Bockshornklee
Was ist eigentlich Bockshornklee? Heilkraut? Gewürz? Tatsächlich wird der Pflanze eine wohltuende Wirkung nachgesagt. Zudem dient sie der Verfeinerung diverser Speisen. Lies hier alles Wissenswerte.
Wissenswertes über Bockshornklee
Bereits im Antiken Ägypten soll Bockshornklee seinen festen Platz gehabt haben, ehe Karl der Große die Pflanze im 9. Jahrhundert nach Europa brachte. Aus mehreren Gründen. Denn einerseits soll die Wirkung von Bockshornklee der Gesundheit zuträglich sein. Andererseits eignet sich Bockshornklee dank seines Geschmacks hervorragend zum Verfeinern unterschiedlichster Gerichte. Das Gewürz entstammt dabei den Samen. Geschmacklich liefert es eine würzige Frische, sofern du nicht zu viel verwendest. Dann schmeckt Bockshornklee herb bis bitter. Zudem soll er sich positiv auf die Gesundheit auswirken, z.B. soll er Entzündungen entgegenwirken. Die Pflanze selbst ist optisch direkt als Kleeart auszumachen. Da der Schmetterlingsblütler leicht nach getrocknetem Heu duftet – verantwortlich dafür ist Kumarin – wird er auch als griechisches Heu bezeichnet.
Einkauf und Lagerung
Durch Anrösten intensivierst du den Geschmack von Bockshornklee. Kaufe Pulver, hält es sein Aroma rund ein halbes Jahr. Bockshornklee-Samen kannst du länger aufbewahren. Lass sie in Wasser keimen: So entstehen Sprossen, mit denen du wiederum Ihren Salat verfeinern kannst. Bockshornkleesamen kannst du außerdem als Tee aufgießen.
Küchentipps für Bockshornklee
Am bekanntesten ist die Bockshornklee-Verwendung in Curries. Gerade in der indischen, aber auch in der Küche des Nahen Osten finden die aromatischen Samen immer wieder ihren Platz. Du kannst sie entweder als Ganzes oder gemahlen nutzen. Zerkleinern ist vor dem Genuss nicht zwingend nötig. Grundsätzlich passt das Aroma zu Fisch sowie Lamm, Schwein und Rind. Auch Gemüse, beispielsweise Aubergine, harmoniert wunderbar mit Bockshornklee. Verlangt ein Rezept nach dem Gewürz, du hast es aber nicht griffbereit, kannst du es auch durch Liebstöckel ersetzen. Zum Verfeinern von beispielsweise Couscous bietet es sich außerdem an, Butter zu schmelzen, mit Bockshornklee zu vermengen, um alles danach wieder erkalten zu lassen.