Dass Deutschland ein Schnitzelland ist, darüber bestehen keine Zweifel. Aber Japan? Ja, auch im Land der aufgehenden Sonne schätzt man das knusprig panierte Fleisch. Mit unserem Rezept für Katsu Curry bereitest du einen japanischen Klassiker zu, der Abwechslung in die Schnitzelküche bringt. Lies hier, wie das Katsu besonders knusprig wird.
Zubereitungszeit
45 min.
Gesamtzeit
70 min.
Schwierigkeit
Mittel
Kalorien / Portion
871 kcal
Zutaten
Portionen
Mengenangaben beziehen sich auf
4
Portion(en).
4
Für das Curry:
2
Zwiebeln
4
Knoblauchzehen
2
cm
Ingwer
300
g
Karotten
300
g
Kartoffeln
2
EL
Bratöl
600
ml
Gemüsebrühe
2
EL
Butter
2
EL
Weizenmehl, Type 405
3
EL
Currypulver
2
EL
Sojasoße
1
EL
Worcestershiresoße
1
EL
Honig
1
Prise
Salz
1
Prise
Pfeffer
Für das Katsu:
4
Schweinekoteletts
1
Prise
Salz
1
Prise
Pfeffer
60
g
Weizenmehl, Type 405
2
Eier
150
g
Panko-Paniermehl
Für die Beilage:
300
g
Sushi-Reis
Außerdem:
Pflanzenöl, zum Frittieren
3
Frühlingszwiebeln
Zubereitung
Für das Curry Zwiebeln und Knoblauch pellen und fein hacken. Ingwer schälen und fein reiben. Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden.
Bratöl im Topf erhitzen. Zwiebeln hineingeben und glasig schwitzen. Knoblauch, Ingwer, Karotten und Kartoffeln hinzufügen und 2-3 Minuten anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
In der Zwischenzeit Butter in einer Pfanne zerlassen. Mehl einrühren und goldbraun rösten. Currypulver zugeben und kurz mitrösten. Die Gewürzmischung in den Topf geben und sorgfältig einrühren. Weitere 15 Minuten bei schwacher Hitze einkochen lassen. Mit Sojasoße, Worcestershiresoße, Honig, Salz und Pfeffer abschmecken.
Für das Katsu die Schweinekoteletts leicht plattieren, salzen und pfeffern. Das Fleisch in Mehl wenden, durch verquirltes Ei ziehen und in Panko-Paniermehl wenden sowie leicht andrücken. Pflanzenöl in einer großen Pfanne auf 170 Grad erhitzen und die Schnitzel darin für 4 Minuten pro Seite goldbraun und knusprig frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Sushi-Reis mehrfach gründlich waschen, bis das Wasser klar durchläuft und nach Packungsanleitung gar kochen. Für die Garnitur die Frühlingszwiebeln waschen, Enden abschneiden und schräg in dünne Scheiben schneiden.
Sushi-Reis und Curry auf Tellern anrichten. Schweinekoteletts in Streifen schneiden und auflegen. Mit Frühlingszwiebeln toppen. Servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
3.644 kj (43 %)
Kalorien
871 kcal (43 %)
Kohlenhydrate
77 g
Fett
46 g
Eiweiß
35 g
Bewertung
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Was ist Katsu Curry?
Die japanische Küche ist in Europa oft für Zutaten wie Fisch, Algen oder Tofu bekannt. An Schweineschnitzel hingegen denkt kaum jemand, wenn es darum geht, japanisch zu kochen. Doch genau darum handelt es sich bei dem Klassiker Katsu Curry: Katsu bezeichnet ein paniertes Schnitzel, das bereits in mundgerechte Stücke geschnitten serviert wird. Dazu werden eine cremige Curry-Soße und Reis gereicht. In Japan ist das Katsu Curry so beliebt, dass sich Fast Food-Ketten darauf spezialisiert haben: Sie bieten das japanische Katsu Curry aus verschiedenen Fleischsorten und mit unterschiedlichen Currysoßen an.
Katsu Curry im Original
Traditionell wird das Rezept für Katsu Curry mit Schweineschnitzel zubereitet. Die japanische Küche lässt jedoch auch Varianten zu: Gerne wird Schwein durch Huhn ersetzt. Für die fleischlose Variante kommen Tofu oder Gemüse ins Spiel. Hervorragend eignen sich zum Beispiel Auberginenscheiben oder Blumenkohlschnitzel für ein vegetarisches oder sogar veganes Katsu Curry. Als Panade empfiehlt sich Pankomehl: Seine großen dünnen Flocken saugen beim Braten weniger Fett auf, sodass die Panade schön knusprig und nicht so ölig wird. Davon profitieren übrigens auch andere Schnitzel-Rezepte. Statt auf einem Teller kannst du das beliebte japanische Curry ebenso gut als Katsu Curry Bowl in einer Schale servieren.
Asiatische Currys
Japan ist grundsätzlich nicht unbedingt für seine Curry-Rezepte bekannt. Länder wie Indien oder Thailand haben in Sachen Curry eindeutig die Nase vorn. Weltberühmte indische Curry-Gerichte sind etwa das Chicken Tikka Masala oder das Butter Chicken Curry, die mit ihren raffinierten Gewürzmischungen begeistern. Thailändische Currys werden mit frischen Kräutern wie Zitronengras, Koriander oder Thai-Basilikum und Kokosmilch zubereitet. Dadurch wirken sie oft eher wie eine Suppe. Doch egal, aus welcher Kultur: Currys aus aller Welt überzeugen mit würzigen Aromen und wärmenden Eigenschaften. Guten Appetit!