Große Schale mit kleinen roten, grünen und lilanen Stücken in Öl, daneben Koriander

Salsa Criolla

Salsa Criolla ist eine erfrischende, kreolische Beilage aus dünn geschnittenen Zwiebeln, Paprika, Tomate, Chili und Kräutern. Zusammen ergibt sich daraus ein knackiger Begleiter zu Fleisch, Fisch, Sandwiches oder Brot. Die würzige Salsa bringt Farbe und Frische auf den Teller und ist schnell zubereitet.

  • Zubereitungszeit
    15 min.
  • Gesamtzeit
    75 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    120 kcal
  • Ernährungsform
    Vegan
    Ernährungsform
    Glutenfrei

Zutaten

Portionen

4

1
Zwiebel, rot
1
Knoblauchzehe
1
Paprikaschote, rot
1
Paprikaschote, grün
3
Rispentomaten, mittelgroß
1
Chilischote
4 Stiele
Koriander
3 EL
Olivenöl, kaltgepresst
2 EL
Rotweinessig
1 Prise
Salz
1 Prise
Pfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch pellen und sehr fein hacken. Paprikaschoten waschen, Stiel und Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Tomaten waschen, Strunk herausschneiden und in kleine Würfel schneiden. Chilischote waschen, Stiel und Samen entfernen und fein hacken. Koriander waschen, trocken schütteln und fein hacken.  

  2. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander vermengen. Olivenöl und Rotweinessig unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mindestens 10 Minuten ziehen lassen.  

  3. Für ein intensives Aroma der Salsa Criolla für 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.  

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 502 kj (6 %)
Kalorien 120 kcal (6 %)
Kohlenhydrate 8 g
Fett 8 g
Eiweiß 1 g

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Was ist Salsa Criolla?

Salsa Criolla ist unter den Dips und Soßen ein Klassiker der lateinamerikanischen Küche. Peruanische Salsa Criolla oder aber eine Salsa Criolla argentina werden gerne als erfrischende Ergänzung zu fast jedem Gericht gereicht. Die Soßen sind daher entsprechend beliebt und einfach herzustellen. Die Basis bilden fein geschnittene rote Zwiebeln, die zusammen mit saftigen Tomaten und frischem Koriander für eine bunte Optik sorgen. Für die charakteristische Schärfe kommt Chili zum Einsatz, während hochwertiges Olivenöl, Rotweinessig sowie Salz und Pfeffer das Ganze abrunden. Die kalte Soße ist übrigens der perfekte Gegenspieler zu herzhaften Speisen wie gegrilltem Fleisch, Fisch oder gefüllten Kartoffeln, da sie jedem Bissen eine belebende Frische verleiht. Sie schmeckt außerdem ebenso köstlich zu Brot oder einem selbst gemachten Sandwich. Während die Salsa Criolla in Argentinien übrigens mit Essig hergestellt wird, nehmen die Peruaner stattdessen Limettensaft.

Tipp: Dips verleihen vielen Speisen den Feinschliff. Stöbere in unseren Grillsoßen-Rezepten und entdecke, wie du köstliche Soßen ganz einfach zu Hause zaubern kannst. Und weil in den meisten Dips Zwiebeln nicht fehlen dürfen, verraten wir dir in unserem Ratgeber, wie du Zwiebeln ohne Tränen schneiden kannst.

Warum lässt man Salsa Criolla vor dem Servieren ziehen?

Das Ziehenlassen der Salsa-Criolla-Zutaten ist wichtig, damit die Soße ihre Aromen perfekt entfalten kann. Zehn bis 15 Minuten sind die Mindestzeit, besser ist etwa eine Stunde. Das hat verschiedene Gründe:

  • Die Zwiebeln werden milder: Die Säure des Essigs nimmt den roten Zwiebeln die beißende Schärfe und macht sie bekömmlicher, ohne dass sie ihren charakteristischen Biss verlieren.

  • Die Aromen verschmelzen miteinander: Erst durch das Ziehen verbinden sich die ätherischen Öle des Korianders und die Schärfe der Chilischote mit dem Rotweinessig und dem Olivenöl.

  • Es bildet sich ein Saft: Das Salz entzieht den Tomaten und Zwiebeln ein wenig Feuchtigkeit. Dieser austretende Zellsaft vermischt sich mit den restlichen Zutaten zu einer aromatischen Vinaigrette, die später das Fleisch oder den Fisch perfekt ergänzt. So wird die Salsa Criolla mit Tomate zu einem Highlight und setzt verschiedensten Gerichten die geschmackliche Krone auf!

Extra-Tipp: Lass deine original Salsa Criolla mit roten Zwiebeln am besten nicht zu lange stehen, zum Beispiel über mehrere Stunden oder über Nacht. Denn nach zu langer Zeit des Ziehens verlieren die Zwiebeln ihre Knackigkeit und der Koriander wird welk. Frisch angesetzt und bis zu einer Stunde durchgezogen schmeckt sie dagegen am besten.

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