Durch den Unterschied der Dinkelmehl-Typen in Nährstoffgehalt, Farbe und Feinheit kannst du für jedes Rezept die passende Sorte wählen. Feines Gebäck wie süße oder
herzhafte Waffeln,
Dinkel-Pancakes,
Dinkel-Brioche sowie Kuchen, Pizza und Plätzchen bäckst du am besten mit einem Dinkelmehl Type 630, für ein kerniges, vitalstoffreiches Bananenbrot darf es auch gerne Dinkelmehl Type 812 sein. Wenn du mit der Vollkornvariante oder Dinkelmehl Type 1050 Brot bäckst, wird es schön herz- und nahrhaft. Und natürlich kannst du die Mehltypen auch mischen, wie unser Rezept für
Dinkelbrötchen zeigt. Möchtest du Weizen- durch Dinkelmehl ersetzen, sollten die Typen ungefähr übereinstimmen. Statt Weizenmehl Type 550 lässt sich also Dinkelmehl Type 630 verwenden, für ein Rezept mit Weizenmehl Type 1050 nimmst du einfach Dinkelmehl 1050 usw. Lediglich bei Brotteigen mit langer Knetzeit reagiert Dinkel empfindlicher – oft genügt die halbe Zeit zum Durchwalken. Gib außerdem gegebenenfalls etwas mehr Flüssigkeit in den Teig, da Dinkelmehl mehr davon aufnimmt.