MCT steht für "Medium-Chain Triglycerides", auf Deutsch: mittelkettige Fettsäuren. Davon zu unterscheiden sind die LCT-Fette, die langkettig aufgebaut sind. Dazu zählen die üblichen
Nahrungsfette wie Margarine, Butter und Öle wie Sonnenblumenöl, Rapsöl und Olivenöl. MCT-Fette sind in natürlicher Form nur in Palmkernöl, Kokosöl und in geringem Maß in Milchfett zu finden. Um bestimmte Krankheiten zu behandeln, wurden MCT-Fette in den 1960er Jahren in reiner Form extrahiert und in spezielle MCT-Lebensmittel eingebaut. MCT-Fette sind leichter verdaulich als LCT-Fette und deshalb für Menschen mit Darmleiden, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und Galle sowie Fettabsorptionsstörungen besser verträglich.