Farro
Das Urgetreide Farro ist vor allem in Italien beliebt und findet auch bei uns vermehrt Anklang. Lies in unserer Warenkunde, was Farro auszeichnet und zu welchen schmackhaften Speisen du es verarbeiten kannst.
Wissenswertes über Farro
Das italienische Farro-Getreide – auf Deutsch Emmer oder Dinkel – ist ein Urgetreide, das es seit mindestens 9.000 Jahren gibt. Da immer mehr Menschen mit Unverträglichkeiten auf moderne Getreidesorten reagieren, erleben die alten Sorten wie Emmer, Einkorn, Khorasan oder auch Dinkel in seiner ursprünglichen Zuchtform ein Comeback. Farro hat einen angenehm nussigen Geschmack und lässt sich in der Küche vielseitig verwenden.
Einkauf und Lagerung
Im Handel ist Farro in drei Sorten erhältlich, als Farro piccolo (Einkorn), Farro grande (Dinkel) und Farro medio (Emmer). Als Vollkorngetreide sind alle Bestandteile des Korns inklusive Schale enthalten, es gibt aber auch polierte Farrokörner (Farro perlato), die sich wie Graupen verwenden lassen, etwa als Suppeneinlage. Schnellkochender Farro hat eine ähnliche Charakteristik wie Reis. Egal in welcher Form du das italienische Urgetreide erwirbst, lagere es zu Hause am besten an einem lichtgeschützten und trockenen Ort. Verschließe angerissene Verpackungen immer gut oder fülle den Inhalt in dichte Gefäße um, um das Einnisten von Schädlingen zu verhindern.
Küchentipps für Farro
Du kannst Farro immer dann beim Backen und Kochen verwenden, wenn du Weizenkörner, Buchweizen, Reis, Quinoa oder auch Gerste ersetzen möchtest. Das Urkorn behält nach dem Kochen seinen Biss, wird also nicht komplett weich oder gar matschig. Farro ist deshalb eine gute Wahl für Gerichte nach Risotto-Art und für Salate. Auch Eintöpfe und Suppen sowie Bowls gelingen damit bestens. Beachte, dass die Vollkornvariante über Nacht eingeweicht werden muss. Farro perlato lässt sich dagegen sofort verarbeiten und benötigt je nach Sorte etwa 15 bis 25 Minuten Kochzeit.