Du hast eine Bohnenschwemme im Garten oder einfach mal Lust auf eingelegtes Gemüse wie bei Oma? Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du Bohnen einkochen und haltbar machen kannst. Das ist nachhaltig und preisbewusst. Gutes Gelingen!
Bohnen waschen und jeweils ein kleines Stück von den Enden abschneiden.
Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Natron und Bohnen zugeben und für 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Abgießen und in eiskaltem Wasser abschrecken. In einem Sieb abtropfen lassen.
Salz mit 2,5 Liter Wasser aufkochen und wieder abkühlen lassen. Bohnenkraut abspülen und trocken schütteln. Die abgetropften Bohnen auf sterilisierte Twist-off-Gläser verteilen und mit Bohnenkraut versehen. Mit Salzwasser bis unter den Rand auffüllen und gut verschließen.
Die Twist-off-Gläser in einen Einkochtopf stellen, bis zu ¾ der Höhe der Gläser mit Wasser auffüllen und für 2 Stunden bei 100 Grad sterilisieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
348 kj (4 %)
Kalorien
83 kcal (4 %)
Kohlenhydrate
21 g
Fett
0 g
Eiweiß
5 g
Bewertung
Begeistert vom Rezept? Jetzt bewerten
Grüne Bohnen einkochen: Rezept wie bei Oma
Bohnen in Gläser einkochen: Für die Generation unserer Großmütter war es selbstverständlich, Gemüse winterfest zu machen. Schließlich gab es früher kein Angebot aus aller Herren Länder. Heute steht regionales Gemüse für Umweltschutz und das Haltbarmachen für Nachhaltigkeit. Grüne Bohnen einzukochen, liegt somit im Trend. Das Rezept zum Bohnen einkochen ist unkompliziert: Koche die geputzten Bohnen in Salzwasser mit Natron vor. Natron verkürzt die Kochzeit. Fülle die abgeschreckten Bohnen danach in Gläser und gieße das Gemüse bis unter den Rand mit Salzwasser auf. Bohnen einzukochen ist in Schraubgläsern ebenso möglich wie in Omas Weckgläser mit Gummiring. Wichtig ist, dass die Gläser absolut sauber sind und vorher heiß ausgespült werden. Denn: Beim Einkochen kann Botulismus, eine Lebensmittelvergiftung durch Bakterien, zum Thema werden. Deshalb ist es wichtig, die gefüllten Gläser bei 100 Grad zu sterilisieren. Das ist die Temperatur, bei der Wasser siedet. Wie lange die Bohnen einkochen? Zwei Stunden lautet die Empfehlung. Häufig wird geraten, Bohnen zweimal einzukochen. Wer sicher gehen will, dass keine Bakterien mehr im Glas sind, der wiederholt den Einkochvorgang nach 24 Stunden.
Bohnen einfrieren oder einkochen?
Beide Methoden, frische Bohnen haltbar zu machen, haben ihre Vorteile. Einfrieren schont Nährstoffe und die Bohnen lassen sich später knackiger zubereiten. Wer wenig Zeit hat, friert das geputzte Gemüse direkt ein. Wenn du die Bohnen vor dem Einfrieren blanchierst und im Eiswasser abkühlst, behalten sie ihre satte grüne Farbe und haben nach dem Auftauen mehr Biss. Zum Garen kommt das Gemüse unaufgetaut in etwas Salzwasser. Bei unserer grünen Bohnensuppe könntest du die Tiefkühl-Bohnen direkt in die Brühe geben.
Selbst wenn es länger dauert und der Nährstoffbonus etwas niedriger ausfällt: Das Einkochen von Bohnen lohnt sich. Auch in eingekochten Bohnen stecken wertvolle Inhaltsstoffe und sie schmecken lecker aromatisch. Besonders, wenn sie wie in unserem Rezept mit würzigem Bohnenkraut eingelegt sind. Der große Vorteil: Eingekochte grüne Bohnen sind verzehrfertig und dadurch perfekt für die schnelle Küche. Rasch aufgewärmt als Beilage, frisch aus dem Glas als Antipasti oder als leckere Ergänzung in Sommersalaten. Eingekochte Bohnen halten sich mindestens ein Jahr. Ein gewölbter Deckel weist auf Bakterien hin. Der Inhalt muss dann entsorgt werden.