Lockerer und saftiger Teig ist die ideale Basis für Torten und cremige Kuchen. Bei unserem unkomplizierten Nussbiskuit-Rezept kommen zum Mehl noch Nüsse hinzu, die für eine zusätzliche Geschmacksnuance sorgen.
Backofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier bedecken und die Ränder einfetten.
Eier trennen. Eiweiß mit 50 g Zucker und Salz mit den Schneebesen eines Handrührgerätes steif schlagen. Eigelb mit dem restlichen Zucker und 4 EL heißem Wasser zu einer cremigen Masse rühren. Gemahlene Nüsse, Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel vermischen und unter die Eigelb-Zucker-Masse heben. Den Eischnee vorsichtig unterheben.
Die Biskuitmasse in die vorbereitete Springform füllen und für 30-40 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
733 kj (9 %)
Kalorien
175 kcal (9 %)
Kohlenhydrate
20 g
Fett
8 g
Eiweiß
5 g
Bewertung
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Nussbiskuit: Tortenboden zum Variieren
Benötigst du eine luftige Basis für deine Torten-Ideen, musst du nicht unbedingt extra einkaufen gehen. Das meiste für unseren lockeren Nussbiskuit hast du wahrscheinlich im Schrank. Mehl, Eier, Zucker, Salz, und Backpulver dürften vorrätig sein. Die Nüsse kannst du nach deinem eigenen Geschmack abwandeln: Du kannst etwa einen Haselnuss-Biskuitboden backen oder Mandeln oder Walnüsse unter den Teig heben. Nur gemahlen sollten sie sein, dann gelingt unser Nussbiskuit ganz einfach. Hast du aus unserer Anleitung ein Haselnussbiskuit-Rezept gemacht und noch etwas Teig übrig, solltest du außerdem unbedingt unseren griechischen Nusskuchen probieren.
Nussbiskuit für Torten: Wie gelingt er perfekt?
Kompliziert ist unser Rezept nicht. Beachte dennoch einige Dinge, um sicherzugehen, dass am Ende auch der perfekte Nussboden-Biskuit vor dir steht. Das meiste lässt sich übrigens auch auf andere Biskuit-Varianten, wie etwa unseren Schokoladenbiskuit übertragen. Fette etwa deine Form nur minimal ein, sonst könnte es sein, dass der Boden nicht richtig aufgehen kann. Theoretisch kannst du es sogar ohne Fett probieren und den Boden der Form stattdessen mit Backpapier auslegen. Das Eiweiß schlägst du außerdem nur so lange, bis es cremig ist. Enthält es zu viel Luft, entweicht diese nach dem Backen und der Nussbiskuit fällt in sich zusammen. Achte zudem darauf, genau die im Rezept angegebene Menge Nüsse zu verwenden. Mischst du zu viele unter den Teig, kann es passieren, dass der Biskuitboden zusammenfällt. Das liegt am hohen Fettgehalt von Nüssen. Apropos Nüsse: Wenn du den Nussgeschmack in Gebäck liebst, legen wir dir unseren Schoko-Nuss-Kuchen oder alternativ einen Bananen-Nuss-Kuchen ans Herz. Gutes Gelingen!