Ravioli selbst herzustellen, macht nicht nur Spaß, sondern hat auch den Vorteil, dass du die Füllung ganz nach deinem persönlichen Geschmack gestalten kannst. Was du bei Zubereitung veganer Ravioli beachten solltest, liest du hier.
Für den Teig Mehl, Hartweizengrieß und Salz in einer Schüssel vermischen. In die Mitte eine Mulde formen. 150 ml Wasser und Olivenöl hineingeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Blattspinat auftauen, gut ausdrücken und fein hacken. Cashewkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Öl goldbraun rösten und die Hälfte der Kerne sehr fein hacken. Veganen Frischkäse mit Hefeflocken und Spinat glatt verrühren. Die gehackten Cashewkerne unterheben, die restlichen Cashewkerne für die Garnitur bereithalten.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit einem Ausstecher oder kleinen Glas Kreise ausstechen. In die Mitte jedes Kreises 1 EL der Spinatmasse geben, die Ränder mit etwas Wasser befeuchten und zu Halbkreisen umklappen. Die Ränder gut aufeinander drücken und darauf achten, dass keine Luft in den Halbkreisen bleibt. Die Ränder leicht mit den Zinken einer Gabel eindrücken.
Für die Soße Schalotte und Knoblauchzehen pellen und fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Schalotte und Knoblauch hineingeben und glasig schwitzen. Ahornsirup zugeben und leicht karamellisieren lassen. Cashewsahne angießen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Ravioli hineingleiten lassen und für 3-4 Minuten simmern lassen. Wenn die Ravioli an die Oberfläche steigen, sind sie fertig. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und abtropfen lassen.
Ravioli mit Sahne-Sauce anrichten. Basilikumblätter waschen, trocken tupfen und grob zupfen. Basilikum und die restlichen Cashewkerne auf die Ravioli streuen und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.460 kj (29 %)
Kalorien
588 kcal (29 %)
Kohlenhydrate
74 g
Fett
26 g
Eiweiß
18 g
Bewertung
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So kannst du vegane Ravioli selber machen
Möchtest du zu Hause vegane Ravioli selber machen, brauchst du keine Eier. Der Grund: Klassische Pasta enthält auch kein Ei. Alles, was du für deinen veganen Ravioli-Teig benötigst, ist Mehl, Hartweizengrieß, Wasser, Salz und Olivenöl. Der Teig ist schnell gemacht und lässt sich nach etwa einer halben Stunde im Kühlschrank leicht verarbeiten. Achte darauf, dass du den Teig schön dünn ausrollst, am besten mit einem Nudelholz. Er sollte nicht dicker als einen halben Zentimeter sein, sonst wird die Pasta zu dick. Neben Ravioli kannst du aus dem Nudelteig auch Tagliatelle, Spaghetti, Lasagne oder Tortellini formen. Diese Formate lassen sich ohne viel Aufwand und spezielles Zubehör am einfachsten herstellen.
Vegane Ravioli: Füllung variieren
In unserem Rezept für vegane Ravioli füllen wir die Pasta mit Spinat, veganem Frischkäse und Cashewkernen. Natürlich kannst du auch andere Füllungen verwenden: Wie wäre es mit Kürbis und veganem Ricotta, Steinpilzen oder Nüssen? Auch was die Soße betrifft, hast du die Wahl. Statt mit einer hellen Soße aus Cashewsahne wie in diesem Rezept lassen sich selbstgemachte vegane Ravioli auch mit einer Tomatensoße, mit veganer Butter und Salbei oder mit einer veganen Bolognese servieren. Mehr leckere Ravioli-Rezepte erwarten dich hier in der Rezeptewelt.
Wie lange halten selbstgemachte Ravioli im Kühlschrank?
Zwar schmeckt hausgemachte Pasta am selben Tag immer am besten, du kannst die Ravioli mit Spinat aber auch bis zu drei Tagen im Kühlschrank aufbewahren. Möchtest du die Nudeln länger lagern, empfiehlt sich das Einfrieren. Dazu solltest du die fertigen Ravioli zunächst auf ein Brett oder ein Backblech legen und in den Gefrierschrank geben, damit sie beim Gefriervorgang nicht aneinander festkleben. Sind sie einmal angefroren, füllst du die Pasta in einen platzsparenden Gefrierbeutel oder eine Frischhaltebox.
Besonders praktisch: Zum Servieren musst du die Ravioli nicht auftauen, sondern kannst sie gefroren ins kochende Wasser geben.