Schau auch auf die inneren Werte: Mit unserem Leberknödel-Rezept zauberst du aus dieser Innerei des Rinds eine köstliche Suppe, die du als feine Vorspeise mit einem Glas Wein oder als deftiges Hauptgericht mit Brot servieren kannst.
Brötchen in 1 cm große Würfel schneiden, für 20 Minuten in der Milch einweichen.
Zwiebel pellen, in sehr kleine Würfel schneiden. Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen, Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze für 2-3 Minuten glasig dünsten. Abkühlen lassen.
Die Leber im Fleischwolf zerkleinern und in eine Schüssel geben. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Zitrone heiß abwaschen, trocknen und mit einer Zeste ca. 1 TL Schale abreiben. Die Hälfte der Petersilie, Zitronenabrieb und zwei Eigelb mit der Leber verrühren.
Brötchenwürfel ausdrücken und mit Zwiebelwürfel und den Gewürzen zur Leber geben. Alles zu einer homogenen Masse vermengen und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Dann 8 Knödel formen.
Fleischbrühe in einem großen Topf zum Kochen bringen. Hitze auf ca. 80 Grad reduzieren. Leberknödel für ca. 15 Minuten in der heißen, nicht kochenden Brühe gar ziehen lassen. Schnittlauch waschen, trocken schütteln, fein hacken und mit in die Brühe geben.
Leberknödel mit einer Schaumkelle herausnehmen und mit der heißen Brühe anrichten. Restliche Petersilie auf die Knödel streuen und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.800 kj (21 %)
Kalorien
430 kcal (21 %)
Kohlenhydrate
36 g
Fett
18 g
Eiweiß
29 g
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Leberknödel-Rezept: deftige Einlage für Rindfleischbrühe
Unser Leberknödel-Rezept gehört zu den Klassikern der süddeutschen und österreichischen Küche: Du kannst damit ganz einfach Leberknödel selber herstellen und entweder als Suppeneinlage – wie sie traditionell in Bayern und Österreich gegessen werden – oder nach Pfälzer Art zusammen mit Sauerkraut und Kartoffelbrei oder leckerem Landbrot servieren. Unser Leberknödel-Rezept ist für zwei Knödel pro Teller Rindfleischsuppe dimensioniert – magst du die Einlage in der Leberknödelsuppe lieber etwas weniger wuchtig, forme einfach kleinere und dafür mehr Lebernockerl aus der Teigmenge. Achte dann darauf, die Ziehzeit entsprechend zu verkürzen, damit die Leberklößchen nicht zerfallen. Extra Knödelbrot musst du für das Leberknödel-Rezept nicht kaufen, verwende einfach ganz normale Brötchen vom Vortag. Das gilt auch für unsere Kaspressknödelsuppe. Unser Leberknödel-Rezept wird mit Rinderleber zubereitet, in der Pfalz verwendet man auch Schweineleber für die Klößchen.
Tipp: Kleine Klößchen kannst du auch einfach mit dem Esslöffel aus der Masse herausnehmen, etwas andrücken und in die Brühe geben, du musst nicht extra Knödel daraus formen.
Leber und andere Innereien: oft verkannte Spezialitäten
Eine filigranere Variante des Leberknödel-Rezepts bietet unser Leberspätzle-Rezept: Hierfür verwendest du am besten Kalbsleber, vor allem in Bayern und Schwaben ist dieses Rezept sehr beliebt. Mit einem Glas feinherben Weißweins wird aus dem eigentlich eher deftigen Gericht eine feine Mahlzeit. Generell sind Innereien auf dem Speiseplan zwar nicht jedermanns Geschmack, das ist aber oft Kopfsache: Besonders in der süddeutschen und österreichischen Küche finden sich wunderbare Rezepte, die auch Leber, Herz, Nieren und andere Organe von Rind, Schwein oder Huhn würdigen und mit deren Hilfe diese zu köstlichen Gerichten verarbeitet werden. Gehörst du zu denjenigen, die diese Teile des Tieres schätzen, solltest du unbedingt unser Rezept für Kuttelsuppe – zubereitet mit einem Teil vom Rindermagen – probieren. Es muss aber nicht immer die deftig-deutsche Küche sein, auch anderswo kocht man mit Innereien. Ein Lebergericht aus der indischen Küche, gewürzt unter anderem mit Ingwer, Koriander und Garam Massala, entdeckst du beispielsweise mit unserem Rezept für Leber indischer Art.