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Weingut Bürgerspital - Würzburg

Weingut Bürgerspital aus Unterfranken
Sitz in Würzburg

700 Jahre lebendige Weingeschichte
Der Verkaufsleiter Thomas Hammerich ist kein Schreibtischtäter. In seinem Büro sitzt er nur selten. Mal ist er im Weinkeller, mal in der Kelterhalle, mal auf dem Weinberg. Als echter Weinfachmann, der sich in vielen Betriebsbereichen auskennt, hat er zudem noch eine besondere Mission: seinem Gegenüber den Steinwein als ganz besonderes Produkt näher zu bringen. Er ist selbst Winzer, wie viele hier im Würzburger Bürgerspital, ein Weingut, das zu den größten Deutschlands zählt. In diesem Jahr feiert es sein 700jähriges Jubiläum, was Thomas Hammerichs Aufgabenbereich nochmal bereichert. Das Weingut, das sich im malerischen, von mittelalterlichen Architektur geprägten Würzburg befindet, ist Teil der Stiftung Bürgerspital, die einst gegründet worden ist, um Alte, Kranke, Arme und Reisende vor den Toren der Stadt aufzunehmen.

Imposanter Gewölbekeller aus dem 15. Jahrhundert.

Spitzenlagen, Spitzen-Engagement
Die Stiftung wurde von Beginn an mit Landwirtschaft und Weinanbau ausgestattet, um die Bewohner zu versorgen und um autark und selbstständig zu bleiben. „Von jeder verkauften Flasche aus unserem Weingut geht ein gewisser Betrag an das soziale Engagement. Heute werden davon 750 Seniorinnen und Senioren betreut, Rehaplätze und Tagespflege angeboten“, berichtet Thomas Hammerich nicht ohne Stolz. Auf 120 Hektar Rebfläche werden jährlich Trauben für ca. 750.000 Liter Wein geerntet. Das Bürgerspital kann auf eine lange Tradition großer Gewächse und erstklassiger Lagen zurückblicken. Die Weine werden in drei Qualitätsstufen angeboten. Für die „Gutsweine“ wird nur die Rebsorte, nicht aber die Lage angegeben. Bei den „Lagenweinen“ werden die Rebsorte und die Einzellage verzeichnet. Die „Großen Weine“ kommen aus den Spitzenlagen Stein, Stein-Harfe. Sie werden bei EDEKA angeboten. „Eine Zusammenarbeit, die seit vielen Jahren wunderbar funktioniert, weil sie auf die gleichen Werte baut und die Produzenten aus der Region unterstützt“, erklärt Thomas Hammerich.

Auch „Nichtstun“ will gekonnt sein
Die Steillagen, in denen Riesling, Silvaner und Burgunder wachsen, liegen im Main-Dreieck vorwiegend in der Nähe des Stadtgebietes. Ein Spaziergang durch die Weinberge ist ein besonderer Ausflug mit einem atemberaubenden Blick auf die Sehenswürdigkeiten Würzburgs: die Festung, die Residenz und den Dom. Die Rebstöcke werden das ganze Jahr über auf Qualität getrimmt. „Muschelkalk ist unser geologisches Ausgangsmaterial“, so Hammerich.

Ovalfass aus Eichenholz.

„Hier entstehen reduktive, schlanke, mineralische Weine, möglichst umwelt- und ressourcenschonend und im Einklang mit der Natur.“ Was nicht draußen im Weinberg erreicht wird, kann auch der Keller nicht retten. Denn dort herrscht „kontrolliertes Nichtstun“: Die Weine werden in Edelstahlgebinden vergoren und in Eichenholz-Fässern gereift. Teilweise datieren die imposanten Gewölbekeller aus dem 15. Jahrhundert. „Der Ausbau im 5.000 Liter Ovalfass hat bei uns eine Jahrhunderte alte Tradition. Es werden modernste Erkenntnisse angewandt und alle Register gezogen, die dem Ziel dienen, dass unsere Weine eine Einzigartigkeit erfahren, die von der Lage geprägt ist.

Eine besondere Flaschenform für den Bocksbeutel.

Vom Ursprung des Bocksbeutels
Im Bürgerspital wurde auch 1726 die erste Füllung eines Bocksbeutels im Ratsprotokoll dokumentiert und durchgeführt. Es ist diese besondere Flaschenform, die man mit Franken verbindet. Ein gläsernes Geschirr mit dem Stadtsiegel versehen, garantierte damals die Reinheit der Würzburger Steinweine. Die Form wurde vom Hodensack des Bockes abgeleitet. 1989 wurde in einer EU-Verordnung festgelegt, dass der Bocksbeutel nur in Franken verwendet werden darf und zwar als Synonym für einen wertigen Wein. Weitere Raritäten sind im Keller zu finden wie zum Beispiel die „Vier Jahrhunderte Schatzkammerweine“, eine wertvolle Sammlung. Darunter gibt es eine Flasche Steinwein von 1540. Damals war der heißeste Sommer, der jemals dokumentiert wurde. Man konnte zu Fuß durch den Rhein gehen. In diesem Jahr wurden zwei Kirschernten und zwei Weinernten eingebracht. Diese einzigartige Flasche bleibt ungeöffnet und wird wohl nie verkostet werden.

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