Die sogenannte vegetative Regulation des Körpers ist bei wetterfühligen Menschen nur schwach ausgebildet. Was da hilft? Den Körper trainieren und abhärten! Viel frische Luft und Bewegung stärken dein vegetatives Nervensystem dauerhaft und stabilisieren damit dein Immunsystem und den Kreislauf. So trotzt du plötzlich einsetzendem Föhn in Zukunft deutlich besser.
Bewege dich also nach Möglichkeit jeden Tag mindestens dreißig Minuten draußen. Ob du spazieren gehst, joggst oder Rad fährst, bleibt dir überlassen.
Morgenrituale wie die tägliche Wechseldusche helfen dir ebenfalls. So lernt dein Organismus, drastische Temperaturunterschiede besser zu regulieren. Ganz ähnlich wirkt der regelmäßige Gang in die Sauna. Beinahe unnötig zu sagen: Eine ausgewogene Ernährung inklusive aller wichtigen Vitamine und
Mineralstoffe ist beim Bekämpfen deiner Wetterfühligkeit ebenfalls ein Muss. Schließlich gleicht nur ein gesunder Organismus radikale Wetterumschwünge problemlos aus.
Gut zu wissen: Wetterfühligkeit betrifft Jung und Alt gleichermaßen. An sogenannter Wetterempfindlichkeit leiden dagegen vor allem ältere Männer und Frauen. Der Unterschied: Bei Wetterfühligkeit belasten plötzlich auftretende Symptome einen ansonsten gesunden Organismus. Bei Wetterempfindlichkeit verschlimmern Wetterumschwünge dagegen die Symptome bestehender chronischer Erkrankungen wie Asthma oder Rheuma.