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Palmöl aus nachhaltigerem Anbau – Mensch und Umwelt zuliebe

Wussten Sie, dass Palmöl einer der wichtigsten Rohstoffe der Welt ist? Umso wichtiger ist ein nachhaltiger Anbau – EDEKA und der WWF setzen sich dafür ein. Wie und warum das so wichtig ist, erfahren Sie hier.

EDEKA & WWF für nachhaltigeres Palmöl

Palmöl wird aus der Ölpalme gewonnen und heute hauptsächlich in Indonesien, Malaysia und Südamerika angebaut. Das Öl ist günstig und in der Industrie vielfältig einsetzbar: Wir finden es in rund 50 Prozent aller Produkte wieder, wie zum Beispiel in Bio-Kraftstoffen, Lippenstiften, Cremes, Reinigungsmitteln – aber auch in Lebensmitteln wie Margarine, Schokoriegeln oder Keksen. In vielen Ländern ist Palmöl darüber hinaus ein wichtiges Nahrungsmittel und bildet die Lebensgrundlage von Kleinbauern.

Ein Vorteil von Ölpalmen ist, dass sie ertragreich sind: Durch Anbau auf vergleichsweise geringer Fläche kann ein Großteil des weltweiten Bedarfs an Pflanzenölen gedeckt werden.

Durch die immer größer werdende Nachfrage nach dem begehrten Rohstoff wachsen die Palmöl-Plantagen insbesondere in Indonesien, Malaysia und Südamerika, aber damit auch die Probleme. Dagegen möchten wir etwas unternehmen.

Palmöl – ein Problem für den Regenwald

Palmölverbrauch in Deutschland

Deutschland verbraucht pro Jahr rund 1,8 Mio Tonnen Palmöl. Neben den Hauptverbrauchsquellen fließen rund 140.000 Tonnen in Futtertröge der konventionellen Intensivtierhaltung. (Quelle: WWF)

Um den weltweiten Hunger nach Palmöl zu stillen, hat sich die Anbaufläche für Ölpalmen in den letzten Jahren vervielfacht und umfasst derzeit weltweit über 18 Millionen Hektar.

Die Folgen für die Umwelt:

  • Für Palmöl-Plantagen und die Gewinnung von Palm(kern)öl wurde und wird in großem Umfang Regenwald gerodet und große Mengen an Treibhausgasen freigesetzt.
  • Durch den Anbau in Monokulturen wird die biologische Vielfalt bedroht, der Lebensraum für bedrohte Tiere und Pflanzen schwindet. Besonders betroffen sind die Orang-Utans im Regenwald Südostasiens, die ständig Lebensraum verlieren.

Der Anbau von Palmöl ist einer der Treiber für den Verlust von Biodiversität in Regenwaldgebieten gewesen (und ist es nach wie vor). Für die Landwirtschaft wurde viel Regenwald gerodet und wichtiger Lebensraum von Tieren wie Orang Utans zerstört.

Die Herausforderung besteht deshalb heute darin, verbliebene ökologisch wertvolle Flächen und Habitate zu schützen. Hier setzt der RSPO an. EDEKA und WWF setzen sich als Partner für Nachhaltigkeit dafür ein, dass der wertvolle Rohstoff nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch und sozialverträglicher hergestellt wird.

Den Anfang macht das Unternehmen EDEKA dazu bei Produkten und Lebensmitteln der Eigenmarken. Wir haben Palmöl in EDEKA-Eigenmarken-Produkten auf nachhaltigere, RSPO-zertifizierte Ware umgestellt. Die Organisation RSPO steht für "Roundtable on Sustainable Palm Oil"; englisch für "Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl". Außerdem machen wir uns dafür stark, dass die Standards für Zertifizierungen weiterentwickelt werden.

Unser Ziel: Bis 2020 sollen mindestens 30 Prozent des in EDEKA-Produkten eingesetzten Palmöls noch strengeren Standards der Palm Oil Innovation Group (POIG) entsprechen. Das bedeutet beispielsweise, dass nicht auf Torfmoorböden, die besonderen Einfluss auf das Klima haben, angebaut wird. EDEKA ist in Sachen Palmöl einer der Vorreiter in Deutschland. Zusammen mit Netto Marken-Discount wurde im aktuellen Palmöl-Check des WWF im internationalen Vergleich der erste Platz in der Kategorie Supermärkte erreicht.

Die RSPO-Zertifizierungs-Standards ‒ verständlich erklärt

Bei der Auswahl von nachhaltigerem RSPO-zertifiziertem Palmöl gibt es verschiedene Handelsoptionen innerhalb der Lieferketten. Dabei stammt das Palm- und Palmkernöl bei allen Optionen aus zertifizierten und auditierten Plantagen. Der Unterschied liegt beim Endprodukt: Je nach Modell enthält das Produkt Palmöl, das zertifiziert ist – oder auch nicht.

RSPO Segregated

Beim Verfahren nach den Regeln des "Roundtable on Sustainable Palm Oil" wird das zertifizierte Palmöl entlang der gesamten Lieferkette getrennt verarbeitet. Deshalb befindet sich im Produkt ausschließlich Palmöl, das von RSPO-zertifizierten Plantagen stammt.

RSPO-Lieferkettenmodell „Mass Balance“

Hier wird genau so viel RSPO-zertifiziertes Palm(kern)öl verkauft, wie eingekauft wurde. Die Handelsströme von zertifiziertem und nicht zertifiziertem Material werden aber nicht getrennt, daher muss sich Material mit RSPO-Zertifizierung nicht im Endprodukt wiederfinden.

Book & Claim

Bei dem Book & Claim-Handelsmodell verkaufen die Produzenten virtuelle Zertifikate. Diese stehen jeweils für eine bestimmte Menge zertifiziertes Palmöl. Der Kauf und die Einlösung der Zertifikate berechtigt, folgenden Claim auszuloben: „‚erhöht die Produktion von (RSPO-zertifiziertem) nachhaltigem Palmöl“.


Sie möchten mehr über das Thema Palmöl und seine Auswirkungen auf Mensch und Umwelt erfahren? Lesen Sie hier mehr zum wichtigsten Pflanzenöl der Welt und welche ökologischen Konsequenzen sein massiver Einsatz für jeden Einzelnen von uns bedeutet.

Für weitere Informationen zu unserem Engagement für mehr Nachhaltigkeit, schauen Sie auf der Übersichtsseite für unsere Siegel vorbei oder verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere Produkte und Lebensmittel aus nachhaltiger Herkunft, wie beispielsweise unseren Alaska Seelachs!