Was ist eine Jostabeere und was macht sie so besonders?
Antwort in aller Kürze
Die Jostabeere ist eine Kreuzung aus Johannisbeere und Stachelbeere. Sie zeichnet sich durch ihre tiefschwarze Farbe, eine glatte Schale und ein süß-säuerliches, cassisartiges Aroma aus. Erntezeit ist meist im Juli. Sorten der Jostabeere sind vielseitig als Frischobst, für Marmeladen oder Säfte verwendbar und gelten als robustes, dornenloses Gartengewächs.
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Geschmack, Saison, Einkauf und Verwendung der Jostabeere
Wenn du die Jostabeere zum ersten Mal probierst, wirst du die Verwandtschaft zu den Beeren sofort schmecken. Sie besitzt das tiefe, herb-süße Aroma der Schwarzen Johannisbeere, ist aber dank der Gene der Stachelbeere etwas milder und fruchtiger.
Ihre Saison ist kurz und intensiv: Die Haupternte findet im Juli statt. Da die Beeren fest am Strauch hängen und nicht alle gleichzeitig reifen, ist das Pflücken oft Handarbeit.
Im Handel findest du frische Jostabeeren eher selten, da sie sich nicht lange lagern lassen. EDEKA bietet dir jedoch Alternativen, um den Geschmack zu genießen: Halte Ausschau nach verarbeiteten Produkten wie Fruchtaufstrichen, Säften oder tiefgekühlten Beerenmischungen (TK), die oft Jostabeeren enthalten.
Verwendung in der Küche
Die Jostabeere ist in der Küche so vielfältig wie ihre Geschmacksnuancen.
Süßspeisen: Auf Kuchen, in Muffins oder als fruchtiges Topping auf Joghurt und Quark.
Einkochen: Für Marmelade, Gelee oder Kompott – die Beeren gelieren gut und bringen eine angenehme Säure mit.
Herzhaftes: Als Chutney zu Käse oder zu Wild – die feine Säure macht’s spannend.
Getränke: Als Sirup oder in selbst gemachten Drinks schmeckt sie herrlich beerig.
Die Jostabeere ist von Natur aus eher leicht, enthält Vitamin C und liefert wertvolle Mineralstoffe und Ballaststoffe.
Jostabeere: Nährwerte und Inhaltsstoffe
Die Nährwerte derJostabeere ähneln denen ihrer Elternpflanzen. Sie enthält wertvolle Inhaltsstoffe und ist kalorienarm. Besonders hervorzuheben ist das Vitamin C.
Vitamin C: Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
Mineralstoffe: Zudem enthalten die Beeren Mineralstoffe wie Kalium.
Ballaststoffe: Die Schalen und Kerne liefern Ballaststoffe, die gut in eine bewusste Ernährung passen.
Da es sich bei der Beere um ein Naturprodukt handelt, können die genauen Werte je nach Reifegrad und Sorte schwanken. Nutze sie als frischen Snack direkt aus der Hand oder als Zutat für dein Frühstück.
Jostabeere im Garten: Wann sollte man sie pflanzen und wie muss man sie pflegen?
Du hast Lust auf eigene Ernte? Die Jostabeere ist pflegeleicht und gegenüber Mehltau oder Gallmilben robust. Hier erfährst du, wie und wann du die Jostabeere pflanzen solltest:
Pflanzzeit: Der ideale Zeitpunkt ist der Herbst (Oktober/November) oder das zeitige Frühjahr (Februar/März), solange der Boden frostfrei ist.
Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Je mehr Sonne die Pflanzen der Jostabeere abbekommen, desto süßer werden die Früchte. Der Boden sollte nährstoffreich und tiefgründig sein.
Jostabeere-Sorten: Es gibt verschiedene Züchtungen wie „Josta“, „Jogranda“ oder „Jostine“, die sich leicht in Wuchsgröße und Reifezeit unterscheiden.
Pflege: Da die Jostabeeren-Pflanzen am einjährigen Holz tragen, solltest du ältere Äste regelmäßig auslichten (Verjüngungsschnitt), um den Ertrag hochzuhalten.
Der Name Jostabeere ist ein Kofferwort, das sich aus den Namen der beiden Elternpflanzen zusammensetzt. Er verbindet „Johannisbeere“ und „Stachelbeere“. Diese Bezeichnung beschreibt die botanische Herkunft der Hybride.
Jostabeeren kannst du problemlos roh verzehren. Im Gegensatz zur Stachelbeere haben sie keine borstige Schale und müssen auch nicht entkernt werden. Wasche sie einfach ab und schon kannst du sie direkt genießen, einen Obstsalat zubereiten oder im Joghurt essen.
Du kannst Jostabeeren im Ganzen einfrieren, ohne sie vorher zu kochen. Wasche die Beeren, zupfe die Stiele ab und friere sie am besten vorgefroren auf einem Tablett ein, bevor du sie in Beutel füllst. Dadurch kleben sie nicht zusammen und lassen sich später portionsweise entnehmen.
Zu den bekanntesten Sorten gehören „Josta“, „Jostine“ und „Jogranda“. „Josta“ gilt als der Klassiker mit starkem Wuchs, während „Jogranda“ oft etwas größere Früchte bildet. Die Wahl der Sorte hängt auch davon ab, wie viel Platz du im Garten hast.
Die Reifezeit der Jostabeeren liegt normalerweise zwischen Mitte Juni und Ende Juli. Du erkennst reife Früchte daran, dass sie vollständig dunkelviolett bis schwarz gefärbt sind und auf leichten Druck etwas nachgeben. Sie schmecken in diesem Reifezustand süß-säuerlich und aromatisch.
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