Teller mit Gebäck Quadraten, garniert mit Kokosraspeln und Mandeln.

Basbousa

Basbousa ist ein saftiger Grießkuchen aus dem Ofen. Der Teig mit Hartweizengrieß, Joghurt und Kokos wird goldbraun gebacken und noch warm mit Sirup getränkt. So entsteht ein aromatisches Dessert, das sich gut vorbereiten lässt. Backe Basbousa zu Hause mit unserem Rezept nach.

  • Zubereitungszeit
    30 min.
  • Gesamtzeit
    80 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    622 kcal
  • Ernährungsform
    Vegetarisch

Zutaten

Portionen

8

Für den Teig:

250 g
Hartweizengrieß
1,5 TL
Backpulver
80 g
Zucker
1 Prise
Salz
50 g
Kokosraspeln
100 g
Butter
250 g
Joghurt, 3,5 % Fett
1
Ei
1 TL
Vanilleextrakt

Für den Sirup:

0,5
Zitronen, unbehandelt
125 g
Zucker
1 EL
Rosenblütenwasser

Für die Garnitur:

25 g
Pistazien, gehackt
1 EL
Rosenblatt, getrocknet

Außerdem:

Butter, zum Einfetten

Zubereitung

  1. Für den Sirup die Zitrone heiß abspülen, Schale abreiben und den Saft auspressen. Zucker, Zitronensaft und 125 ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Bei mittlerer Hitze unter regelmäßigem Rühren für 10 Minuten köcheln lassen, bis der Sirup leicht eindickt. Von der Herdplatte ziehen und das Rosenwasser einrühren. Abkühlen lassen.

  2. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 160 Grad) vorheizen. Backform einfetten.

  3. Für den Teig Hartweizengrieß, Backpulver, Zucker, Salz, Zitronenabrieb und Kokosraspel in einer Schüssel vermischen. Butter im Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und über der Grießmischung verteilen. Joghurt, Ei und Vanilleextrakt zugeben und mit den Knethaken eines Handrührgerätes kurz verrühren, bis sich alle Zutaten homogen vermischt haben. Den Teig in die Backform füllen und glattstreichen. Mit einem scharfen Messer Rauten oder Quadrate vorschneiden. Für 10 Minuten ruhen lassen.

  4. Den Teig für 25-30 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen goldgelb backen. Herausnehmen und sofort mit dem abgekühlten Sirup übergießen. Vollständig in der Form abkühlen lassen.

  5. Basbousa mit Pistazien und Rosenblütenblättern garnieren und servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 2.602 kj (31 %)
Kalorien 622 kcal (31 %)
Kohlenhydrate 68 g
Fett 33 g
Eiweiß 9 g

Bewertung

Begeistert vom Rezept? Jetzt bewerten

Die Bewertung wird automatisch gespeichert

Basbousa: Kuchen mit edlem Rosenblütenwasser

Basbousa ist gewissermaßen die orientalische Variante der deutschen Grießschnitte. Letztere wird allerdings mit Milch zubereitet, während sich Naschkatzen in der gesamten arabischen Welt Basbousa mit Joghurt schmecken lassen. Ob in der Türkei, auf dem Balkan, in Ägypten, Jordanien oder Nordafrika: Überall ist der leckere Grießkuchen unter verschiedenen Namen bekannt und beliebt. Die Herkunft von Basbousa lässt sich vermutlich bis ins Osmanische Reich zurückverfolgen. Grieß hatte bereits dort einen hohen Stellenwert als Zutat für Süßspeisen. Aber was genau ist Grieß? Kurz gesagt: zerkleinerte Getreidekörner. Für das authentische Basbousa-Rezept wird meist grober Grieß verwendet. Dieser sorgt dafür, dass der Kuchen eine wunderbar krümelige Struktur behält. Der entscheidende Vorteil: Der Grieß saugt den aromatischen Sirup nach dem Backen wie ein Schwamm auf, ohne dass das Gebäck seine Form verliert oder matschig wird. Auf welche Arten lässt sich Grieß zubereiten? Näheres erfährst du in unserem Expertenwissen.

Das zeichnet Basbousa geschmacklich aus

Viele Kuchen-Rezepte werden mit Nüssen zubereitet. Auch beim Basbousa-Rezept mit Kokos ist das der Fall: Die Zutat liefert eine süßen, mild-nussigen Geschmack. Dazu erhält das Backwerk durch das Rosenblütenwasser im Sirup eine blumige Note. Die Koch- und Backzutat ist in gut sortierten Supermärkten oder in türkischen Geschäften erhältlich. Alternativ kannst du auch Orangenblütenwasser verwenden. Der Sirup sorgt nicht nur für den charakteristischen Geschmack des Basbousa-Kuchens, sondern auch für die saftige Konsistenz. In Kombination mit dem körnigen Grieß, der die Textur kuchentypisch krümelig macht, ergibt sich ein Gaumenschmaus.

Wie bewahrt man Basbousa auf?

Basbousa hält sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank etwa fünf bis sieben Tage. Durch den Sirup bleibt er saftig und trocknet nicht aus. Für eine längere Lagerung kannst du ihn portionsweise einfrieren und vor dem Genuss bei Zimmertemperatur auftauen. Kommt er direkt aus dem Kühlschrank, kannst du ihn für zehn Sekunden in der Mikrowelle erwärmen – so entfaltet sich das einzigartige Aroma optimal. Apropos: Möchtest du dem Basbousa-Dessert weitere Geschmacksnoten hinzufügen, sind ein Klecks Sahne, Vanille- oder Pistazieneis, griechischer Joghurt oder gehackte Nüsse die perfekten Begleiter. 

Ähnliche Rezepte