Hafermehl

Hafermehl

Mit unserem Hafermehl-Rezept stellst du das glutenfreie Mehl ruckzuck selbst her und verwendest es als Ersatz für Weizenmehl. Das Tolle: Du brauchst nur eine einzige Zutat!

  • Zubereitungszeit
    5 min.
  • Gesamtzeit
    5 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    221 kcal
  • Ernährungsform
    Vegan

Zutaten

Portionen

4

250 g
Haferflocken, zart

Zubereitung

  1. Haferflocken in einen leistungsstarken Food Prozessor geben und auf höchster Stufe vermahlen, bis das Mehl die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Sollte sich das Mehl festsetzen, zwischendurch mit einem langstieligen Löffel auflockern.

  2. Das Hafermehl in ein luftdicht verschließbares Gefäß geben und kühl und dunkel lagern.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 925 kj (11 %)
Kalorien 221 kcal (11 %)
Kohlenhydrate 43 g
Fett 4 g
Eiweiß 8 g

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Weizenmehl ersetzen: Hafermehl-Rezept

Hafermehl ist eine gute Wahl für alle, die Gluten aus ihrer Ernährung streichen möchten. Zwar sind normale Haferflocken durch Kontamination oft nicht komplett glutenfrei, aber der Gehalt an Klebereiweiß ist äußerst gering. Wem auch das noch zu viel ist, der setzt unser Hafermehl-Rezept einfach mit glutenfreien Haferflocken um. Unabhängig von der Sorte ist Hafermehl vegan, eignet sich also für alle Arten von rein pflanzlichen Gerichten. Du kannst es als Mehlersatz nutzen und einen Teil oder das gesamte Weizenmehl in Rezepten damit ersetzen. Mit Hafermehl backst du wie gewohnt, so dass sich jedes Rezept damit umsetzen lässt, das ein Bindemittel enthält. Im Gegensatz zum Backen mit Haferflocken werden Plätzchen, Brot und Co. genauso fein wie bei der Verwendung von Weizenmehl. Nur der Geschmack ist etwas anders: Er geht leicht ins Nussige. Das stört aber weder bei einem herzhaften Hafermehlbrot noch bei süßem Gebäck, ganz im Gegenteil!

So machst du Hafermehl und verwendest es in der Küche

Wie du Hafermehl selber machst, ist schnell erklärt. Haferflocken in den Mixer schütten, anschalten – fertig! Das Gerät sollte allerdings nicht zu schwachbrüstig sein, sondern auf höchster Stufe genügend Leistung entfalten. Dabei kommt es weniger auf die Wattzahl an, als mehr auf die Umdrehungen, die der Mixer pro Minute läuft. Mindestens 15.000 sollten es schon sein, damit sich Haferflocken schnell zu einem feinen Mehl verarbeiten lassen.

Zur Not klappt es auch mit einem weniger starken Gerät, mit einem Stabmixer oder mit einer Getreidemühle – der Prozess dauert dann aber deutlich länger und das Mehl wird grober. Wichtig außerdem: Verwende zarte, nicht kernige Flocken.

Fülle das fertige Hafermehl in einen luftdichten Behälter, den du dunkel und kühl lagerst. Dann ist es am längsten haltbar. Mehr dazu erfährst du im Beitrag "Mindesthaltbarkeitsdatum: Kann Mehl verderben?". In der Küche ist Hafermehl nicht nur zum klassischen Backen gut. Bereite damit auch einmal Pfannkuchen zu, leckeren Pudding, Frühstücksbrei fürs Baby oder ein blitzschnelles Porridge.

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