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Nachhaltiger Fisch: umweltbewusst genießen

Fisch ist weltweit begehrt, doch seine Beliebtheit hat dazu geführt, dass viele Bestände inzwischen überfischt sind. Daher engagieren sich EDEKA und WWF als Partner für nachhaltigen Fischfang gemeinsam für den Schutz der Meere und fördern so aktiv das Angebot von nachhaltigem Fisch.

Nachhaltiger Fisch: Gemeinsam für den Schutz der Meere

Ob Lachsfilets, schmackhaftes Thunfischsteak oder zarter Rotbarsch: Fisch ist ein Genuss und gehört Dank seines Geschmacks und als wertvolle Eiweißquelle für rund drei Milliarden Menschen auf den Speisezettel. Auch der Lebensunterhalt vieler Menschen hängt ganz oder teilweise vom Fischfang ab.

Doch wussten Sie schon, dass für die gestiegene Nachfrage nach diesem Lebensmittel die weltweiten Fischbestände einen hohen Preis zahlen müssen?

Fakten zur Überfischung:

  • Wachsender Pro-Kopf-Verbrauch: Mit 19,2 kg Fisch pro Jahr ist der Fischkonsum pro Kopf heute doppelt so hoch wie noch vor 50 Jahren.
  • Durchgehende Überfischung: seit 2012 werden jedes Jahr 80 Millionen Tonnen Meeresfisch gefangen - mehr, als auf natürliche Weise nachwachsen kann.
  • Rasantes Artensterben: Zwischen 1970 und 2010 verringerten sich die Fischpopulationen um 50 Prozent.
  • Ungewollter Beifang: Rund 10-20 Prozent des Fischfangs sind ungewollter Beifang, der meist als "Müll" tot über Bord geht.

So steht es um die weltweiten Fischbestände

Zahlen, die alamierend sind

Weltweit sind etwa 89% der kommerziell genutzten Fischbestände überfischt oder bis an ihre Grenzen befischt. Nachhaltiger Fisch wird damit wichtiger denn je.

Für nachhaltigen Fisch: EDEKA und WWF sind Partner für nachhaltige Fischerei

Um diesen Trend zu stoppen, engagiert sich EDEKA zusammen mit dem WWF als Partner für nachhaltigen Fischfang bereits seit 2009 für den Schutz der Meere und der weltweiten Fischbestände. Denn wir wollen auch in Zukunft noch guten Gewissens Fisch verkaufen können.

Unsere Maßnahmen für nachhaltigen Fisch

Die Meere und die weltweiten Fischbestände zu schützen, ist eine ehrgeizige Aufgabe. Unser Ziel ist es, unsere Fischsortimente auf 100 Prozent Nachhaltigkeit umzustellen.

Was heißt das konkret? Folgende Maßnahmen helfen uns, Fisch nachhaltiger zu machen:

  • Nachhaltiger Einkauf: Wir haben unsere Einkaufspolitik bei Fisch und Meeresfrüchten an nachhaltigen Leitlinien ausgerichtet. Wie diese genau aussehen, erfahren Sie hier.
  • Ausgewählte Bezugsquellen: Bereits der Großteil unserer EDEKA Wildfisch-Eigenmarkenprodukte stammt aus nachhaltigen Fischereien.
  • Artenschutz: Vom Aussterben bedrohte Fischarten wie Aal, Hai, Rochen und Wildstör wurden aus den Sortimenten genommen.
  • Aktive Förderung: EDEKA fördert außerdem nachhaltige Fischereien und verschiedene WWF-Meeresschutzprojekte.

Das können Sie tun - so unterstützen Sie nachhaltigen Fisch

Greifen Sie zu: Besonders nachhaltige Produkte tragen den WWF Panda

1. Achten Sie auf EDEKA-Fischprodukte mit „Panda“

Sagen Sie "Ja!" zu Produkten mit dem WWF-Panda, dem Zeichen für besonders nachhaltige Produkte. Mittlerweile gibt es rund 400 EDEKA Eigenmarkenprodukte, die umweltschonend hergestellt wurden - das freut den Panda! Den WWF-Panda müssen sich Fisch- und Meeresfrüchteprodukte verdienen, indem sie bereits mindestens mit Nachhaltigkeitssiegeln wie MSC (für Wildfisch), und Bio-Siegeln ausgezeichnet sind, die mindestens die Richtlinien von Bioland und Naturland erfüllen. So kommen Sie in den vollen Fischgenuss, denn Fischprodukte mit diesen Siegeln stammen von nachhaltig arbeitenden Fischereien.

