Eine warme Suppe mit kräftiger Einlage sättigt nicht nur, sie spendet Wärme und schafft Zufriedenheit. Gerade wenn du sie wie unsere Rindfleischsuppe von Grund auf selbst ansetzt, Suppenfleisch sowie Knochen erhitzt und später mit leckeren Einlagen wie Kartoffeln, Lauch und Pastinaken verfeinerst.
Beinscheiben unter fließendem Wasser abspülen, ggf. Knochensplitter entfernen und in einen Topf mit kaltem Wasser geben. Markknochen ebenfalls gut waschen, zum Suppenfleisch geben und aufkochen. Für 20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Den entstehenden Eiweißschaum abschöpfen.
Zwiebel halbieren, die Hälften auf den Schnittflächen in einer Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie fast schwarz sind. Karotten und Sellerie schälen, Porree waschen. Gemüse grob zerkleinern, mit der Zwiebel sowie den Lorbeerblättern und den Gewürzen zum Rindfleisch in den Topf geben. Abgedeckt für 1 Stunde bei geringer Hitze köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Suppeneinlage vorbereiten. Kartoffeln schälen, wässern und in kleine Würfel schneiden. Pastinake putzen, ggf. schälen, die Enden abschneiden und in kleine Würfel schneiden. Kohlrabi schälen und würfeln. Möhren schälen, Enden abschneiden und in feine Scheiben schneiden. Porree waschen, Enden abschneiden und in Ringe schneiden. Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken.
Das Fleisch, die Markknochen sowie das Suppengemüse mit einer Siebkelle aus dem Topf schöpfen. Trübstoffe abschöpfen. Brühe durch ein feines Sieb oder Passiertuch gießen. Suppenfleisch aus den Beinscheiben herauslösen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Rinderbrühe nochmals aufkochen. Suppeneinlage hineingeben und alles für weitere 20-25 Minuten bei geringer Hitze abgedeckt köcheln lassen. Mit Salz abschmecken und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.252 kj (15 %)
Kalorien
299 kcal (15 %)
Kohlenhydrate
34 g
Fett
3 g
Eiweiß
37 g
Bewertung
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Rindfleischsuppen-Rezept: auf das Fleisch kommt es an
Der eine oder andere Esslöffel Suppenpulver weist einen Weg, stillt aber nicht deine Neugierde. Denn ebenso gut kannst du eine Rindfleischsuppe mit Knochen auch komplett selbst ansetzen, um danach noch ein Stück intensivere, frischere Aromen zu genießen. Schritt eins, auch für unser Rezept, ist dabei die Auswahl des passenden Fleisches. Grundsätzlich sollte es langfaserig sein, viel Bindegewebe, Fett sowie Sehnen besitzen. All das intensiviert im Zusammenspiel das Aroma der Rindfleischsuppe oder auch einer Rinderkraftbrühe. Für unser Rezept verwendest du daher neben Beinscheiben auch Markknochen. Wichtig ist, dass du das Fleisch in kaltem Wasser ansetzt, um es parallel mit der Flüssigkeit zu erhitzen. Indem du Zwiebeln ohne Öl in die heiße Pfanne gibst, verleihst du der Suppe zusätzlich Röstaromen. Das Fleisch belässt du während des kompletten Kochvorgangs am Knochen. Erst kurz vor Fertigstellung der Suppe nimmst du es heraus, löst es vom Knochen, schneidest es in kleine Stücke und gibst es zum Servieren wieder in unsere Rindfleischsuppe mit Gemüse.
Tipp: Eine besondere Form einer Rindfleischsuppe mit Einlage kochst du mithilfe unseres Rezepts für Pichelsteiner Eintopf. Dessen Grundidee ist so gut, dass ihm sogar eigene Volksfeste gewidmet sind. Als Basis dienen dabei Rinderbrust und Schweinehals. Magst du lieber Huhn, versuche dich doch mal an unserem Suppenrezept für Brühnudeln. Was sich grundsätzlich als Suppenfleisch eignet, erfährst du hier.
Rindfleischsuppe aus Beinscheibe: klären und einfrieren
Während du unsere Rindfleischsuppe kochst, wirst du feststellen, dass sich an der Oberfläche immer wieder Eiweißschaum bildet, den du einfach abschöpfst. Der besitzt eine ganz spezielle Aufgabe: Denn Eiweiß bindet Trübstoffe, die du durch das Abschöpfen entfernst. Grundsätzlich funktioniert das auch mit Hühnereiweiß oder Klärfleisch. Kochen sollte die Suppe dabei jedoch nicht. Erfahre mehr darüber, wie du Brühe klären kannst.
Tipp: Wer unsere Rindfleischsuppe auf Vorrat zubereiten möchte, kann sie natürlich auch einfrieren. Lasse sie dazu zuerst komplett abkühlen. Eventuell bietet es sich sogar an, sie zunächst über Nacht im Kühlschrank zu lagern. Die Gemüseeinlage kannst du ebenfalls mit einfrieren. Beachte nur, dass beispielsweise Karotten viel Feuchtigkeit aufnehmen und beim Auftauen matschig werden können. Da Kartoffeln nach einer Zeit im Tiefkühler beim erneuten Erhitzen einen süßlichen Nachgeschmack entwickeln, bietet es sich an, sie immer frisch in die Rinderbrühe zu geben. Diese kannst du in der Gefriertruhe rund drei Monate lagern.
Du bist auf der Suche nach noch mehr Rezeptideen mit Fleisch vom Rind? Lasse dir auch unsere klassischen Rinderrouladen und unsere klassische Gulaschsuppe nicht entgehen. Wie du dein Steak richtig garst, Carpaccio oder Entrecôte am Stück zubereitest, erfährst du mithilfe unserer Rindfleisch-Rezepte. In die hohe Kunst der Suppenverfeinerung führen dich wiederum unsere Ideen für köstliche Suppeneinlagen.