Wie kann man Kohlrabi kochen?
Antwort in aller Kürze
Möchtest du Kohlrabi richtig kochen, dann gelingt das, indem du ihn schälst, holzige Stellen entfernst und die Knolle in Stifte, Würfel oder Scheiben schneidest. Gib die Stücke anschließend in leicht gesalzenes, kochendes Wasser und gare sie je nach Größe etwa acht bis 15 Minuten, bis sie bissfest oder weich sind. Danach abgießen und nach Geschmack mit etwas Butter, Salz, Pfeffer, Muskat oder frischen Kräutern verfeinern.
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Wie kocht man Kohlrabi richtig und wie lange muss Kohlrabi kochen? Die Antwortet lautet: Kohlrabi kochen ist ganz einfach und dauert nicht mehr als eine Viertelstunde. Gehe am besten Schritt für Schritt vor. Entferne zuerst die Blätter, wasche die Knolle gründlich und schäle Kohlrabi – denn vor allem am unteren Ende kann die Schale holzig sein. Anschließend schneidest du den Kohlrabi je nach Verwendung in Würfel, Stifte, Scheiben oder Spalten. Gib die Stücke in leicht gesalzenes, kochendes Wasser und gare sie je nach Größe etwa acht bis 15 Minuten. Als Faustregel gilt: Du solltest Kohlrabi-Gemüse kochen, bis es angenehm bissfest oder weich ist. Achte beim Kochen darauf, Kohlrabi nicht zu lange zu garen. Wird er zu weich, verliert er seinen Biss und auch einen Teil seines frischen Aromas. Mache am besten zwischendurch die Garprobe mit einer Messerspitze: Gleitet diese leicht in das Gemüse hinein, hat der Kohlrabi die richtige Konsistenz.
Besonders fein wird gekochter Kohlrabi übrigens, wenn du ihn nach dem Abgießen in etwas Butter schwenkst und mit Salz, Pfeffer, Muskat und frischen Kräutern würzt. Petersilie, Schnittlauch oder Kerbel passen dabei sehr gut dazu, wenn du Kohlrabi klassisch kochen möchtest. Ein Spritzer Zitronensaft kann die milde Süße des Gemüses außerdem schön auffrischen. Für eine schnelle Beilage servierst du Kohlrabi in einer hellen Soße. Dafür die gegarten Stücke in eine leichte Mehlschwitze oder Sahnesoße geben und mit Muskat abschmecken. Das passt hervorragend zu Kartoffeln, Frikadellen, Fisch, Geflügel oder vegetarischen Bratlingen. Etwas moderner wird es, wenn du Kohlrabi nach dem Kochen mit Olivenöl, Zitronenabrieb und gerösteten Nüssen kombinierst. Du kannst auch direkt Kohlrabi mit Sahne kochen. Schneide ihn dafür in kleine Würfel oder Stifte und gare ihn bei niedriger bis mittlerer Hitze in Sahne, bis er weich ist. Wichtig ist, ihn regelmäßig umzurühren, damit die Sahne nicht anbrennt, und bei Bedarf etwas Wasser oder Gemüsebrühe zuzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt entsteht dadurch ganz unkompliziert ein cremiger Rahmkohlrabi. Mehr Inspirationen gesucht? Dann entdecke unbedingt unsere Vielfalt an Kohlrabi-Rezepten oder lies in unseren Tipps und Tricks nach, wie du Kohlrabi braten kannst.
Extra-Tipp: Wirf die zarten Kohlrabiblätter nicht weg. Sind sie frisch und grün, kannst du sie nämlich fein hacken und wie Kräuter verwenden. Streue sie zum Beispiel über das fertige Gemüse, gib sie in Suppen oder verarbeite sie in Pesto. Vorgekochter Kohlrabi eignet sich übrigens auch für Aufläufe, Eintöpfe, cremige Suppen oder Gemüsepfannen.