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Für zertifiziert verantwortungsvolleres Soja

Die Sojabohne wird heute auf 6 Prozent der globalen landwirtschaftlichen Nutzfläche angebaut und ist die weltweit wichtigste Ölsaat.

EDEKA und WWF setzen sich für die ökologisch und sozialverträgliche Erzeugung von Soja ein
EDEKA und WWF unterstützen zertifiziert verantwortungsvolleres Soja

Soja spielt als Futtermittel eine wichtige Rolle. Die Anbaufläche für Soja wächst rasch – mit negativen Folgen. EDEKA und WWF als Partner für Nachhaltigkeit setzen sich bei Futtermitteln in der Schweine-, Rinder- und Geflügelernährung für eine Umstellung auf heimische bzw. europäische Futtermittel oder auf zertifiziert verantwortungsvolleres, gentechnikfreies Soja ein. EDEKA strebt eine entsprechende Umstellung auch bei der Erzeugung von EDEKA Eigenmarkenprodukten an.

Soja – Futtermittel mit Folgen

Soja wird nur in geringem Umfang für die Lebensmittelerzeugung verwendet, als pflanzliches Öl oder als Mehl für Produkte wie Tofu. 80 Prozent der Soja-Produktion jedoch wird zu Futtermitteln verarbeitet und spielt damit bei der Fleisch-, Milch- und Eierproduktion sowie bei Zuchtfisch eine wichtige Rolle. Da die weltweite Nachfrage nach Fleisch und Fisch und damit der Bedarf an Futtermitteln wächst, wächst auch die Anbaufläche: Sie beträgt inzwischen über 100 Millionen Hektar weltweit.

Und das hat Folgen:

  • Für Soja-Felder werden Wälder abgeholzt, der Lebensraum für Tiere und Pflanzen schwindet - und damit die Artenvielfalt. Durch den meist ausschließlichen Anbau von Soja wird die Umwelt belastet, zum Beispiel durch einen hohen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die Erosion ungeschützter Böden.
  • Dies wirkt sich auch auf die Bevölkerung aus, soziale Konflikte um Landnutzungsrechte kommen teils hinzu.
  • Inzwischen werden zu durchschnittlich zwei Dritteln gentechnisch veränderte Pflanzen eingesetzt. Der Anbau ist in der EU nicht zugelassen, als Tierfutter darf gentechnisch verändertes Soja aber importiert werden.


EDEKA und WWF unterstützen nachhaltigere Futtermittel

EDEKA setzt sich beim Einsatz von Futtermitteln in der Schweine-, Rinder- und Geflügelernährung daher für eine Umstellung auf heimische bzw. europäische Futtermittel (z.B. Rapsschrot oder Leguminosen) oder auf zertifiziert verantwortungsvolleres, gentechnikfreies Soja (RTRS + GVO-frei, ProTerra oder Donausoja) ein.

EDEKA strebt für die EDEKA Eigenmarken-Produkte an, dass bei Futtermitteln für Schweine, Rinder und Geflügel eine Umstellung auf heimische/europäische Futtermittel oder auf zertifiziert verantwortungsvolleres, gentechnikfreies Soja erfolgt.

Es gibt noch kein international anerkanntes Siegel für einen nachhaltigen Soja-Anbau, aber Standards, die große Akzeptanz bei Marktbeteiligten und Naturschutzorganisationen genießen. EDEKA und WWF setzen als Partner für Nachhaltigkeit auf verantwortungsvolleres, gentechnikfreies Soja, das gemäß „RTRS + GVO - frei“ oder „ProTerra“ (Baseler Kriterien) zertifiziert ist. Auch nach den Richtlinien von „Donausoja“ zertifiziertes Soja entspricht den Anforderungen.

Round Table on Responsible Soy (RTRS)

  • 2006 wurde der

    internationale Round table on Responsible Soy (RTRS) gegründet.

  • Dort tauschen sich Markt- und Interessenbeteiligte

    verschiedener Herkunft aus: Umweltorganisationen, Produzenten, Mühlen und Handel. RTRS hat Kriterien für einen verantwortungsvollen Soja-Anbau erarbeitet.

ProTerra (Basler Kriterien)

  • Unter anderem zählen dazu folgende Kriterien:

    • Relevante Gesetze müssen eingehalten werden, zum Beispiel darf in Brasilien auf 35 Prozent der Betriebsfläche kein Anbau erfolgen.
    • Mit Düngern und Pflanzenschutzmitteln muss sparsam umgegangen werden.
    • Es darf nur gentechnikfreies Saatgut eingesetzt werden.

  • Zudem müssen

    • Wälder und Flächen mit hohem Schutzwert erhalten werden.
    • soziale Mindeststandards im Umgang mit Beschäftigten und Bevölkerung eingehalten werden.