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Johannisbrotkernmehl zum Backen und Kochen verwenden

Johannisbrotkernmehl ist ein häufiger Inhaltsstoff in verarbeiteten Lebensmitteln: Wahrscheinlich haben Sie es schon einmal auf einer Zutatenliste entdeckt. Sie können das Verdickungsmittel aber auch selbst in der Küche verwenden. Wir zeigen Ihnen, wie.

Das Mehl wird aus den getrockneten Früchten gewonnen.

Johannisbrotkernmehl ist ein weißes, geschmacksneutrales Pulver, das als Lebensmittelzusatzstoff E 410 zur Verdickung verwendet werden darf. Im Gegensatz zu vielen anderen Zusätzen ist es, wie das ähnlich genutzte Guarkernmehl, natürlichen Ursprungs: Für die Herstellung werden die Samen des Johannisbrotbaums erhitzt und gemahlen. Es ist daher auch in Bio-Produkten zu finden. Hauptbestandteil von Johannisbrotkernmehl sind quellfähige Vielfachzucker, die den Einsatz als Verdickungs- und Bindemittel sowie Stabilisator ermöglichen. Das auch als Carobmehl bezeichnete Pulver besteht bis zu 90 g pro 100 g aus Kohlenhydraten, bei den Nährwerten sind Kalzium, Magnesium und Kalium hervorzuheben. Da Johannisbrotkernmehl zu den glutenfreien Lebensmitteln gehört, wird es gerne zum glutenfreien Backen eingesetzt. Hier kann es das Ei als Bindemittel ersetzen, was für Veganer interessant ist.

Hat Johannisbrotkernmehl Nebenwirkungen?

Da in der Regel nur geringe Mengen beim Backen und Kochen zum Einsatz kommen, ist Johannisbrotkernmehl im Normalfall gut bekömmlich und gesund. Der hohe Ballaststoffanteil kann bei empfindlichen Menschen zu Blähungen führen, bei übermäßigem Verzehr droht Durchfall. Sind Sie allergisch gegen Sojaprodukte, ist ebenfalls Vorsicht angebracht: Sie könnten dann auch auf das Pulver mit einer Unverträglichkeit reagieren.

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Einkauf, Verwendung und Haltbarkeit von Johannisbrotkernmehl

Das Johannesbrotkernmehl hat einen hohen Ballaststoffanteil.

Seit glutenfreie Rezepte im Trend liegen, können Sie Johannisbrotkernmehl im Supermarkt kaufen, sofern dieser gut sortiert ist. Ist es einmal nicht erhältlich, gibt es etliche Alternativen. Sie können einfach zu glutenhaltiger Speisestärke als Ersatz für Johannisbrotkernmehl greifen oder zu den glutenfreien Produkten Guarkernmehl, Reismehl oder Xanthan. Beim Austausch ist die unterschiedliche Bindekraft zu beachten: Halten Sie sich am besten an die Dosierungsempfehlungen auf der Verpackung Ihres Carobmehls. Grundsätzlich gilt: In heißen Flüssigkeiten löst es sich komplett auf, in kalten wird es zur gelartigen Masse. Dadurch eignet sich das Pulver für viele Speisen, von Marmelade über Soßen und Pudding bis hin zu Kuchen und Keksen. Dicken Sie zum Beispiel die Soße für Ihren veganen Osterbraten damit an. In angebrochenen Packungen hält sich das Verdickungsmittel noch mindestens sechs Monate.