Ein Hauch von Orient: Persischer Reis, klassisch mit Safran verfeinert und mit einer knusprigen Kruste (Tahdig) zubereitet. Er eignet sich als Beilage zu Lamm oder Hühnchen.
Reis mehrfach mit kaltem Wasser abspülen. Mit 2 Liter Wasser und 1 TL Salz in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen. Für ca. 8 Minuten kochen, bis der Reis bissfest ist. Durch ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Safranfäden in 2-3 EL Wasser auflösen.
Öl und Butter in einem Topf erhitzen. Eine kleine Portion Reis mit Joghurt vermengen und gleichmäßig auf dem Topfboden verteilen. Den restlichen Reis in Pyramidenform darüber geben. Mit dem Stiel eines Löffels einige Löcher in den Reis stechen, damit der Dampf entweichen kann. Den Reis mit dem Safranwasser beträufeln. Ein sauberes Küchentuch über den Topfdeckel legen und den Deckel fest schließen. Hitze auf kleine Flamme reduzieren und den Reis 40-45 Minuten dämpfen lassen.
Persischen Reis locker auf einer Servierplatte anrichten. Die knusprige Tahdig-Schicht vorsichtig aus dem Topf lösen und in Stücke schneiden. Tahdig obenauf legen und mit Granatapfelkernen und Pistazien toppen. Servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.682 kj (20 %)
Kalorien
402 kcal (20 %)
Kohlenhydrate
64 g
Fett
14 g
Eiweiß
6 g
Bewertung
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Was ist das Besondere am persischen Reis?
Das Besondere am persischen Reis liegt in seiner aufwendigen, mehrstufigen Zubereitung. Eben diese Zubereitung sogt für die beiden wichtigsten Charakteristika: fluffig-lockere, voneinander getrennte Reiskörner und eine knusprig-buttrige Tadig-Kruste. Mit unserem Rezept für persischen Reis kochst du die Beilage auch zu Hause nach. Exotische Zutaten und die krosse Kruste lassen dich das Grundnahrungsmittel ganz neu entdecken. Mit Safran gewürzt, erhalten die Körner eine fein gelbliche Farbe und ein intensives Aroma. Granatapfelkerne und Pistazien als Topping tun ihr Übriges, um den Reis in ein wahres Geschmacksfeuerwerk zu verwandeln.
Aromatisch und knusprig: Persischer Reis mit Kruste
Ein wenig aufwändiger als das normale Reiskochen ist die Zubereitung von persischem Reis schon, aber nicht wirklich schwierig. Wichtig ist, dass du Basmatireis verwendest und ihn mehrmals gründlich mit kaltem Wasser spülst. Das entfernt überschüssige Stärke, die den Reis verkleben lässt. Außerdem wird er so von Fremdstoffen gereinigt, die den Geschmack beeinträchtigen könnten. Um locker-körnige Reisgerichte wie persischen Reis zu erhalten, gibst du den Basmatireis am besten in eine Schüssel mit Wasser, verrührst ihn und gießt das Wasser ab. Die Prozedur wiederholst du so lange, bis das Wasser klar ist. Beim Kochen von persischem Reis ist entscheidend, dass du ihn auf kleiner Flamme mit einem Küchentuch unter dem Deckel dämpfst. Das Tuch nimmt die Feuchtigkeit auf, die durch die Löcher im Reis aufsteigt – zwischendurch nicht abnehmen! Nur so kann die herrliche Kruste in Ruhe entstehen.
Persischen Reis mit Gewürzen und Toppings veredeln
Entscheidend für den authentischen Charakter persischer Rezepte sind die Gewürze. Persischer Reis lebt von Safranfäden, die aus den Blütennarben eines Krokusgewächses gewonnen werden. Safran duftet herrlich und färbt Speisen goldgelb, der Geschmack ist würzig-herb. Falls du das Gewürz nicht vorrätig hast, kannst du alternativ auch Kurkuma verwenden. Abgerundet wird das Reiskunstwerk durch Granatapfelkerne und Pistazien – Mandeln gehen auch –, die du zum Schluss auf die Knusperhaube streust. Weitere Möglichkeiten wären Koriander, Dill oder Petersilie, für eine fruchtig-süßliche Note kommen Rosinen, Cranberrys oder Berberitzen infrage. Persischer Reis passt perfekt zu Hähnchen, Fisch und Gemüse.