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Kardinalschnitte

Kardinalschnitte

Kardinalschnitte ist eine süße Mehlspeise, die jeden Gaumen verzückt. Die österreichische Spezialität ist zart, fluffig und cremig – und begeistert mit einer fruchtigen Note. Probieren Sie unser Rezept für Kardinalschnitte aus und genießen Sie den Süßspeisenklassiker zum Kaffee oder als Dessert.

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Zutaten

12 Portionen

Für das Baiser:
  • 6 Eiweiß

  • 1 Prise Salz

  • 250 g Zucker

  • 1 TL Zitronensaft

Für den Teig:
  • 6 Ei

  • 1 Rispen Salz

  • 180 g Zucker

  • 75 g Weizenmehl (Type 550)

  • 80 g Speisestärke

  • 1 TL Backpulver

Für die Creme:
  • 1 Vanilleschote

  • 500 g Sahne

  • 50 g Zucker

  • 120 g Aprikosenkonfitüre

Utensilien

Spritzbeutel mit Lochtülle, Spritzbeutel mit Sterntülle

Zubereitung
  1. 1

    Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 145 Grad) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

  2. 2

    Für das Baiser die Eiweiße mit Salz in einer Rührschüssel unter Zuhilfenahme eines Handrührgerätes (Schneebesen) ca. 1 Minute auf hoher Stufe steif schlagen, bis sich weiche Spitzen bilden. Den Zucker in kleinen Portionen hinzufügen und weiterschlagen, bis der Eischnee fest ist und glänzt. Zitronensaft zugeben und untermischen.

  3. 3

    Baisermasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und drei Streifen entlang der schmalen Seite des Backpapiers aufspritzen. Zwischen den Streifen jeweils 2 cm Platz lassen.

  4. 4

    Für den Biskuit die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz unter Zuhilfenahme eines Handrührgerätes (Schneebesen) steif schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver durchsieben und langsam unter die Ei-Zucker-Masse rühren. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.

  5. 5

    Biskuitteig in einen sauberen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und zwischen die Baiserstreifen spritzen. Für 22-25 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

  6. 6

    Inzwischen die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, das Mark auskratzen und zusammen mit der Schlagsahne und dem Puderzucker in eine Rührschüssel geben. Mit dem Handrührgerät (Schneebesen) steif schlagen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.

  7. 7

    Die abgekühlte Biskuit-Baiser-Masse in drei gleich große Portionen schneiden. Eine Portion mit Aprikosenkonfitüre bestreichen und eine Schicht Schlagsahne auftragen. Die zweite Portion aufsetzen und wie zuvor verfahren. Die dritte Portion aufsetzen und dekorativ mit der übrigen Schlagsahne verzieren. 1 Stunde im Kühlschrank kaltstellen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 1625kJ 19%

    Energie

  • 388kcal 19%

    Kalorien

  • 53g 20%

    Kohlenhydrate

  • 16g 23%

    Fett

  • 7g 14%

    Eiweiß

Zart-cremige Mehlspeise für Genießer

Die österreichische Küche ist reich an Leckereien, die immer wieder ungewöhnliche Namen tragen. In diese Reihe gehört neben unserer Malakofftorte auch dieser Kuchenklassiker, der nicht nur in Österreich beliebt ist. Erfunden wurde die Kardinalschnitte übrigens 1933 von einem Wiener Konditor – und zwar anlässlich des Katholikentages. Die Farben Rot, Weiß und Gelb versinnbildlichen dabei die Farben des Vatikans und Kardinals. Unser Fazit: Diese zart-cremige Versuchung ist eine Genusssünde wert!

Kardinalschnitte-Rezept – so einfach geht's

Kardinalschnitte wird nach dem Schichtprinzip hergestellt und besteht aus Baiser, Biskuit und Sahnecreme. Eine weitere Zutat ist Marmelade, die je nach Rezept variieren kann. Ganz klassisch ist zum Beispiel säuerliche Johannisbeermarmelade. Für unser Rezept verwenden wir Aprikosenkonfitüre, denn die gibt der Mehlspeise eine fruchtige Süße und macht sie schön saftig. Wenn Sie mögen, können Sie die Sahnecreme mit Kaffeearoma verfeinern, dafür nehmen Sie beispielsweise Cappuccinopulver. Damit das Baiser schön fest wird, schlagen Sie das Eiweiß lange genug mit dem Rührgerät auf.

Tipp: Machen Sie den Kipptest! Schüssel einfach kurz umdrehen – und nur wenn der Eischnee nicht rutscht, ist er fest genug.

Wenn Sie Lust bekommen haben auf weitere süße Leckereien, empfehlen wir Ihnen unsere tollen Rezepte für Sachertorte, Donauwelle und Grillagetorte. Auch hier gilt: Nachbacken, ausprobieren und genießen!