Eine Schüssel mit Leinsamen-Pudding, darauf rote Erdbeerscheiben, ganze blaue Heidelbeeren und grobe Stücke heller Walnüsse.

Leinsamen-Pudding

Bei unserem Leinsamen-Pudding wird Leinsamen-Schrot mit Pflanzendrink angerührt und kalt quellen gelassen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Er lässt sich nach Belieben mit frischem Obst, Nüssen oder Gewürzen verfeinern und passt gut als leichtes Frühstück oder Snack zwischendurch. Die Zubereitung ist unkompliziert und erfrischend vielseitig. Probiere den Leinsamen-Pudding nach unserem Rezept gleich aus.

  • Zubereitungszeit
    20 min.
  • Gesamtzeit
    8 h 20 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    383 kcal
  • Ernährungsform
    Vegan
    Ernährungsform
    Glutenfrei

Zutaten

Portionen

4

80 g
Leinsaat, geschrotet
600 ml
Mandeldrink
1 EL
Mandelmus
1 TL
Vanilleextrakt
0,5 TL
Zimt
2
Aprikosen
150 g
Blaubeeren
150 g
Erdbeeren
50 g
Walnüsse
4 TL
Ahornsirup

Zubereitung

  1. Leinsamen in eine große Schüssel geben. Mandeldrink lauwarm erwärmen, mit Mandelmus, Vanilleextrakt und Zimt vermischen und über die Leinsamen geben. 10 Minuten stehen lassen. Nochmals umrühren und über Nacht im Kühlschrank kaltstellen.

  2. Aprikosen waschen, halbieren, Stein entfernen und in Spalten schneiden. Blaubeeren waschen. Erdbeeren waschen, Grün entfernen und halbieren. Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten.

  3. Leinsamenpudding auf Gläser oder Schälchen verteilen und mit dem Obst sowie den gerösteten Walnüssen toppen. Mit Ahornsirup beträufeln und servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 1.602 kj (19 %)
Kalorien 383 kcal (19 %)
Kohlenhydrate 22 g
Fett 26 g
Eiweiß 7 g

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Leinsamen-Pudding: Rezept mit Pflanzendrink & Ahornsirup

So vielfältig ist Leinsamen-Pudding: Frühstück, Snack und Dessert, für eine vegane oder glutenfreie Ernährung – und für alle, die einfach Abwechslung suchen. Unser Leinsamen-Pudding-Rezept beweist, dass eine bewusste Ernährung und Genuss perfekt zusammenpassen. Als Basis nutzen wir geschroteten Leinsamen, der zusammen mit einem Pflanzendrink – zum Beispiel einem Hafer- oder Mandeldrink – zu einer cremigen Konsistenz aufquillt. Die Zubereitung nimmt nur rund 25 Minuten in Anspruch und ist denkbar unkompliziert. Du rührst die Zutaten einfach an und lässt die Zeit für dich arbeiten. Während der Pudding kalt quillt, verbinden sich die Komponenten zu einer samtigen Textur, die du dann nach Geschmack aufpeppen kannst. Heidelbeeren und spritzige Granatapfelkerne verleihen unserem Pudding nicht nur eine wunderschöne Farbe, sondern auch eine feine Säure. Ein Hauch Ahornsirup und eine Prise Zimt geben ihm ein süßes und würziges Aroma. Wer mag, kann auch eine Messerspitze Vanille unterrühren. Für mehr Crunch sorgen Toppings aus gehobelten Mandeln oder Walnusskernen. Wenn dein Leinsamen-Pudding nicht fest wird, rühre nochmal ein bis zwei Esslöffel geschrotete Leinsamen unter und warte weitere 20 Minuten.

Übrigens: Unser Leinsamen-Pudding ist ein Geheimtipp für Meal Prep. Du kannst ihn wunderbar am Vorabend vorbereiten. Morgens fügst du nur noch deine Lieblingstoppings hinzu. Suchst du mehr Inspirationen für einen energiereichen Start in den Tag, aber ohne Produkte tierischen Ursprungs? Unsere Rezepte rund um ein veganes Frühstück zeigen dir, wie das gelingt. Auf unseren Wissens- und Ernährungsseiten erfährst du außerdem alles zum Thema Phytoöstrogene und den gesundheitlichen Nutzen von Leinsamen.

Was ist der Unterschied zwischen Leinsamen und Chiasamen?

Oftmals werden Leinsamen und Chiasamen in einem Atemzug genannt: Dabei gibt es wichtige Unterschiede und Einsatzzwecke. Der wohl größte Vorteil von Leinsamen ist ihre regionale Herkunft. Sie punkten als heimisches Superfood mit kurzen Transportwegen und einer guten Ökobilanz. Geschmacklich bringen sie ein nussiges Aroma mit, während Chiasamen weitgehend geschmacksneutral bleiben. Sie passen sich daher jedem Aroma von schokoladig bis fruchtig an. Auch in der Zubereitung zeigen sie wesentliche Unterschiede – insbesondere im Quellverhalten. Chiasamen verwandeln Flüssigkeiten in ein sehr stabiles, fast gelartiges Ganzes. Leinsamen quellen ebenfalls gut, erzielen ihre volle Bindungskraft und Nährstoffverfügbarkeit jedoch erst im geschroteten Zustand. Ganze Leinsamen können vom Körper kaum aufgeschlossen werden, weshalb für einen cremigen Pudding immer die geschrotete Variante gewählt wird. Geht es um die Nährstoffe, warten beide mit Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen auf. Leinsamen zeichnen sich zusätzlich durch ihren Gehalt an Lignanen, also sekundären Pflanzenstoffen aus, während Chiasamen bei Mineralstoffen wie Kalzium leicht die Nase vorn haben. Letztlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks: Wer es rustikaler und nussig mag, greift zum Leinsamen. Wer lieber eine glatte, puddingartige Textur bevorzugt, wählt Chia.

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