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Gebackene Papaya mit Ananas

Enzyme: Ohne die Proteine geht im Organismus gar nichts

Enzyme erfüllen essenzielle Aufgaben im Körper, sie beeinflussen die Fließeigenschaften des Blutes ebenso wie unsere Verdauung. Lesen Sie, was die Eiweiße alles können und wie Sie von ihnen mit jedem Essen profitieren.

Was sind Enzyme und wie wirken sie?

Enzyme sind Eiweiße, die im Körper biochemische Prozesse in den Zellen beschleunigen bzw. möglich machen. Sie werden deshalb auch als Biokatalysatoren bezeichnet. Dadurch sind sie für alle Funktionen des Organismus lebenswichtig, von der Atmung bis zur Verdauung. Einige Enzyme wie die Gamma-GT und Creatinkinase sind Ihnen vermutlich schon einmal in Ihrem Blutbefund begegnet. Ihr Gehalt im Blutserum lässt Rückschlüsse auf die Leber- und Herzgesundheit zu. Im Hinblick auf die Nahrungsaufnahme haben Enzyme die Aufgabe, die Nährstoffe aus den Lebensmitteln aufzuschlüsseln und damit verwertbar zu machen. Dabei wirken die ersten Verdauungsenzyme als Teil des Speichels schon im Mund: Deshalb ist ausgiebiges Kauen für die Verdauung so wichtig. Enzyme kommen außerdem bei der Produktion von Nahrungsmitteln zum Einsatz, etwa bei der Gärung oder beim Backen.

In diesen Lebensmitteln sind die meisten Enzyme enthalten

Enzyme sind ein wichtiger Bestandteil der Nahrung
Papayas und Ananas enthalten besonders viele Enzyme

Durch ihren Einsatz in der Lebensmittelindustrie sind Enzyme in fast allen verarbeiteten Erzeugnissen enthalten. Milch und Milchprodukte wie Käse und Joghurt, Brot und Backwaren, Fleisch- und Wursterzeugnisse sowie Süßwaren stehen hier ganz oben auf der Liste enzymreicher Nahrungsmittel. Natürlicherweise sind Ananas, Bananen, Sojasprossen, Papaya, Mango, Weintrauben, Melonen, Äpfel, Kiwis, Avocados, Ingwer und Sauerkraut reich an Enzymen. Dem Bromelain in der Ananas und den Proteasen in der Papaya werden diverse positive Effekte für die Gesundheit nachgesagt. So sollen sie entzündungshemmend, gerinnungshemmend und verdauungsfördernd wirken. Diese Enzyme gibt es in Form von Tabletten oder Kapseln zu kaufen. Ob und wie stark ihre behaupteten Wirkweisen eintreten, ist wissenschaftlich umstritten. Dass die enthaltenen Vitalstoffe der Ananas gesunde Eigenschaften verleihen, ist Fakt. Die Enzyme der Ananas kurbeln jedoch nicht die Fettverbrennung an, wie oft behauptet wird.

Diese Enzyme helfen bei der Verdauung

Liegen Ihnen manche Mahlzeiten schwer im Magen, können Enzyme durchaus helfen. Ganz natürlich funktioniert das beim Abbau von Alkohol: Verschiedene Biokatalysatoren in der Leber befördern Hochprozentiges aus dem Körper. Haben Sie eiweißreich gegessen oder nehmen Sie im Rahmen einer Low-Carb-Diät viel Protein zu sich, unterstützt das Enzym Pepsin die Spaltung des Nährstoffs in kleinste Bausteine. Bei der Fettverdauung helfen Lipasen, bei der Verwertung von Kohlenhydraten Amylasen. Ein Obstteller mit Ananas und Papaya oder Desserts mit Avocado sind also keine schlechte Idee für einen Nachtisch nach üppigen Mahlzeiten.