Pasta und Käse gehen traditionell wunderbar zusammen. Fügst du der Mischung noch Kartoffeln und Röstzwiebeln hinzu, erhältst du unsere Älplermagronen. Dabei handelt es sich um ein unglaublich gutes Schweizer Traditionsgericht – und um echtes Comfort Food.
Zwiebeln pellen, in feine Ringe schneiden und einer Schüssel mit Mehl vermengen. Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe für 5-7 Minuten frittieren, bis sie goldbraun sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und beiseitestellen.
Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Gemüsebrühe und Sahne in einem Topf bei mittlerer Hitze aufkochen. Kartoffelwürfel und Makkaroni zugeben und für 10-12 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, bis die Nudeln „al dente“ sind.
Inzwischen den Käse auf einer Küchenreibe fein reiben. Schnittlauch waschen, trocken tupfen und in feine Röllchen schneiden.
Käse unter die Kartoffel-Makkaroni-Mischung heben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Älplermagronen mit gerösteten Zwiebeln und Schnittlauch garnieren und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.809 kj (33 %)
Kalorien
671 kcal (33 %)
Kohlenhydrate
64 g
Fett
35 g
Eiweiß
25 g
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Älplermagronen-Rezept mit Gruyère und Makkaroni
Pasta spielte in der Schweiz früher keine Rolle. Erst als italienische Gastarbeiter während des Gotthardtunnelbaus ihre Spezialität mitbrachten, fanden auch die Einheimischen Gefallen daran. Die Kombination aus Nährwert und niedrigem Gewicht überzeugte zusätzlich. Dem Teig fügten Schweizer Ei hinzu – und um ohne große Zusatzkosten noch mehr Nährwert herauszuholen, kombinierten sie Nudeln mit einheimischen Kartoffeln. Zwiebeln, Käse und Rahm dazu, fertig waren die ersten Älplermagronen – oder Alpenmakkaroni. Entsprechend verwendest du für unser Älplermagronen-Rezept auch die berühmte Nudelsorte mit dem kleinen Loch in der Mitte. Ebenfalls wichtig: der Käse. Für echte Schweizer Älplermagronen passt Gruyère besonderes gut. Sein würziges, leicht süßliches Aroma rundet das Gericht perfekt ab. Dabei gilt: Je länger er gereift ist, desto intensiver schmeckt der Gruyère. Für Zwiebelfans haben wir noch einen leckeren Tipp: Zwiebelringe selber machen!
Übrigens: Wir empfehlen dir auch unsere anderen Schweizer Rezepte. Koche dich durch abwechslungsreiche Gerichte und entdecke die Schweiz kulinarisch neu!
Älplermagronen: Schweizer Varianten
Traditionell sind Älplermagronen ein vegetarisches Gericht und erinnern damit an die amerikanischen Mac’n’Cheese, für die wir mit Blumenkohl Mac and Cheese auch eine Gemüsevariante zu bieten hätten. Für Älplermagronen spielen Nudeln, Käse, Rahm, Zwiebeln und Gewürze die wichtigste Rolle – viel mehr ist an Zutaten nicht nötig. Theoretisch. Denn es gibt auch regionale Spezialitäten. So kannst du Älplermagronen auch mit Speckwürfeln, Wurst oder Schinken strecken. Einmal mit Röstzwiebeln bestreut, isst du danach direkt drauflos – oder gibst eine traditionelle Beilage mit auf den Teller. Denn häufig kommen Älplermagronen mit Apfelmus auf den Tisch. Willst du das Schweizer Traditionsgericht vegan kochen, setzt du am besten auf vegane Ersatzprodukte für Käse und Rahm. Zudem achtest du darauf, Nudeln ohne Ei zu verwenden. Da du den Käse schmelzt, schmecken Äplermagronen in allen Varianten frisch am besten. Nun bist du gerüstet für die Alpenküche. Fast jedenfalls. Für noch mehr Einblicke durchstöbere unser Alpenküche-Wörterbuch oder koche zum Beispiel unsere köstlichen Schinkennudeln.