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Springerle
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Springerle

Springerle backen ist eine schöne alte Tradition. Mit diesem einfachen Rezept für die köstlichen Anisplätzchen geht garantiert nichts schief.

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Zutaten

35 Portionen

Für die Springerle:
  • 3 Ei

  • 400 g Puderzucker

  • 400 g Weizenmehl (Type 405)

  • 1 Msp. Backpulver

  • 1 EL Anissamen

Außerdem:
  • Mehl zum Bestäuben

Utensilien

Springerle Holzstempel oder Rolle

Zubereitung
  1. 1

    Die Eier in eine Schale geben und mit dem Handrührgerät etwa 2 Minuten lang schaumig schlagen. Den Puderzucker esslöffelweise zugeben und weitere 10 Minuten cremig schlagen. Mehl und Backpulver sieben und ebenfalls esslöffelweise unterrühren. Erst mit den Schneebesen, dann mit den Knethaken unterrühren.

  2. 2

    Den relativ weichen Teig gut abdecken und für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

  3. 3

    Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche portionsweise etwa 8 mm dick ausrollen. Die Oberfläche des ausgerollten Teigs mit etwas Mehl bestäuben. Die Holzstempel fest in den Teig drücken. Springerle mit dem Messer oder einer Teigrolle ausschneiden und auf einem Küchentuch ca. 24 stundenlang trocknen lassen. Je nach Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur kann es auch länger dauern.

  4. 4

    Den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Anis darauf verteilen.

  5. 5

    Die Springerle kurz einzeln auf ein gut feuchtes Tuch legen, damit die Unterseite befeuchtet wird. Darauf achten, dass die Oberfläche und die Seiten der Springerle trocken bleiben. Durch die feuchte, weiche Unterseite gehen die Springerle beim Backen nach unten auf und bilden so die typischen Füße.

  6. 6

    Die Springerle auf das Backpapier legen und im vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) 10-15 Minuten backen, dann auf 125 Grad Ober-/Unterhitze zurückschalten und rund 10 Minuten weiter backen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 398kJ 5%

    Energie

  • 95kcal 5%

    Kalorien

  • 20g 8%

    Kohlenhydrate

  • 1g 1%

    Fett

  • 2g 4%

    Eiweiß

So werden Springerle gebacken

Eierzucker, Anisbrötli, Springerli – unter diesen Namen präsentiert sich das feine Plätzchen aus einem Anis-Eierschaumteig. Das Besondere dieses raffinierten Gebäcks: Es ist wie die berühmten Spekulatius mit Motiven verziert.

Springerle stammen aus dem süddeutschen Raum. Auch in der Schweiz, in Österreich, in Ungarn und im Elsass werden sie geschätzt. Vorwiegend backt man Springerle zu kirchlichen Festen wie Weihnachten und Ostern, aber auch zu Hochzeiten und anderen Familienfeiern werden die Bildplätzchen in den Ofen geschoben.

Der Name Springerle leitet sich entweder von dem Begriff "Reiter" ab – ein beliebtes Motiv der Plätzchen – oder von dem Aufgehen beim Backen, das auch als "aufspringen" bezeichnet wird.

Altes Springerle-Rezept

Unser Springerle-Rezept wird traditionell nur mit wenigen Zutaten wie Eiern, Mehl, Puderzucker, Backpulver und Anissamen zubereitet. Wichtig: Der Teig muss nach der Motivgestaltung 24 Stunden trocknen und wird erst danach gebacken. So wird das Bild fest und verändert sich während des Backvorgangs nicht mehr.

Wie werden harte Springerle wieder weich?

Manchmal sind die Springerle direkt zu hart, wenn sie aus dem Ofen kommen. Und manchmal werden sie mit der Zeit erst hart. Damit Ihre Springerle schön weich bleiben, können Sie auf unterschiedliche Methoden zurückgreifen: Grundsätzlich gehören Plätzchen in eine Blech- und nicht in eine Kunststoffdose. Für etwas Feuchtigkeit und ein klitzekleines Fruchtaroma sorgen ein Apfelschnitze oder etwas Orangenschale in der Keksdose.

Alternativ können Sie die Springerle auch direkt nach dem Backen einfrieren und erst kurz vor dem Verzehr auftauen. Auf diese Weise bleiben die köstlichen Anisplätzchen ebenso weich.

Mehr raffinierte süße Rezepte, die nicht nur an Weihnachten für Begeisterung sorgen, entdecken Sie in der Rezeptewelt. Probieren Sie doch einmal unsere Mohnplätzchen mit Pflaumenmus oder verfeinern Sie mit unserem Weihnachtszucker heiße Getränke, Kuchen oder Gebäck.

Früher besaßen die Holzstempel, auch Model genannt, vorwiegend religiöse Motive. Heute finden Sie Stempel mit ornamentalen Elementen sowie Motive wie Figuren, Gebäude, Pflanzen oder Tieren.