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Weihnachtlichter geht es kaum! Unser Weihnachtsbraten kommt vom Hirsch und wird mit grünem Speck, Quitten und einer Kruste aus Champignons, Walnüssen und weihnachtlichen Gewürzen kombiniert: Wir wünschen ein frohes Fest!
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Weihnachtsbraten

Ein besonderer Weihnachtsbraten für einen besonderen Tag! Diesmal garen Sie zum Fest zarten Hirschrücken schonend im Ofen und verfeinern das Wild mit einer leckeren Kruste aus Pilzen, Gewürzen und Nüssen. Süße Quitten runden das fein-würzige Geschmackserlebnis ab.

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Zutaten

4 Portionen

Für die Kruste:
  • 400 g Champignon

  • 3 Schalotte

  • 1 Bund Petersilie

  • 100 g Walnusskerne

  • 150 g Semmelbrösel

  • 125 g Butter

  • 3 Zweige Rosmarin

  • 1 Prise Salz

  • 1 Prise Pfeffer, bunt

  • 1 Nelken

  • 0.13 Zimtstange

  • 0.17 Sternanis

  • 1 Piment, gemahlen

Für den Rücken:
  • 600 g Hirschbraten

  • 300 g Rückenspeck (grüner Speck, fetter Speck)

  • 1 Zweig Thymian

  • 100 g Butter

  • 1 Prise Salz

  • 1 Prise Pfeffer, bunt

Für die Quitten:
  • 500 g Quitte

  • 100 ml Olivenöl

  • 2 Zweige Thymian

  • 2 Zweige Rosmarin

  • 1 Prise Salz

  • 1 Prise Pfeffer, bunt

Zubereitung
  1. 1

    Quitten waschen, vierteln und entkernen, danach die Quitten auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech mit Olivenöl, Thymian und Rosmarin geben, salzen und pfeffern. Das Backblech bei 180 Grad für 40 Minuten im Ofen geben und die Quitten garen.

  2. 2

    Den grünen Speck in Scheiben und anschließend in Streifen schneiden. Den Hirschrücken mit Hilfe einer Spicknadel mit dem grünen Speck spicken, salzen und mit Butter und Thymian in der Pfanne rundherum langsam anbraten. Dabei das Fleisch wenden und immer wieder mit Butter aus der Pfanne übergießen. Anschließend abkühlen lassen und entnehmen.

  3. 3

    Rost auf ein Backblech legen und Hirschrücken zusammen mit dem Thymian darauflegen. Die restliche Butter aus der Pfanne darüber geben. Backofen auf 140 Grad runterstellen. Etwa 45 Minuten im Ofen bei Umluft garen, bis die Kerntemperatur von 58-60 Grad erreicht wurde.

  4. 4

    Für die Kruste in einer Pfanne Nelke, Zimtstange, Sternanis und Piment ohne Öl erhitzen und dann in einem Mörser mörsern. Pilze putzen und sehr klein schneiden. Schalotten schälen und würfeln. Eine Pfanne erhitzen und die Pilze darin in Öl braten bis die Flüssigkeit verdampft ist. Schalotten hinzugeben und glasig dünsten. Die Pilze und Schalotten in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie fein hacken und hinzufügen. Unter Rühren abkühlen. Butter hinzugeben und alles mit den Händen vermengen. Anschließend die Semmelbrösel und die gemörserten Gewürze unterheben. Walnüsse und Rosmarin hacken und ebenfalls mit den Händen untermischen. Die fertige Mischung für die Kruste im Kühlschrank kaltstellen.

  5. 5

    Quitten aus dem Ofen nehmen. Backofen auf höchste Stufe der Grillfunktion stellen. Die Mischung für die Kruste auf dem Fleisch verteilen. Im Backofen mit der Grillfunktion die Kruste für 3-5 Minuten überbacken.

  6. 6

    Hirschrücken aus dem Ofen entnehmen und vorsichtig in Tranchen schneiden und auf einem Teller geben. Die Quitten daneben anrichten.

  7. 7

    Quitten können Sie natürlich nicht nur zum Verfeinern eines Weihnachtsbratens verwenden. Mindestens ebenso gut eignen sie sich für Marmeladen oder Gelees. Wie Sie dabei vorgehen und welche Möglichkeiten Sie außerdem besitzen, verraten unsere Quitten-Rezepte.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 5560kJ 66%

