Eine Schale mit roter Soße, darin helle Wurstscheiben und rote Stücke, oben ein Klecks weißer Creme und gelbes Pulver.

Currywurstsuppe

Currywurstsuppe ist eine tomatenbasierte Suppe mit Bratwurstscheiben, Zwiebeln, Paprika und kräftiger Brühe, gewürzt mit Curry und Tomatenmark. Sie lässt sich gut vorbereiten und wird bei längerem Köcheln nur umso aromatischer. Serviere mit Currypulver und einem Klecks Schmand. Jetzt das Rezept lesen und zu Hause nachkochen!

Zutaten

Portionen

4

1
Zwiebel, groß
2
Knoblauchzehen
2
Paprikaschoten, rot
4
Bratwürste
2 EL
Bratöl
2 EL
Tomatenmark
1 TL
Paprikapulver, edelsüß
1 TL
Paprikapulver, geräuchert
2 TL
Currypulver
0,5 TL
Cayennepfeffer, passiert
500 g
Tomaten, passiert
400 ml
Gemüsebrühe
1 TL
Zucker
1 EL
Apfelessig
1 Prise
Salz
1 Prise
Pfeffer

Für die Garnitur:

150 g
Schmand
1 TL
Currypulver

Zubereitung

  1. Zwiebel pellen und würfeln. Knoblauch pellen und fein hacken. Paprikaschoten waschen, Stiel und Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Bratwurst in Scheiben schneiden.

  2. Bratöl in einem großen Topf erhitzen. Bratwurstscheiben hineingeben und von beiden Seiten goldbraun braten. Herausnehmen und beiseitestellen. Zwiebel in das noch heiße Bratenfett geben und glasig schwitzen. Knoblauch und Paprika zugeben und kurz mit anschwitzen. Tomatenmark, und Gewürze zugeben, einrühren und für 1-2 Minuten anrösten.

  3. Mit passierten Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen. Mit Zucker, Apfelessig, Salz und Pfeffer abschmecken. Bratwurstscheiben zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

  4. Currywurstsuppe auf Teller verteilen und mit einem großen Klecks Schmand toppen. Mit Currypulver bestäuben und servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 1.724 kj (21 %)
Kalorien 412 kcal (21 %)
Kohlenhydrate 16 g
Fett 29 g
Eiweiß 13 g

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Rezept für Currywurstsuppe: einfach und herzhaft

Unsere Tomaten-Currywurst-Suppe kombiniert die klassische Currywurst-Soße mit den Eigenschaften eines würzigen und herzhaften Eintopfs. Wichtig für das Gelingen ist unser reduzierter Sud aus Tomatenmark und Gemüsebrühe, der durch die Zugabe von Zucker, Apfelessig, Salz und Pfeffer eine milde Süße erhält. Das vorherige Anbraten der Wurstscheiben sorgt außerdem dafür, dass Röstaromen entstehen: Sie tragen zum tiefen Geschmack der Suppe bei.

Extra-Tipp: Da Currypulver seine volle Intensität erst durch Hitze und Fett entfaltet, gewinnt deine Currywurstsuppe mit Paprika, Zwiebeln und Knoblauch noch mehr an Aroma, wenn sie etwa 30 Minuten sanft köchelt oder bereits am Vortag zubereitet wird. Tomatenmark sorgt für die optimale Bindung deines Eintopfs, während ein Klecks Schmand am Ende die Schärfe abmildert und das Gericht herrlich cremig macht. Planst du die Suppe als vollwertige Mahlzeit, kannst du den Sättigungsgrad zum Beispiel durch die Zugabe von festkochenden Kartoffelwürfeln erhöhen. Die Currywurstsuppe eignet sich aber auch als Partysuppe oder Teil eines warmen Buffets. Mehr kulinarische Inspirationen gesucht? Dann stöbere durch unsere Suppen-Rezepte und unsere Bratwurst-Rezepte. Und wer die Currywurst erfunden hat, erfährst du außerdem in unserem Wissensbeitrag!

Welche Wurst für Currywurstsuppe?

Für eine gelungene Currywurstsuppe ist die Wahl der richtigen Wurst entscheidend. Schließlich beeinflusst das Fleisch maßgeblich die Konsistenz und den Salzgehalt des Gerichts. Idealerweise greifst du zu gebrühten Bratwürsten aus fein zerkleinertem Brät, die entweder mit oder ohne Darm verwendet werden können. Nimmst du Bratwürste ohne Darm, behält deine Suppe eine gleichmäßige, weiche Textur. Die klassische weiße Bratwurst aus Kalbs- oder Schweinefleisch ist übrigens der Standard. Der Grund: Rote Bratwürste sind in der Regel gepökelt und geräuchert. Dadurch bringen sie zwar jede Menge Aroma mit – sie können die Suppe aber durch das Nitritpökelsalz beim Köcheln auch farblich verändern oder zu salzig machen. Sie sind also für ein Currywurstsuppen-Rezept ungeeignet.

Wichtig zu wissen: Beachte beim Würzen, dass die Bratwurst an sich schon einen hohen Eigenanteil an Salz und darüber hinaus oft Majoran oder Pfeffer mitbringt. Wir empfehlen daher, die Suppe am Ende noch einmal final abzuschmecken, wenn die Wurst ihr Aroma an den Sud abgegeben hat. 

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