Zwetschgen-Kompott

Zwetschgen-Kompott

Saftig, aromatisch und als Nachtisch oder süße Beilage vielfältig verwendbar: Zwetschgen-Kompott selber zu machen und ein paar Gläser auf Vorrat einzulagern, lohnt sich. Mit unserem Rezept kochst du das Obst schnell und einfach ein.

Zutaten

Portionen

6

3 kg
Pflaumen
600 g
Zucker
2
Orangen, unbehandelt
2
Zimtstangen

Zubereitung

  1. Die Zwetschgen waschen, gut abtrocknen. Die Früchte an einer Seite aufschneiden, entsteinen und in die vorbereiteten Gläser füllen. Von den 2 Orangen, Orangen-Zesten wie unter Tipps/Kochschule beschrieben herstellen.

  2. Den Zucker mit 1,2 Liter Wasser, den Orangenzesten und die in 6 Stücke geteilten Zimtstangen aufkochen und bei reduzierter Hitze weiter köcheln lassen, bis der Zucker vollständig gelöst ist, abkühlen lassen.

  3. Die Zuckerlösung über die Zwetschgen gießen. Die Gläser nach Vorschrift verschließen und im Einkochtopf bei 90 Grad 30 Minuten einkochen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 2.607 kj (31 %)
Kalorien 623 kcal (31 %)
Kohlenhydrate 145 g
Fett 1 g
Eiweiß 3 g

Bewertung

Begeistert vom Rezept? Jetzt bewerten

Die Bewertung wird automatisch gespeichert

Zwetschgen-Kompott – die Pflaumensorte aromatisch einmachen

Bevor du Zwetschgen-Kompott einmachst, gehst du sicher, dass nicht einfach irgendwelche Pflaumen im Einkaufswagen gelandet sind. Mit denen befändest du dich zwar auf dem richtigen Weg, bögst irgendwo jedoch in Richtung unseres Pflaumenmuses ab. Denn am Ende ist die Zwetschge lediglich eine spezielle Pflaumensorte, ein Zwetschgen- damit auch ein Pflaumen-Kompott – jedoch nicht umgekehrt. Alle Unterschiede von Zwetschgen und Pflaumen mit Blick auf Aroma und Konsistenz kennt unser EDEKA-Experte Reiner Ley. Als besonders aromatische Pflaumenart harmoniert das Kernobst jedenfalls hervorragend mit Zimt und Orangen, die du ebenfalls für unser Zwetschgen-Kompott-Rezept verwendest. Im Gegensatz zum Zwetschgenmus werden die Früchte dabei weder so lange gekocht noch anschließend püriert. Stattdessen verarbeitest du das Steinobst lediglich halbiert. Für einen Zwetschgenröster kochst du das Kompott ohne Wasser ein. Und auch zu herzhaften Gerichten passen die länglich-spitzen Früchte bestens: etwa zu Schweinebraten. Grund genug, das Steinobst über die auf den Sommer und Herbst beschränkte Saison hinaus aufzubewahren. Unser Zwetschgen-Kompott-Rezept ist eine Möglichkeit, um die blauschwarzen Früchte zu konservieren und bis zu einem Jahr haltbar zu machen. Gleichzeitig verraten dir unsere Tipps rund um das Konservieren von Obst und Gemüse, worauf du bei den Einkochmethoden achten solltest. So lernst du auch, wie du Zwetschgen einweckst.

Zwetschgen-Kompott-Rezept in leckeren Variationen

Für ein feines Zwetschgen-Kompott mit "Schuss" erweiterst du unser Rezept um Rotwein. Dazu karamellisierst du Zucker und Butter in einem Topf, löscht das Ganze mit Wein ab und gibst das Steinobst mit Gewürzen wie Zimt hinzu. Nach kurzem Aufkochen und maximal weiteren zehn Minuten Köcheln auf dem Herd ist das Kompott aus den Rotweinzwetschgen fertig und lässt sich zu einem Kaiserschmarrn, Pfannkuchen, Grießschnitten oder zu Braten genießen. Als Zwetschgen-Kompott-Dessert eignet es sich natürlich ebenfalls. Nutzt du zuvor eingefrorenes Steinobst, verwendest du beim Einkochen weniger Wasser, wobei die Konsistenz trotzdem etwas weicher wird als mit frischen Zwetschgen. Sollte dein Kompott mehr einem Mus ähneln, lässt es sich sehr gut als Aufstrich verwenden, etwa für unsere frisch gebackenen Quarkbrötchen. Oder du bereitest direkt eine Zwetschgenmarmelade zu. Suchst du nach einem Zwetschgenkuchen-Rezept, backst du einfach unseren Zwetschgen-Streuselkuchen. Übrigens: Du kannst Zwetschgen-Kompott auch einfrieren, wenn du gerade keine Einmachgläser zur Hand hast. Das gilt auch für Kreationen mit anderen Früchten, etwa Pfirsichkompott.

Ähnliche Rezepte