    Energie

  • 1328kcal 66%

    Kalorien

  • 57g 22%

    Kohlenhydrate

  • 102g 146%

    Fett

  • 61g 122%

    Eiweiß

Weihnachtsbraten-Rezept: zartes Wild mit würziger Kruste

Die Vorstellung von Weihnachten ohne Braten kitzelt die eigene Fantasie ähnlich intensiv wie die Idee vom heimischen Apfelbaum, geschmückt als Weihnachtstanne: Ein grobes Bild erscheint, die Realität planen Sie dann aber anders – und probieren dennoch etwas Neues. Denn es muss ja nicht zwingend ein klassischer Weihnachtsbraten sein. Rind und Gans schmecken hervorragend, klar, doch auch Wild passt perfekt zur kalten Jahreszeit, vor allem zu den Festtagen. Daher verwenden Sie für unseren besonderen Weihnachtsbraten Hirschrücken, ein wunderbar zartes und saftiges Fleisch. Dieses hochwertige Wild veredeln Sie mit einer Gewürzkruste, ähnlich wie bei unserem Rezept für Entrecote-Braten. Sternanis, Piment und Nelken lassen die Küche sofort weihnachtlich duften. Als Weihnachtsbraten-Beilage gibt's im Ofen gebackene Quitten, die Sie vorher mit OIivenöl, Thymian und Rosmarin würzen. Kartoffeln, sowohl als Brei als auch geröstet oder gekocht, sind ebenfalls eine Option.

Fleisch spicken lernen mit unserem Weihnachtsbraten-Rezept

Servieren Sie unseren Hirschbraten zu Weihnachten, bereiten Sie ihn mit "grünem Speck" zu, mit dem Sie das Wildfleisch "spicken". Dabei handelt es sich um eine alte Kochtechnik, die Fleisch vor dem Austrocknen schützt. Insbesondere Wild ist sehr mager, und auch der Hirschrücken weist kaum eine Fettschicht auf. Seitlich ins Fleisch gesteckte Speckstreifen stellen sicher, dass der Hirschrücken schön saftig ist, wenn Sie unseren Weihnachtsbraten aus dem Backofen holen. Der grüne (ungeräucherte) Speck verflüssigt sich beim Erhitzen und schützt so die Fleischfasern vor der Hitze. Darüber hinaus gibt er seinen Geschmack an den Braten ab. Verwenden Sie zum Spicken am besten eine spezielle Spicknadel, in die Sie den Speck einklemmen. Ein langes spitzes Messer tut seinen Dienst aber genauso. Tipp: Für extra Aroma können Sie kleine Rosmarin-Zweige oder halbe Knoblauchzehen ins Fleisch stecken. Eine weitere Bratenvariante für die Festtage liefert Ihnen unser Rezept für Weihnachtsente.

Fleischlos zum Fest: vegane & vegetarische Weihnachtsbraten

Frisch schmeckt unser Weihnachtsbraten inklusive Beilagen am besten. Sie können ihn aber auch an den übrigen Feiertagen noch einmal aufwärmen, sofern Sie den Hirschrücken nach dem Festmahl im Kühlschrank gelagert haben. Theoretisch lässt sich ein Weihnachtsbraten sogar vorab zubereiten und einfrieren, um ihn zum Fest nur noch aufzuwärmen. Dabei sollten Sie ihn in Scheiben schneiden und vor dem Kochen zunächst auf Zimmertemperatur erwärmen lassen. Außerdem muss das Fleisch vor dem Gang ins Gefrierfach unbedingt gut durch sein. Gleichzeitig beschränken sich weihnachtliche Rezeptideen nicht auf die unterschiedlichen Fleischoptionen zwischen Hirsch, Reh, Rind, Schwein und Gans. Auch vegetarisch oder vegan können Sie einen weihnachtlichen Braten zaubern. Nehmen Sie beispielsweise das berühmte Filet Wellington als Vorbild. Dabei schlagen Sie zuvor in der Pfanne mit Champignons, Karotten, Zwiebeln und frischen Gewürzen kombinierten Kürbis in einen Blätterteig und garen alles im Ofen – und auch ohne den traditionellen Braten können Sie das Weihnachtsfest im Kreis Ihrer Familie festlich begehen. Unser Rezept für gefüllten Butternut-Kürbis ist der orientalischen Küche nachempfunden. Gegarte Quinoa-Körner werden mit gebratenen Pilzen sowie gehackten Pistazien vermischt und kommen in die ausgehöhlten, gebackenen Kürbisse. Das Ganze krönen Sie mit einem Dip aus Joghurt und Granatapfelkernen. So verbinden Sie winterlichen Genuss mit ein wenig Raffinesse zum Weihnachtsfest! Möchten Sie beim Geflügel bleiben, aber wünschen sich eine etwas fettärmere Variante als Ente oder Gans, probieren Sie unser Rezept für gefüllten Truthahn aus. Unser Nussbraten ist ein veganes Beispiel für ein Weihnachtsbraten-Rezept. Er wird unter anderem aus Linsen, Pfifferlingen und drei Sorten gehackten Nüssen zubereitet. Dazu passt eine würzige Sauce mit veganem Rotwein. Wir wünschen gutes Gelingen und ein frohes Fest!