
Auch die Raumtemperatur, eine nicht zu dicke Decke und frische Luft können zu verbessertem Schlaf deines Babys beitragen.
Ob ein Baby in Ruhe schlummern kann, hängt auch davon ab, wie und wo es einschläft. Bei der Schlafumgebung solltest du daher auf folgende Punkte achten:
• Verzichte auf dicke Bettdecken. Zuviel Stoff führt nämlich zu Hitze und kann zu Sauerstoffmangel beim Kind führen. Damit die Kleinen mit dem Kopf nicht unter die Decke rutschen, solltest du diese am Ende der Matratze einschlagen. Alternativ kann das Kind auch in einem Schlafsack liegen. Der ist nämlich auf die Jahreszeit abgestimmt und sorgt stets für die richtige Temperatur im Schlaf.
• Lüfte regelmäßig – denn vor allem im Winter ist es sehr wichtig, die verbrauchte sauerstoffarme Raumluft gegen frische Außenluft auszutauschen und durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit für gesunde Atemwege zu sorgen. Zugluft solltest du dem schwachen Immunsystem von Säuglingen hingegen nicht zumuten.
• Sorge für die richtige Temperatur. Damit das Baby nachts weder friert noch schwitzt, sollte die Raumtemperatur beim Schlafen etwa 16 bis 18 Grad betragen. Ziehe das Kind nicht zu dick an – Windel, Unterwäsche und Schlafanzug reichen vollkommen. Im Sommer darf es ruhig weniger sein.
Bedenke: Jedes Baby ist anders, weshalb die Schlaftipps auch nicht immer und auf Anhieb zum Erfolg führen. Bleibe also geduldig, denn irgendwann kommt doch jeden Abend der Moment, in dem der Atem des Babys gleichmäßiger wird, die Berührungen der kleinen Fingerchen an ihrer Hand langsamer und das Kind dann sanft einschläft.