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Ist Kaffee gesund?

Kaffee hat mit vielen Vorurteilen und Missverständnissen zu kämpfen. Lange Zeit hieß es, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht. In vielen Restaurants und Cafés wird daher zum Espresso ein Glas Wasser serviert. Doch dieses Vorurteil ist lange überholt. Wie so oft gilt: die Menge macht das Gift.

Kaffee - viele Missverständnissen

Kaffee lässt den Blutdruck steigen, nachts den Schlaf rauben und generell nervös machen. Stimmen diese Vorurteile? Nein, denn diese Aussagen beziehen sich auf ältere, medizinische Studien, die nicht allein den Kaffeekonsum beobachteten und den sonstigen Lebenswandel ignorieren. So sind exzessive Kaffeetrinker meist auch Raucher.

Kaffee ist übrigens auch kein Flüssigkeitsräuber. Die harntreibende Wirkung von Kaffee ist gering, außerdem nehmen Kaffeetrinker durch den Kaffee an sich schon mehr Flüssigkeit auf, was allein schon zu mehr Toilettengängen führen kann. Ein Glas Wasser zum Kaffee schadet nicht, muss aber auch nicht sein.

Koffein wirkt! Bei jedem anders.

Koffein wird oft als Teufelszeug bezeichnet und Kaffee mehr oder weniger scherzhaft mit einer Droge gleichgestellt. Jedoch gilt hier: Die Menge macht das Gift. Denn Koffein an sich ist weder giftig, noch macht es abhängig. An sich ist Koffein sogar sehr gesund, denn es regt Darmfunktion und Kreislauf an, soll das Gedächtnis stärken und durch seine durchblutungsfördernde Wirkung die Bronchien frei machen sowie bei leichten Kopfschmerzen helfen. Es stimmt, dass bei Kaffeetrinkern eine Gewöhnung an Koffein stattfindet, eine echte Abhängigkeit tritt jedoch nicht ein.

Wie der Körper auf Koffein reagiert ist sehr unterschiedlich. Es gibt Menschen, die sehr empfindlich mit Schweißausbrüchen oder leichtem Zittern auf den Stoff reagieren. Solche Reaktionen sind allerdings eher die Ausnahme als die Regel. Eine Tasse Kaffee enthält - je nach Röstung, Sorte und Zubereitung - zwischen 40 und 125 mg. So gilt die Faustregel, dass drei bis fünf Tassen Kaffee am Tag vollkommen unbedenklich für einen durchschnittlichen Erwachsenen sind. In diesen Maßen kann Koffein seine gesundheitsfördernde Wirkung verbreiten, ohne dass unerwünschte Nebeneffekte auftreten.

Kalorienbombe Kaffee?

Zuerst die gute Nachricht für alle Kalorienzähler: Eine Tasse Kaffee hat so gut wie keine Kalorien und soll sich sogar positiv auf den Stoffwechsel auswirken und so die Fettverbrennung anheizen. Nach diesem Fakt kommen die schlechten Nachrichten, denn die wenigsten trinken ihren Kaffee schwarz ungesüßt. Kondensmilch, Zucker oder Sirup sind nämlich alles andere als Leichtgewichte und treiben den Kaloriengehalt einer Tasse Kaffee in die Höhe.

Ein Schuss Vollmilch ist mit 13 Kalorien zwar vernachlässigbar, drei Döschen Kondensmilch summieren sich jedoch schon auf rund 50 Kalorien - das ist bereits eine halbe Scheibe Brot. Wer seine Arbeitspause mit einem mit Sirup gesüßten Latte Macchiato aufwertet, nimmt damit etwa 250 Kalorien zu sich. Das ist in etwa eine halbe Tafel Schokolade.

Augen auf bei der Zubereitungsart

Kaffee schlägt vielen Menschen auf den Magen. Verallgemeinern sollte man diese Aussage nicht, denn je nach Kaffeesorte, Röstung und Zubereitungsart gibt es Unterschiede bei der Verträglichkeit. Grundsätzlich gilt, dass Espresso besser verträglich ist als Filterkaffee. Erstens werden Erspressobohnen länger geröstet, was die im Kaffee enthaltenen Säuren abmildert. Zweitens wird Filterkaffee oft nicht direkt frisch nach der Zubereitung getrunken, sondern in Kannen warm gehalten, was Röststoffe freisetzt, welche die Magenschleimhaut angreifen können.

Kennen Sie schon Bulletproof Coffee?

Bulletproof Coffee, zu Deutsch kugelsicherer Kaffee, treibt den Wunsch nach einem Energieschub durch frischen Kaffee auf die Spitze. Dafür wird in frisch gebrühten Kaffee einfach ein Löffel Butter oder Kokosöl eingerührt. Nein, wir haben uns nicht verschrieben.

Das in der Butter oder dem Kokosöl enthaltene Fett soll dem Körper die Aufnahme des Koffeins erleichtern. Außerdem soll das Fett den Körper mit Energie versorgen und hält so länger satt. Viele Hollywood-Stars schwören auf dieses Trendgetränk und sprechen von ungeahnten Energieschüben.

In Wirklichkeit fallen die Auswirkungen und Reaktionen unterschiedlich aus. Besonders Menschen, die morgens gewöhnlicherweise wenig essen und ihr Frühstück mit einem Bulletproof Coffee ersetzen, sprechen von positiven Erfahrungen. Allerdings gibt es auch viele Tester die sagen, dass dieser heiß-fettige Energydrink keinen positiven Effekt hat, sondern eher auf den Magen schlägt. Wer wagt den Selbstversuch?

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