Perfekt für kalte Tage – und ein Gedicht mit Gemüse, Fleisch oder Fisch! Rotes, gelbes oder grünes Thai-Curry ist ein asiatischer Rezeptklassiker. Wir verraten dir Schritt für Schritt, wie du das scharfe Gericht erfolgreich nachkochst.
Chili putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Zitronengras und Ingwer fein hacken. Chili, Zitronengras, Ingwer, Zimt, 3 Kardamomkapseln, Koriandersaat, Kurkuma und 1 EL ÖL in einem Mörser zu einer Paste verarbeiten.
Reis nach Packungsanweisung zubereiten. 4 Kardamomkapseln zugeben und mitkochen.
Garnelen putzen, waschen und trocken tupfen. Gemüse waschen, putzen und klein schneiden.
2 EL Öl in einem Wok erhitzen. Garnelen darin unter Wenden ca. 4 Minuten anbraten. Gemüse zugeben und weitere ca. 3 Minuten braten. Curry-Paste zugeben, vermengen und leicht anrösten lassen. Kokosmilch zugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Mit der Fischsauce abschmecken.
Reis abgießen und gut abtropfen lassen.
Reis und Curry in Schalen anrichten.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
3.184 kj (38 %)
Kalorien
761 kcal (38 %)
Kohlenhydrate
61 g
Fett
46 g
Eiweiß
30 g
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Rezepte für Thai-Curry – von extra scharf bis mild
Wie überall im asiatischen Raum spielen auch in der thailändischen Küche scharfe Speisen mit Thai-Curry-Gewürz, Thai-Curry-Soße & Co. eine große Rolle. Chili ist daher fester Bestandteil vieler Thai-Rezepte. So werden zu unseren thailändischen Frühlingsrollen gleich zwei pikante Chilisoßen gereicht. Die Schoten gibt es in verschiedenen Formen, Farben und Größen, die sich vom Schärfegrad her stark unterscheiden. Das einzig wahre und originale Rezept gibt es also gar nicht – und somit auch keine Antwort auf die Frage: Welche Zutaten gehören in ein authentisches Thai-Curry? So viel jedoch ist sicher: Die schärfste Variante entsteht bei der Zubereitung mit grüner, die mildeste mit gelber Thai-Currypaste. Ein Rotes-Thai-Curry tendiert eher zur scharfen Variante, denn es enthält getrocknete rote Chilischoten. Die Gewürzmischung lässt sich übrigens ganz leicht selber machen. Wie, das verrät dir unser Rezept für rote Currypaste. Welche Zutaten noch in der Würzmischung stecken und worin sich die rote, grüne und gelbe Currypaste unterscheiden, beantwortet dir EDEKA-Experte Jürgen Zimmerstädt. Wenn du Geschmack gefunden hast an scharfem asiatischem Essen, dann ist bestimmt auch unser Som-Tam-Rezept für einen feurigen Papayasalat etwas für dich.
Wenn du Kinder hast und lieber auf die scharfe Paste verzichten möchtest, kannst du das Gericht auch nur mit etwas Currypulver würzen, so schmeckt es angenehm mild. In unserem Rezept für Gemüsecurry mit Kokosmilch sorgt das Pulver außerdem für eine schöne gelbe Farbe.
Übrigens: Ist deine Kreation zu scharf geraten, solltest du am besten etwas puren Reis essen, anstatt viel zu trinken. Denn durch das Trinken verteilst du die Schärfe noch mehr. Eine Alternative bieten Gerichte, die eher cremig statt scharf sind – wie etwa unser Panang Curry.
Thai-Curry: Zutaten und Variationen
Die Zutaten für ein Thai-Curry kannst du selbst wählen – lediglich reichlich Gemüse gehört immer in die Pfanne oder den Wok. Typisch asiatische Sorten sind Bambussprossen, Chinakohl, Okras, Pak Choi (Senfkohl), Maiskölbchen und Pilze.
In Thailand ist Geflügel eine weit verbreitete und beliebte Fleischsorte, deshalb enthalten viele Thai-Curry-Rezepte Huhn & Co. Fisch und Meeresfrüchte – beispielsweise Garnelen – sind weitere beliebte Bestandteile eines Thai-Currys. Für eine vegetarische beziehungsweise vegane Variante empfiehlt sich Tofu. Der feste Quark aus Sojabohnen schmeckt besonders lecker, wenn du ihn kurz in einer Marinade mit Sojasauce und Gewürzen ziehen lässt, bevor er in die Pfanne kommt.
Beim Garen der Zutaten gilt grundsätzlich: Brate zunächst Gemüse und Fleisch, Fisch oder Tofu scharf an. Gib erst danach die Gewürze hinzu und lösche das Ganze mit der Kokosmilch ab. Anschließend alles nur noch kurz aufkochen oder ein paar Minuten köcheln – fertig ist ein herrlich würziges Essen! Apropos würzig: Einen Ausflug in die indische Küche bietet dir unser Rezept für Blumenkohl-Curry. Und allen Fans der sämig-aromatischen Soße empfehlen wir außerdem unsere Curry- sowie unsere Hähnchen-Curry-Rezepte.