Deren Vorteile: Sie achten auf den Schutz der Fischbestände, indem nur so viel gefischt wird, wie nachwachsen kann, und setzen nur umweltschonende Fangmethoden ein. Außerdem wird Zuchtfisch unter größtmöglicher Schonung der Umwelt herangezogen.

Wenn Sie besonders verantwortungsvoll einkaufen und zum Schutz von Meeren und Fischbeständen beitragen möchten, dann achten Sie bei Ihrem Einkauf verstärkt auf diese Siegel!

2. Nutzen Sie den Einkaufsratgeber Fisch

Machen Sie sich's leicht: Unterstützung beim umweltbewussten Fischeinkauf gibt auch der praktische WWF-Einkaufsratgeber Fisch, online oder als kostenlose App. Er berät Sie dabei, welcher Fisch bedenkenlos gekauft werden kann und welche Sorten lieber nicht auf den Speisezettel gehören.

3. Fisch von bedrohten Fischarten ist tabu

Nachhaltiger Fisch heißt auch, auf den Genuss von bedrohten Fischarten zu verzichten. Folgende Fischarten sind akut bedroht, deswegen bieten wir in unseren Märkten sie nicht zum Verkauf an:

  • Hai: Sein Fleisch und seine Flossen sind vor allem im asiatischen Raum beliebt. Erschwerend kommt hinzu, dass Haie nur wenige Nachkommen haben und häufig als Beifang im Netz landen.
  • Rochen: Die Zahl der Rochen, die jedes Jahr unter anderem durch die Langleinenfischerei ums Leben kommen, liegt im Millionenbereich. Kein Wunder, dass es vom Netz-Peitschenschwanz-Rochen (Himantura leoparda) nur noch wenige Exemplare gibt.
  • Wild-Stör: Seine Eier werden als teure Delikatesse gesehen. Eine riesige Gefahr, denn das Geschäft mit Kaviar stellt eine Bedrohung für die weltweiten Störbestände dar. 17 von 27 Störarten gelten inzwischen als so gut wie ausgestorben und weltweit gelten fast alle Arten als stark gefährdet.
  • Aal: Aal gehört zu den Fischarten, die vom Aussterben bedroht sind. Daher führen wir keine Aal-Produkte mehr. Aal gilt zwar vielerorts als regionale Spezialität, ist aber eigentlich eine weit wandernde Fischart. Der Aal pflanzt sich nur in der Sargassosee (südlich der Bermuda-Insel im Atlantik) fort und legt von den europäischen Binnengewässern bis dorthin rund 5.000 Kilometer zurück. Nach dem Ablaichen stirbt er.

Wussten Sie schon? Das alles macht unsere Garnelen mit dem Naturland-Siegel besser für die Umwelt

Unsere EDEKA Bio Black Tiger Garnelen aus nachhaltiger Zucht schützen Mangrovenwälder. Diese gelten als besonders wertvoll, denn sie zählen neben Korallenriffen und tropischen Regenwäldern zu den produktivsten Ökosystemen der Erde! Damit die Garnelen-Farmen das Naturland-Siegel erhalten, müssen sie in die Wiederaufforstung von Mangrovenwäldern investieren.

Außerdem halten sie folgende Standards ein: Bio-Garnelen müssen in den Zuchtbecken mehr Platz haben - acht bis zehn Garnelen pro Quadratmeter, statt 22 Garnelen pro Quadratmeter, wie es in der konventionellen Zucht üblich ist. In das Wasser der Becken dürfen weder synthetischen Dünger noch Antibiotika oder andere chemische Zusätze gegeben werden – schließlich gelangt dieses nach der Ernte wieder zurück ins Meer. Außerdem muss das Futter für die Tiere aus zertifiziertem Bio-Weizen und Bio-Soja bestehen, nur ein kleiner Teil darf Fischmehl sein.