Samosa, Pakora, Aloo Tikki – Streetfood ist in Indien eine wahre Geschmacksexplosion. Zu den Snacks, die du unbedingt probieren solltest, gehört auch Pani Puri. Mit unserem Rezept zeigen wir dir, wie du mit etwas Geschick die knusprigen Teigkugeln zubereiten kannst.
Für den Teig Grieß, Mehl und Salz in einer Schüssel vermengen. 80-100 ml Wasser zugeben und für 8-10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt für 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Den Teig in zwei Portionen teilen. Jede Portion auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen und mit einem runden Ausstecher Kreise von 4-5 cm Durchmesser ausstechen. Teigreste erneut ausrollen und ausstechen.
Sonnenblumenöl im Topf auf 180 Grad erhitzen. Teigkreise vorsichtig hineingeben und frittieren. Sobald sie an der Oberfläche schwimmen, mit einer Schöpfkelle entnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Vollständig abkühlen lassen.
Für das Minz-Koriander-Wasser die Minz- und Korianderblätter waschen, trocken tupfen und in ein hohes Rührgefäß geben. Chilischote waschen, Stiel und Samen entfernen, fein hacken und zu den Kräutern geben. Ingwer schälen, fein reiben und in das Rührgefäß geben. Den Saft der halben Limette, Tamarindenpaste, geröstetes Kreuzkümmelpulver, Chaat Masala und 100 ml Wasser zugeben und mit dem Pürierstab zu einer feinen Paste pürieren. Durch ein feines Sieb streichen und mit 500 ml Wasser auffüllen. Mit Zucker und Salz abschmecken. Bis zum Servieren im Kühlschrank kaltstellen.
Für die Füllung Kartoffeln schälen, in ausreichend Salzwasser garkochen und vollständig abkühlen lassen. In kleine Würfel schneiden und mit den Kichererbsen in eine Schüssel geben. Korianderblättchen zupfen, waschen, trocken tupfen, fein hacken und zu der Kartoffel-Kichererbsen-Mischung geben. Mit den Gewürzen vermengen und mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft abschmecken.
Die Oberfläche der Teigkreise vorsichtig mit dem Finger durchbrechen und mit einem gehäuften Teelöffel der Kartoffel-Kichererbsen-Mischung füllen. Mit einem weiteren Löffel etwas Minz-Koriander-Wasser auf die Füllung träufeln. Servieren. Dazu passt Chutney.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.941 kj (23 %)
Kalorien
464 kcal (23 %)
Kohlenhydrate
52 g
Fett
23 g
Eiweiß
9 g
Bewertung
Begeistert vom Rezept? Jetzt bewerten
Pani Puri – Streetfood aus Indien
Pani Puri, auch Gol Gappa oder Phuchka, ist in den Garküchen Mumbais, Delhis und Kalkuttas ein Klassiker. Die kleinen Teigkugeln werden in riesigen Woks frittiert und direkt mit der Hand gegessen. Wie feine Oblaten sehen sie zunächst aus, wenn sie ins sprudelnde Fett gegeben werden. Nach wenigen Minuten im Wok verwandeln sie sich aber zu knusprigen Bällchen. Doch das ist noch nicht alles: Seine kulinarische Raffinesse verdankt das indische Pani Puri nämlich seiner Füllung. Die besteht aus Kartoffeln oder Kichererbsen und einer typisch indischen Gewürzmischung.
Die Pani Puri Füllung
Traditionell füllt man Pani Puri mit weich gekochten, zerdrückten Kartoffeln, die mit Gewürzen wie Kreuzkümmel, Chili, Koriander, Salz und Pfeffer angemacht werden. Oft landen auch Kichererbsen und Zwiebeln in den Teigkugeln, so wie in unserem Rezept für Pani Puri. Wie bei vielen indischen Rezepten kommt in der Regel eine der vielen Gewürzmischungen (Masala) beim Pani Puri zum Einsatz. Für den kulinarischen Kick sorgt dann am Ende eine Schöpfkelle Würzwasser, die in die Kugel gegeben wird. Beliebt sind dafür vor allem Minz- und Tamarindenwasser.
Pani Puri selber machen
Wer Pani Puri essen möchte, kann das Fingerfood einfach zu Hause zubereiten. Der herzhafte Snack eignet sich als Vorspeise zu einem indischen Menü, passt aber auch zu Suppen oder Salaten. Pani Puri ist wie viele indische Rezepte vegan, denn der Teig besteht ausschließlich aus Mehl, Grieß und Salz. Probiere doch auch einmal vegane indische Spezialitäten wie unser Rotes-Linsen-Dal oder das Kichererbsen-Curry mit Süßkartoffeln.