
Beeren haben einen hohen Polyphenolgehalt. Auf der Hitliste polyphenolreicher Lebensmittel stehen neben Olivenöl viele weitere Nahrungsmittel, für die jedoch keine konkreten gesundheitsbezogenen Aussagen zugelassen sind. Dazu zählen:
- Beeren
- Nüsse
- Kakao und Schokolade
- Rot- und Weißwein
- Äpfel
- Kaffee und Tee
- Gewürze
- Vollkornprodukte
Der Gehalt an den sekundären Pflanzenstoffen in diesen Nahrungsmitteln ist sortenabhängig – im Hinblick auf Polyphenole in Apfelsorten etwa gilt, dass
die alten Apfelsorten gesünder als die neuen sind. Auch wie viel der Körper von den Polyphenolen in diesen Lebensmitteln aufnehmen kann, stellt sich in der Praxis ganz unterschiedlich dar. So stellt sich hier weniger die Frage
"Schwarzer oder grüner Tee, welcher ist gesünder?", sondern es ist vielmehr wichtig, mit welchen anderen Stoffen du die Getränke genießt. Die Bioverfügbarkeit der Polyphenole in Kaffee oder Tee ist der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zufolge besser, wenn weitere Polyphenole oder Fett zeitnah verzehrt werden. Eiweiß und Antioxidantien aus Vitamin C oder E können dagegen hemmend wirken.
In der täglichen Ernährung brauchst du diesen sehr wissenschaftlichen Zugang zum Thema Polyphenole nicht weiter zu berücksichtigen. Genieße Polyphenole in Erdbeeren, Granatapfel, Grüntee, Karotten, Brokkoli und vielen anderen Lebensmitteln einfach so, wie du Lust hast!