Obst, Gemüse, Getreide, Milchalternativen - die Welt der veganen Lebensmittel ist vielfältig!

Vegan, vegetarisch – spezielle Ernährung

Der bewusste Verzicht auf bestimmte Lebensmittel ist keine neuartige Modeerscheinung. Eine Ernährung ohne Fleisch und Fisch gab es bereits in der Antike. So ist zum Beispiel belegt, dass der altgriechische Mathematiker Pythagoras Vegetarier war. Doch früher aßen Menschen vor allem aus religiösen Gründen kein Fleisch. Viele Buddhisten glauben beispielsweise, dass es besser für ihr Karma sei, keine Tiere zu essen.

Vegan und vegetarisch – ein Überblick der beiden Ernährungsformen

Spezielle Ernährungsformen wie vegan oder vegetarisch sind inzwischen weit verbreitet. Ob laktose- oder glutenfrei – die wenigsten essen ungefragt alles, was auf den Tisch kommt. Der bekannteste Verzichts-Typ ist der Vegetarier, die strengere Variante der Veganer. Wir erklären, wer was isst.

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Vegan oder vegetarisch – Entstehung und Hintergründe

Der bewusste Verzicht auf bestimmte Lebensmittel ist keine neuartige Modeerscheinung. Eine Ernährung ohne Fleisch und Fisch gab es bereits in der Antike. So ist zum Beispiel belegt, dass der altgriechische Mathematiker Pythagoras Vegetarier war. Doch früher aßen Menschen vor allem aus religiösen Gründen kein Fleisch. Viele Buddhisten glauben beispielsweise, dass es besser für ihr Karma sei, keine Tiere zu essen.

Mittlerweile sind Lifestyle, tierethische Bedenken und Umweltschutz der häufigste Ansporn, sich fleischlos zu ernähren. Die meisten Vegetarier sind Ovo-Lacto-Vegetarier, das heißt sie essen zwar kein Fleisch, aber Eier und Milchprodukte. Ovo-Vegetarier essen dagegen Eier, aber keine Erzeugnisse aus Milch wie Käse oder Joghurt. Bei Lacto-Vegetariern steht wiederum Tiermilch auf dem Speiseplan, Ei aber nicht. Die strikteste Variante des Vegetariers ist der Veganer. Er verzichtet gänzlich auf tierische Produkte.

Vegan vs. vegetarisch: Wo liegen die Unterschiede?

Ernährungsweisen spiegeln weitgehend die Lebensphilosophie eines Menschen wider. Die vegane Ernährung priorisiert das Tierwohl vor dem menschlichen Komfort. Aus diesem Grund ersetzt die Veganbewegung auch tierische Erzeugnisse wie Honig oder Leder. Es ist ein Prinzip des Veganismus, Gewohnheiten des täglichen Lebens zu hinterfragen und zu ersetzen. Das ist im Gegensatz zur omnivoren Ernährung oft mit Herausforderungen für eine optimale Nährstoffversorgung verbunden. Insbesondere bei Babys, Kleinkindern und Schwangeren droht bei rein veganer Küche daher eine mangelnde Versorgung, da diese Gruppe zum Beispiel nicht ohne Weiteres Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen kann.

Unbestritten ist, dass eine vegane Lebensweise eine sehr bewusste Ernährung erfordert. Um trotz des Verzichts auf tierische Produkte ausreichend Vitamine und Eiweiß zu sich zu nehmen, müssen gezielt Alternativen aus Hülsenfrüchten, Soja und Nüssen auf den Tisch kommen. Besonders beliebt sind Tofu und Seitan in den unterschiedlichsten Formen, etwa als Sojaschnetzel, die z. B. in unserem Rezept für veganes Geschnetzeltes zum Einsatz kommen. Sie sind im Handel unter anderem zu Bällchen oder Würsten gerollt oder als Burger-Pattys zu finden. Aber auch aus Gemüse, Lupinen oder Bohnen werden “Veggie-Schnitzel” hergestellt. Mit einer geregelten Ernährung lassen sich so viele Mineralstoffe aufnehmen – wenn auch Vitamin B12-Tabletten bei einer veganen Lebensweise oft als Ergänzung dienen. Vegetarier, die flexibler sein möchten und denen das Tierwohl trotzdem am Herzen liegt, greifen häufig zu Bio-Milcherzeugnissen und Bio-Eiern.

Bei EDEKA findest du eine Vielzahl leckerer vegetarischer und veganer Rezepte, zum Beispiel für orientalische Falafel oder vegane Bratwurst. Als kleines Extra gibt es zu unseren Rezepten immer wieder Vorschläge, wie du Milch, Quark und Joghurt durch entsprechende Produkte aus Soja oder Getreide ersetzt. So lassen sich deine altbewährten Lieblingsrezepte neu erfinden. Selbst als eingefleischter Latte macchiato Fan solltest du unbedingt mal Espresso mit geschäumtem Haferdrink versuchen. Du wirst vom Ergebnis überrascht sein! Unser Tipp: Traue dich, kreativ zu sein – und finde selbst heraus, was dir gut tut.