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Histaminarme Ernährung: Wann ist sie angezeigt und wie sieht sie aus?

Eine histaminarme Ernährung kann bei verschiedenen Erkrankungen eine Besserung bewirken. Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt – inklusive einer Liste histaminarmer Lebensmittel.

Warum histaminarm ernähren?

Kopfschmerzen nach einem Glas Rotwein muss nicht am Alkohol liegen

Kennen Sie das? Nach einem geselligen Abend mit einem Gläschen Rotwein haben Sie rasende Kopfschmerzen. Der Alkohol kann es nicht sein, so viel haben Sie nicht getrunken. In diesem Fall kann das im Rotwein enthaltene Histamin schuld sein. Der natürliche Stoff kann bei empfindlichen Menschen nicht nur Kopfschmerzen nach Weingenuss auslösen, sondern auch andere Beschwerden wie Hautausschlag und Übelkeit. Wer an einer Histaminintoleranz leidet, sollte auch andere Getränke und Lebensmittel mit einem hohen Histamingehalt meiden. Neben Allergien wird eine histaminarme Ernährung auch bei den Hautkrankheiten Rosacea, Nesselsucht und Neurodermitis sowie bei einer Pollenallergie bzw. bei Heuschnupfen empfohlen.

Histaminarme Lebensmittel auswählen

Buttermilch selber machen
Neben frischem Obst gelten unter anderem Milchprodukte als histaminarm

Möchten Sie histaminarme Lebensmittel einkaufen, hilft eine Liste. Vollständige, umfangreiche Tabellen erhalten Sie von Ihrem Arzt oder einem Ernährungsberater, mit denen Sie eine Ernährungsumstellung am besten auch abstimmen. Denn hinter den vielfältigen Beschwerden, die einer Unverträglichkeit des Gewebehormons zugeschrieben werden, können auch andere bzw. weitere Ursachen stecken. So kann ein Reizdarm durch ganz viele verschiedene Auslöser hervorgerufen werden. Wer zu rigoros Lebensmittel aussortiert, läuft Gefahr, nicht mehr genügend Nährstoffe aufzunehmen. Grundsätzlich histaminarm sind folgende Lebensmittel:

  • Frisches oder tiefgefrorenes Fleisch
  • Seelachs, Rotbarsch, Schellfisch, Dorsch, Scholle, Kabeljau
  • Frischmilch, Quark, Kefir, Buttermilch, Sahne, Butter, Joghurt
  • Brot und Brötchen ohne Zusatzstoffe
  • Reis, Nudeln, Getreidekörner
  • Äpfel, Birnen, Aprikosen, Kirschen, Heidelbeeren, Melone, Mango, Pfirsiche, Nektarinen
  • Kartoffeln, Karotten, Kohl, Zucchini, Brokkoli, Paprika, Radieschen, Kürbis, grüner Salat

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Was Sie bei einer histaminarmen Ernährung beachten sollten

Gefroren halten Produkte länger frisch und hemmen den Histaminaufbau

Neben der Auswahl bestimmter Nahrungsmittel helfen noch andere Maßnahmen bei einer Histaminintoleranz. Bevorzugen Sie generell unverarbeitete, natürliche Produkte – Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker wie Glutamat, Farbstoffe und Nitrite können die Histaminproduktion im Körper beeinflussen. Lagern Sie frische Lebensmittel so kurz wie möglich und kühl. Lange Lager- und Reifezeiten erhöhen den Histamingehalt. Fisch- und Fleischgerichte sollten Sie nicht aufwärmen. Bleibt vom Essen etwas übrig, lassen Sie es schnell abkühlen und frieren es dann ein. Die aufgetaute Speise sollte sofort gegessen werden.