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Distelhäuser Brauerei

Baden-Württemberg: Tauberbischofsheim

Hier haben Hopfen und Malz gewonnen

Am Horizont weiden Rehe. Das Dorf am Fuße des Waldes wird von den ersten Sonnenstrahlen beschienen. Ein romantischer Landstrich, das Taubertal. Auf dem Betriebsgelände der Distelhäuser Brauerei verlassen die Laster den Hof und fahren ihre kostbare Fracht zu den Händlern in der unmittelbaren Umgebung. Es riecht nach Hopfen und Hefe und durch die Panorama-Glaswand blickt man auf die vier großen glänzenden Kupferkessel des grün gekachelten Sudhauses.

Spezialitäten des Hauses

Das Geräusch des Hackwerkes in den Läuterbottichen, in denen die festen und flüssigen Bestandteile der Maische voneinander getrennt werden, beherrscht die Szenerie. Die Distelhäuser Brauerei ist ein traditionelles Familienunternehmen. Seit 150 Jahren brauen hier Generationen von Braumeistern klassische Biersorten wie Pils, Export, Hefeweizen, Dunkelbiere, Landbiere und Märzen - seit geraumer Zeit aber auch Craftbiere. Für diese werden Hopfensorten mit ausgesprochen fruchtigen Noten gewählt, die dem Bier frisch-fruchtige Mango- oder Zitrusnoten verleihen.

Vielfach ausgezeichnet für Klasse statt Masse

Malzkörner mit Wasser mischen, Maischen, Treberkuchen auflockern – ein uralter Vorgang. So ist das Bierbrauen in den letzten 500 Jahren immer vonstatten gegangen. „Früher war das die Aufgabe der Hausfrauen.“, sagt Braumeister Roland Andre, der gemeinsam mit Achim Kalweit den Betrieb leitet. „Martin Luthers Ehefrau Katharina von Bora zum Beispiel war bekannt für ihr gutes Bier.“

Mit knapp 185.000 Hektolitern Jahresausstoß und 147 Mitarbeitern gehört das Unternehmen zu den mittelständischen Brauereien in der deutschen Bierlandschaft. Bei EDEKA sind die Distelhäuser Biere im regionalen Sortiment gut vertreten. Sie stehen für eine ausgezeichnete Qualität, die auch international prämiert wird. An der „Wall of Fame“, wie man den Aufgang zum Sudhaus augenzwinkernd nennt, gibt es kaum noch ein freies Fleckchen an der Wand. Vom „World Beer Cup“ über den „European Beer Star“ bis hin zur DLG-Medaille ist alles dabei. Zwei Mal schon wurde die Distelhäuser Brauerei zur „Brauerei des Jahres" von der DLG gewählt.

Eine feste Größe in der Region

Hier in der Gegend, im nordbadischen Tauberbischofsheim, ist man dem Unternehmen sehr verbunden. Die Handwerksbetriebe leisten ihren Beitrag. Die Braugerste und der Weizen werden von den heimischen Landwirten im Taubertal bezogen. Auch das Wasser stammt aus der Region. Sportvereine und Feste werden regelmäßig unterstützt. Hier liebt und lebt man den regionalen Bezug.

Qualität wird persönlich genommen

Zwei Mitarbeiter in weißen Hygieneanzügen überprüfen gerade die Qualität eines noch unfiltrierten Bieres, das aus einem Lagertank gezapft wird. Denn trotz vieler analytischer Beurteilungskriterien, ist die Sensorik immer noch die aussagekräftigste Bewertungsform. Der Braumeister verschafft sich seinen eigenen Eindruck, nippt am Glas und lächelt zufrieden. In den meisten Bereichen der Brauerei sieht man wenig von der eigentlichen Braukunst. Es ist ein geschlossener Kreislauf. Das vorherrschende Material ist Edelstahl, Hygiene wird großgeschrieben, denn ans Bier darf nichts kommen. Geprüft wird auch im Labor. Hier werden Proben aus dem Produktionsprozess gezogen und chemisch-technisch oder mikrobiologisch auf die Reinheit untersucht.

Ein ganz besonderer Duft

Bei seinem täglichen Kontrollgang kommt Braumeister Roland Andre auch in den Gärkeller. Er schnuppert dem Bananenduft der Hefe nach, der aus den offenen schäumenden Bottichen strömt. „Das ist ein typisches Aroma, das bei der Weizenherstellung entsteht.“, sagt er. Und in der Tat erfüllt ein wunderbar fruchtiger Geruch den Raum. In Distelhausen werden viele verschiedene Bierspezialitäten nach alten Brauverfahren der Region hergestellt. Natürlich gibt es auch alkoholfreie Biere, denen der Alkohol mithilfe von Filtern bei Temperaturen von 35 Grad im Vakuum schonend entzogen wird und die genauso lecker schmecken wie ihre alkoholhaltigen Verwandten.

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