Vegane Quarkbällchen zeigen, dass süßes Gebäck auch ohne tierische Zutaten wunderbar gelingt. Außen goldbraun und innen weich, erinnern sie an das klassische Original – nur eben pflanzlich. Der Teig ist schnell gemacht und gelingt ohne Ei oder Milchprodukte. Ideal zum Kaffee oder als süßer Snack. Backe Quarkbällchen ohne Ei selbst und genieße sie frisch ausgebacken.
Zitrone heiß abspülen und die Schale abreiben. Veganer Quark, Sojadrink, Zucker, Vanillezucker und Zitronenabrieb in einer Schüssel glatt verrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen und zügig unter die Quarkmasse rühren. Der Teig sollte weich, aber formbar sein.
Pflanzenöl in einem Topf auf 170 Grad erhitzen. Hände leicht mit Öl benetzen und aus dem Teig 24 kleine Bällchen formen. Quarkbällchen portionsweise in das heiße Öl geben und 4-5 Minuten goldbraun ausbacken. Dabei regelmäßig wenden.
Frittierte Quarkbällchen mit einer Schaumkelle entnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Zucker und Zimt in einem tiefen Teller vermischen und die noch warmen Quarkbällchen darin wälzen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
565 kj (7 %)
Kalorien
135 kcal (7 %)
Kohlenhydrate
18 g
Fett
6 g
Eiweiß
2 g
Bewertung
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Vegane Quarkbällchen selber machen
Klein und fluffig: Unsere veganen Quarkbällchen beweisen, dass du für diese Süßigkeit keine tierischen Produkte benötigst. Im Gegenteil – Backen ohne Milch und ohne Ei geht wunderbar! Außen knusprig ausgebacken und innen herrlich weich stehen sie dem Original in nichts nach. Damit das klappt, solltest du auf die Konsistenz des Teigs achten. Statt herkömmlichem Quark sorgt Sojaquark bei unserem Rezept für vegane Quarkbällchen für die nötige Bindung und dafür, dass dein Gebäck schön saftig wird. Verfeinert mit dem Abrieb einer unbehandelten Zitrone und Vanillezucker, entsteht ein Aroma, das sofort Lust aufs Reinbeißen macht! Der Clou: Der Teig ist super einfach und in nur rund zehn Minuten zusammengerührt. Hast du die Bällchen in Pflanzenöl goldbraun frittiert, wälzt du sie in einer Mischung aus Zucker und Zimt. Am besten schmecken die veganen Quarkbällchen übrigens warm.
Tipp: Wenn du dich vegan ernährst oder gerne vegane Gerichte zubereitest, empfehlen wir dir auch unsere Soja-Rezepte. In unserem Ernährungsbeitrag erfährst du außerdem alles Wissenswerte zum Thema Milchersatz.
Warum zerfallen meine Quarkbällchen beim Frittieren?
Zerfallen deine veganen Quarkbällchen beim Frittieren, liegt das in der Regel an einem zu feuchten Teig oder einer falschen Öl-Temperatur. Ist der Teig zu weich oder zu flüssig, fehlt ihm die nötige Bindung, um im heißen Fett fest zu werden. Zudem spielt die Hitze eine große Rolle: Ist das Öl nicht heiß genug, saugen sich die Bällchen mit Fett voll und werden weich. Wenn das Öl aber zu heiß ist, garen sie außen zu schnell, während der Kern flüssig bleibt und die Hülle aufplatzen lässt. Das kannst du verhindern, indem du bei deinem Teig auf eine zähe Konsistenz achtest – bessere bei Bedarf einfach mit etwas Mehl nach. Das Mehl solltest du zudem nur kurz unterrühren. Denn ausgiebiges Mischen schwächt nur die Struktur. Für ein optimales Ergebnis sollte die Öltemperatur konstant bei etwa 170 °C liegen. Um das sicherzustellen, hilft dir ein Test mit einem Holzstiel – steigen Bläschen auf, ist die Temperatur perfekt.
Extra-Tipp: Forme eher kleine Portionen, denn diese garen gleichmäßiger durch und behalten eher ihre Form.
Wie lange halten sich die veganen Quarkbällchen?
Für unser vegane-Quarkbällchen-Rezept gilt: Genieße dein Gebäck am besten am Tag der Zubereitung, da sie frisch ausgebacken am besten schmecken. Falls Bällchen übrigbleiben, kannst du sie in einer luftdichten Dose für etwa zwei Tage aufbewahren. Lagere sie an einem kühlen, trockenen Ort – allerdings nicht unbedingt im Kühlschrank. Der Grund: Dort werden sie schneller zäh. Das Gebäck wird übrigens mit der Zeit weicher und der Zucker durch die Feuchtigkeit leicht klebrig. Um sie wieder aufzufrischen, kannst du die Quarkbällchen kurz im Backofen oder in der Heißluftfritteuse erwärmen.