In Norditalien wird sie heiß und innig geliebt. Hierzulande gilt sie immer noch als kulinarischer Exot: die Polenta. Woraus Polenta besteht und in welchen Rezepten der Maisgrieß ganz groß auftrumpft, verraten wir dir hier.
Milch und 250 ml Wasser in einem großen Topf aufkochen und leicht salzen.
Hitze reduzieren, Polenta langsam und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen einrühren. Für 2 Minuten unter ständigem Rühren aufkochen. Von der Herdplatte ziehen, Deckel auflegen und für 10 Minuten quellen lassen. Zwischendurch umrühren.
Parmesan fein reiben und zusammen mit der Butter unter die Polenta rühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Sofort servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.389 kj (17 %)
Kalorien
332 kcal (17 %)
Kohlenhydrate
22 g
Fett
22 g
Eiweiß
10 g
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Was ist Polenta?
Polenta ist ein einfach herzustellender Maisbrei, der vor allem im Norden Italiens häufig auf dem Teller landet. In den Regionen Lombardei, Piemont, aber auch Venetien und Friaul wird Polenta vor allem als Beilage zu herzhaften Fleisch- und Gemüsegerichten gereicht. Basis der Polenta ist Maisgrieß, der in Wasser, Brühe oder auch Milch gegart wird. Der cremige Brei sieht auf den ersten Blick aus wie Kartoffelbrei und passt besonders gut zu würzigen italienischen Fleischspezialitäten. Bekannte Polenta-Gerichte sind zum Beispiel Ossobuco, das Gulasch ähnliche Spezzatino oder Salsiccia mit Polenta. Wenn die Polenta abkühlt, wird sie hart und kann gebraten oder im Ofen überbacken werden. Um die Polenta cremig auf den Tisch zu bringen, muss sie noch heiß sein – das ist nur fünf bis zehn Minuten nach der Zubereitung der Fall. Danach beginnt die Stärke im Maisgrieß zu gelieren, wodurch das Gericht sehr schnell fest wird.
Polenta zubereiten
In der Regel ist der im Handel erhältliche Maisgrieß bereits vorgekocht, sodass die Garzeit nicht länger als zehn Minuten beträgt. Maisgrieß besteht übrigens genau wie Weizengrieß aus 0,3 bis 1 mm kleinen Getreidekörnern. Er eignet sich nicht nur zum Polenta kochen, sondern auch für Aufläufe, Suppenklößchen oder süßen Grießbrei. Da Maisgrieß kein Gluten enthält, ist er eine beliebte Zutat für glutenfreie Rezepte.
Lesetipp: Möchtest du mehr rund um das Thema Grieß erfahren, dann wirf einen Blick auf unsere Wissensseite „Was ist Grieß?" Hier fassen wir alle wichtigen Informationen zusammen.
Leckere Polenta-Rezepte
In Norditalien gehört das einstige Arme-Leute-Essen heute zu den regionalen Spezialitäten. Als Klassiker gelten Polenta-Rezepte wie Polenta mit Kaninchen oder Polenta mit Fleischsoße. Auch zu vegetarischen Gerichten passt der Maisbrei hervorragend, beispielsweise begleitet von Pilzen, Hülsenfrüchten oder einem Ratatouille. Kalte Polenta kannst du übrigens mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Sie wird beim Erwärmen aber nicht mehr weich – dafür eignet sie sich zum Überbacken, Frittieren oder Braten.