Dass Sushi nicht immer kalt serviert wird, beweist unser Rezept für Crispy Sushi. Die frittierten Tempura-Rolls sind echte Leckerbissen und bringen Abwechslung auf den Sushi-Teller. Welches Öl sich am besten zum Frittieren eignet und was für eine Soße zu Crunchy Sushi passt, verraten wir dir hier.
Reis in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser bedecken, dann den Reis waschen und das Wasser 5-6 Mal wechseln, bis das Wasser klar ist. Reis gut abtropfen lassen, in einen Topf geben, knapp mit Wasser bedecken (ca. 500 ml auf 400 g Reis) und zugedeckt zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und für 15 Minuten garen lassen. In der Zwischenzeit Essig, Zucker und Salz miteinander verrühren und leicht erwärmen, bis der Zucker sich auflöst, aber die Flüssigkeit auf keinen Fall zum Kochen bringen.
Den fertigen Reis vom Herd nehmen, ein Geschirrtuch zwischen Topf und Deckel klemmen und 10-15 Minuten stehen lassen. Anschließend den Reis in eine Schüssel füllen und die Essigmischung mit einem Holzspatel unterarbeiten. Reis mit einem feuchten Tuch bedecken und abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Avocado halbieren, Kern entfernen und das Fruchtfleisch in daumenbreite Streifen schneiden. Karotte schälen und in längliche Streifen schneiden. Gurke waschen und in längliche Streifen schneiden. Lachs in mundgerechte Stücke schneiden.
Eine Sushi-Matte mit Frischhaltefolie belegen. Ein Nori-Blatt darauflegen und mit leicht angefeuchteten Händen eine dünne Schicht Reis darauf verteilen. Im unteren Drittel die Füllung platzieren. Zu einer festen Rolle formen. Wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Jede Rolle zuerst leicht in Mehl wenden, dann durch verquirltes Ei ziehen und zuletzt in Panko panieren. Leicht andrücken, damit die Panade gut haftet.
Öl in einem Topf oder einer Pfanne auf 180 Grad erhitzen. Sushi-Stücke portionsweise ca. 1-2 Minuten frittieren, bis sie goldbraun und knusprig sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Sushirollen in ca. 3 cm dicke Stücke schneiden. Servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
3.452 kj (41 %)
Kalorien
825 kcal (41 %)
Kohlenhydrate
144 g
Fett
18 g
Eiweiß
28 g
Bewertung
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Was macht Crispy Rolls besonders?
Wer gerne Sushi isst, wird es auf der Speisekarte der Lieblings-Sushibar schon längst entdeckt haben: das Crispy Sushi. Bei den auch unter dem Namen Crunchy Sushi angeboten Happen handelt es sich um Inside-Out-Rolls. Das Besondere daran: Diese werden zunächst in Mehl, dann in Panko oder Tempura gewälzt und zum Schluss knusprig frittiert – daher ihr Name crunchy oder crispy. Was die Füllung angeht, so unterscheiden sich die Crispy Sushi Rolls nicht großartig vom herkömmlichen Sushi: Ihre Füllung besteht aus Fisch, Ei, Gemüse oder Fleisch und natürlich Reis. In unserem Rezept für Crispy Sushi landen in den Rolls Lachs, Möhre, Gurke und Avocado.
Crispy Sushi selber machen
Crunchy Sushi bereitest du wie klassisches Sushi zu. Nur ein letzter Schritt kommt dazu: Sind die Rollen fertig, wälzt du sie in Mehl, Ei und Pankomehl und gibst sie dann ins heiße Öl. Zum Frittieren eignen sich Raps-, Sonnenblumen- oder Erdnussöl. Die Rollen benötigen nur wenige Minuten, bis sie goldbraun sind. Dann lässt du sie auf Küchenpapier abkühlen. Erst im Anschluss werden sie in Scheiben geschnitten. Was das Crispy Sushi-Topping betrifft, so kannst du dich für einen pikanten Sweet Chili Dip, Sojasoße, Spicy Mayo oder ein Mango Chutney entscheiden. Beim Servieren darf natürlich gerne etwas Ingwer dabei sein.
Crispy Sushi aufbewahren
Am besten schmeckt das Crispy Sushi frisch zubereitet aus der Fritteuse oder Pfanne. Es ist daher nicht empfehlenswert, die Panko-Rollen zu lagern. Sie verlieren schnell an Knusprigkeit und werden labbrig. Im Übrigens solltest du auch normales Sushi nicht länger als einen Tag aufbewahren, vor allem wenn es mit Fisch gefüllt ist. Mehr leckere asiatische Rezepte wie Ramen, Yaki Udong oder Pad Thai findest du in der Rezeptewelt.