Kürbis ist eine beliebte Zutat für Gerichte in der kalten Jahreszeit. Doch es muss nicht immer herzhaft sein: Probiere doch mal unser Rezept für süßes Kürbiseis aus und ergänze das Dessert mit einem selbstgemachten Heidelbeerkompott. Garnieren kannst du das Eis mit etwas Minze.
Kürbis schälen, mit einem scharfkantigen Löffel die Kerne und das faserige Innere entfernen, das Fruchtfleisch in Spalten schneiden. Kürbisspalten auf ein entsprechend großes Stück Alufolie legen, mit 60 g Rohrohrzucker bestreuen und gleichmäßig mit Portwein beträufeln. Die Folie gut verschließen. Die eingepackten Kürbisspalten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 180 Grad) im vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten garen. Herausnehmen, die Folie entfernen und alles im Mixer fein pürieren.
Sahne, Milch und Gewürze in einem Topf aufkochen. Eigelbe mit dem restlichen Zucker mit dem Schneebesen cremig rühren. Die Sahne-Milch unter die Eigelbmasse rühren, unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Creme anfängt, dickflüssig zu werden, sie darf aber nicht kochen. Kürbispüree untermischen und auf Eiswasser abkühlen, gelegentlich umrühren. In der Eismaschine frieren.
Heidelbeeren verlesen, waschen und abtropfen lassen. Orangensaft mit Zucker aufkochen. Die Beeren ca. 4 Minuten mit köcheln. Speisestärke mit etwas Wasser anrühren, das Kompott damit binden und auskühlen lassen.
Mit einem Eisportionierer Kugeln aus dem Kürbiseis formen auf Tellern anrichten, etwas Kompott darum verteilen und mit Minzeblättchen garnieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.583 kj (19 %)
Kalorien
378 kcal (19 %)
Kohlenhydrate
48 g
Fett
17 g
Eiweiß
5 g
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Kürbiseis mit Eismaschine zubereiten
Für unser Kürbiseis-Rezept ist es wichtig, dass du ausschließlich frische Zutaten verwendest. Das gilt vor allem für das Eigelb, aber auch für Milch und Sahne und natürlich für den Kürbis. Schon beim Kauf sollte der Hokkaido-Kürbis ganz und ohne Druckstellen sein. Der hohle Ton beim Klopfen gegen die Schale signalisiert dir, dass er reif ist.
Tipp: Bewahre einen angeschnittenen Kürbis am besten im Kühlschrank oder schon vorgegarte Stücke im Tiefkühlfach auf.
Ein Vorteil von Hokkaido-Kürbissen ist, dass du die Schale einfach mitessen kannst. Wenn du Kürbiseis selber machst, solltest du ihn dennoch schälen, damit die Eismasse später schön cremig wird. Für die Cremigkeit sorgt übrigens auch der Zucker. Verwende also die empfohlene Menge, damit das Kürbiseis in der Eismaschine nicht hart und fest wird, sondern sich später gut portionieren lässt.
Der Geschmack von Hokkaido-Kürbissen lässt sich als leicht süßlich und nussig beschreiben, ähnlich wie Esskastanien. In unserem Kürbiseis ergänzen Zimt, Ingwer, Muskatnuss und Nelke als herbstliche Gewürze den Kürbisgeschmack. Mit diesen verfeinerst du auch unsere Kürbis-Muffins.
Kürbis-Eiscreme: Was macht den Hokkaido so beliebt?
Speisekürbisse lassen sich in die drei Kategorien Garten-, Moschus- und Riesenkürbisse einteilen. Außerdem unterscheiden sich Kürbisse auch noch einmal nach ihrem Erntezeitpunkt im Sommer- oder Winter. Sommerkürbisse sind bei der Ernte noch unreif, haben dementsprechend eine weiche Schale und halten sich nur ein paar Tage lang. Winterkürbisse sind bei der Ernte schon weiterentwickelt und besitzen eine harte Schale. Dadurch halten sie sich auch länger. Für unsere Kürbis-Brownies kannst du theoretisch jede Kürbissorte verwenden. Der Hokkaido eignet sich jedoch am besten, da du ihn fast ganzjährig im Supermarkt kaufen kannst. Er ist an seiner orangen Farbe erkennbar und hat seinen Ursprung auf der gleichnamigen Insel bei Japan. Er lässt sich, neben Eis, auch gut in Suppen, Pürees, Aufläufen, Chutneys und Kuchen verarbeiten. Möchtest du noch ein Dessert mit Kürbis ausprobieren? Dann empfehlen wir dir unser Rezept für Kürbis-Crème-brulée.