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Zeitlos, elegant, puristisch: Gin ist mehr als nur ein Wacholder-Schnaps, Gin ist eine Lebenseinstellung. Entdecken Sie die aromatische Vielfalt des Kultgetränks – in unserer Spirituosenabteilung.

GIN WISSEN

Gin ist eine klare Spirituose mit einer deutlichen Wacholdernote, die durch Aromatisieren von Ethylalkohol mit Wacholderbeeren und weiterer Botanicals (Kräuter, Gewürze oder Früchte) gewonnen wird. Der Wacholdergeschmack muss vorherrschend sein, doch auch Aromen wie Koriander, Kardamom, Zitrone, Orangenschale, Ingwer oder Angelikawurzel finden ihren Platz in dieser vielschichtigen Spirituose. Der Mindestalkoholgehalt beträgt 37,5% Vol. Bei der Herstellung dürfen nur natürliche und/oder naturidentische Aromastoffe verwendet werden. Aufgrund seiner guten Mixeigenschaften sowie des charakteristischen Geschmacks, der mit einer unglaublichen Fülle an Zutaten hervorragend kombinierbar ist, stellt Gin eine der Universalspirituosen schlechthin in Cocktail-Bars dar. In Highballs, Sours oder Dry Cocktails, wie dem Martini Dry, ist das aromatisierte Getreidedestillat präsent.

HERSTELLUNGSVERFAHREN

Mazerationsverfahren

Der Reinalkohol in der Brennblase wird mit Wasser verdünnt. Anschließend werden die gewünschten Botanicals zerkleinert oder ausgepresst und in den verdünnten Reinalkohol gegeben, in welchem sie für mehrere Wochen einweichen, bis sie ihre Geschmacksstoffe abgegeben haben. Dabei werden die Botanicals entweder lose untergerührt oder in feinen Netzen in den Alkohol gehängt. So entstehen die intensiven Aromen im Gin.

Perkulationsverfahren

Die Botanicals werden in der oberen Hälfte der Brennblase in Körbe gehängt. Beim Erhitzen des Reinalkohols verdampft dieser und die Alkoholdämpfe strömen durch die Botanicals in den Körben. Dabei werden feine und harmonische Aromen der Botanicals aufgenommen. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass der Alkoholdampf nur die Geschmacksstoffe aufnimmt. Diese sind nicht so ausgeprägt wie beim Mazerationsverfahren. Für dieses Verfahren werden meistens Botanicals verwendet, die beim Mazerationsverfahren ein zu starkes oder strenges Aroma abgeben würden. Um jedoch intensive Aromen durch das Perkulationsverfahren in den Gin zu bekommen, müssen deutlich mehr Kräuter, Gewürze und Früchte eingesetzt werden.

GIN-SORTEN

Destilled Gin
Jeder Gin, der durch Mazeration oder Dampfinfusion und anschließender Destillation hergestellt wird, darf sich „Destilled Gin“ nennen. Wesentlich ist, dass nach der Destillation keine geschmacksgebenden Botanicals hinzugegeben werden dürfen. Der Gin darf nur noch filtriert und mit Wasser verdünnt werden.

London Dry Gin
London Dry Gin ist eine Untersorte des Destilled Gin und stellt keine Herkunftsbezeichnung dar. Bei der Herstellung gelten die strengsten und auch einige gesetzlich vorgeschriebene Auflagen. Nach der Destillation darf nur noch ein Zuckerzusatz von max. 0,1 g je Liter Destillat zugefügt werden.

Old Tom Gin
Im Gegensatz zum London Dry Gin wird dem Old Tom Gin bewusst eine größere Menge Zucker zugesetzt, um diesen zu süßen. Dies wurde früher gemacht, um bitteren und teilweise qualitativ schlechten Gin zu versüßen und trinkbar zu machen. Es handelt sich um die ursprüngliche Form des Gins.

Compound Gin
Beim Compound Gin wird das Mazerationsverfahren angewendet. Anschließend ist die Produktion bereits fertig, da keine zusätzliche Destillation stattfindet. Durch die einfache Herstellungsmethode wird diese Sorte scherzhaft auch „Bathtub Gin“ genannt. Theoretisch könnte dieser Gin auch zuhause in der Badewanne hergestellt werden.