Welche gesunden Eigenschaften hat Meerrettich?
Antwort in aller Kürze
Ist Meerrettich gut für die Gesundheit? Die Wurzel enthält wertvolle Senföle, die antibakteriell wirken können, sowie reichlich Vitamin C zur Unterstützung des Immunsystems. Die Wurzel regt die Verdauung an, fördert die Durchblutung und hilft traditionell dabei, die Atemwege zu befreien. Als Hausmittel wird sie oft frisch gerieben verzehrt.
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Meerrettich als Medizin
Wenn dir beim Reiben der Wurzel die Augen tränen, ist das ein gutes Zeichen. Verantwortlich dafür sind die enthaltenen Glucosinolate, die beim Zerkleinern zu Senfölen werden. Diese sorgen nicht nur für den typischen Geschmack, sondern sind auch der Grund, warum Meerrettich für deine Ernährung und Gesundheit eine so spannende Zutat ist.
Die ätherischen Öle können das Wachstum von Bakterien hemmen und wirken durchblutungsfördernd. Zudem liefert Meerrettich fast doppelt so viel Vitamin C wie Zitronen. Vitamin C trägt bekanntlich zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
Meerrettich als Hausmittel in der Erkältungszeit
Gerade im Herbst und Winter greifen viele auf Meerrettich als Hausmittel zurück. Die ätherischen Öle steigen dir beim Essen direkt in die Nase und können so subjektiv das Gefühl vermitteln, die Atemwege zu befreien. Meerrettich wird oft mit Erkältungen in Verbindung gebracht, da die Wurzel schleimlösende Eigenschaften haben kann.
Ein klassisches Rezept aus der Volksheilkunde ist der Meerrettich-Honig: Die frisch geriebene Wurzel wird mit Honig vermischt und löffelweise eingenommen. Dies soll den Hustenreiz lindern. Auch wenn man oft von Meerrettich als Medizin spricht, ist er primär ein wirkungsvolles Lebensmittel, das deinen Körper auf natürliche Weise unterstützt.
Praxis-Tipp: Meerrettich ohne Tränen reiben
Schäle nur das Stück, das du brauchst.
Öffne das Küchenfenster oder schalte die Abzugshaube ein.
Halte beim Reiben Abstand zur Schüssel.
Alternative: Lege die Wurzel kurz ins Gefrierfach, das bindet die ätherischen Öle etwas.
Meerrettich: Verdauung und Stoffwechsel
Deftige Gerichte liegen oft schwer im Magen. Hier kommen die Eigenschaften von Meerrettich gut zum Tragen. Die Scharfstoffe regen die Produktion von Magensaft und Galle an, was die Fettverdauung erleichtert. Deswegen passt die Wurzel kulinarisch hervorragend zu fettreichem Fisch oder Rindfleisch. Zusätzlich wird der Wurzel eine harntreibende Wirkung nachgesagt, was beim Entschlacken helfen kann.