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Aprikosenmarmelade

Verdickungsmittel: Welche gibt es und wie lassen sie sich verwenden?

Ohne Verdickungsmittel würde sich das Essen als lose Angelegenheit präsentieren: Marmelade wäre Saft, Brot zerfiele und Streichwurst wäre alles andere als cremig. Die Industrie verwendet eine Vielzahl von Bindemitteln, ob in Soßen oder Fleischwaren. Erfahren Sie, welche Verdickungsmittel es gibt.

Festes Bindeglied: Verdickungsmittel

Panna cotta
In der Küche sind Verdickungsmittel für viele Desserts unverzichtbar.

Verdickungsmittel und Lebensmittel gehören häufig untrennbar zusammen. Vor allem industriell verarbeitete Nahrungsmittel enthalten die mit E-Nummern gekennzeichneten Zusatzstoffe. Auf vielen Zutatenlisten zu finden sind hier zum Beispiel die Verdickungsmittel Carrageen, Xanthan, Gummi arabicum, modifizierte Stärke und Pektin. Allen gemeinsam ist die Funktion als Bindemittel. Die meist aus Algen und Pflanzen hergestellten Ballaststoffe binden Wasser und erhöhen dadurch die Viskosität von Flüssigkeiten: Deren Konsistenz wird zähflüssiger und Speisen hinterlassen ein angenehmes Mundgefühl. Beim Backen und Kochen in der heimischen Küche sind Verdickungsmittel ebenfalls unverzichtbar. Mit Gelatine beispielsweise gelingen der Tortenguss und das cremige Dessert. Sie möchten wissen, aus welchem Teil vom Tier Gelatine hergestellt wird? – Der EDEKA Fleisch-Experte weiß es.

Verdickungsmittel für Ihre Küche

Je nach Ernährungsform und Anspruch an die Natürlichkeit von Lebensmitteln können Sie sich die passenden Verdickungsmittel für zu Hause aussuchen. Wer einen veganen Gelatine-Ersatz sucht, dem steht beispielsweise das Verdickungsmittel Agar-Agar zur Verfügung. Es wird wie auch Carrageen aus Algen gewonnen. Weiterhin gibt es als Verdickungsmittel Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl, Pfeilwurzelstärke, Tapioka und Pektin. Und die Großmutter nutzte schon Eigelb, Mehl sowie Mais- und Kartoffelstärke. Was Sie für welches Rezept verwenden, hängt vor allem davon ab, ob Sie kalte oder warme Speisen zubereiten möchten. Denn mancher Haltgeber löst sich kalt auf, andere wiederum müssen erhitzt werden, um ihre Bindekraft zu entwickeln. Am besten halten Sie sich genau an die Zubereitungshinweise des Herstellers und die Angaben im Rezept.

Die wichtigsten Tipps für die Verwendung

Grundsätzlich gilt: Gelatine wird zunächst in kaltem Wasser eingeweicht und dann in warmer Flüssigkeit aufgelöst. Diese sollte nicht kochen! Tapioka und Carrageen lassen sich direkt erwärmen und gelieren nur unter Hitzezufuhr. Pfeilwurzelstärke, Guarkern- und Johannisbrotkernmehl verdicken Speisen sowohl mit als auch ohne Erhitzen. Wer ein für die Verdauung günstiges Bindemittel sucht, kann darüber hinaus Flohsamenschalen verwenden. Sie lassen sich einfach in Flüssigkeiten einrühren. Kokosmilch zum Beispiel wird dadurch fest und ergibt eine leckere Füllung für Gebäck oder ein cremiges Dessert. Ein bis zwei Esslöffel genügen meist schon, um den gewünschten Effekt zu erzielen.