Für fermentierten Blumenkohl legst du das Gemüse in Salzlake ein. Der Blumenkohl wird so länger haltbar. Durch den natürlichen Gärprozess entwickelt er ein fein-säuerliches Aroma und bleibt dabei angenehm knackig. Ideal als Beilage, Snack oder zum Verfeinern von Bowls und Salaten. Probiere fermentierten Blumenkohl selbst aus und entdecke neue Aromen.
Zubereitungszeit
20 min.
Gesamtzeit
20 min.
Schwierigkeit
Leicht
Kalorien / Portion
42 kcal
Ernährungsform
Vegan
Ernährungsform
Glutenfrei
Springe zum Bereich
Zutaten
Portionen
Mengenangaben beziehen sich auf
4
Portion(en).
4
1
Blumenkohl, klein
20
g
Meersalz
1
Frühlingszwiebel
2
Knoblauchzehen
0,5
TL
Pfefferkörner, schwarz
0,5
TL
Wacholder
2
Lorbeerblätter
Zubereitung
Blumenkohl gründlich waschen und in mundgerechte Röschen teilen. Salz in 1 Liter Wasser auflösen. Frühlingszwiebel putzen und in feine Scheiben schneiden. Knoblauch pellen und leicht andrücken.
Zwei saubere und sterile Gläser mit Knoblauchzehen, Frühlingszwiebeln, Pfeffer- und Wacholder sowie Lorbeerblättern füllen. Blumenkohlröschen dicht einfüllen. Mit Salzlake auffüllen, bis alles bedeckt ist. Die Röschen mit Fermentationsgewichten beschweren. Gläser locker verschließen, sodass noch ein Gasaustausch gegeben ist.
Blumenkohl für 7-10 Tage bei Raumtemperatur fermentieren lassen. Nach Abschluss der Fermentation sollten der Blumenkohl angenehm säuerlich schmecken. Gläser fest verschlossen im Kühlschrank lagern.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
176 kj (2 %)
Kalorien
42 kcal (2 %)
Kohlenhydrate
7 g
Fett
0 g
Eiweiß
3 g
Bewertung
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Was ist fermentierter Blumenkohl?
Das Fermentieren von Blumenkohl ist eine Methode, um das Gemüse zum einen länger haltbar zu machen und ihm zum anderen viel Aroma zu verleihen. Bei der Fermentation, die auf einer natürlichen Milchsäuregärung basiert, wird der Blumenkohl in einer Salzlake eingelegt. Milchsäurebakterien wandeln dabei den enthaltenen Zucker in Milchsäure um. Dieser Prozess konserviert den Blumenkohl auf natürliche Weise, macht ihn bekömmlicher und sorgt für ein säuerlich-pikantes Geschmacksprofil. Und das Beste: Der charakteristische Biss bleibt durch das Konservieren erhalten. Die Vorbereitung zum Blumenkohl fermentieren dauert an sich nur 20 Minuten; was dagegen Zeit beansprucht, ist das Reifen des sogenannten Ferments. Nach einer aktiven Phase von sieben bis zehn Tagen bei Raumtemperatur reift das Ferment im Kühlschrank nur noch langsam weiter. Dabei behält es seinen umami-reichen Geschmack und vertieft ihn sogar noch. Wichtig zu wissen: Fermentierter Blumenkohl im Glas sollte stets gekühlt gelagert werden, damit er bis zu sechs Monate lang haltbar bleibt. Achte außerdem darauf, dass das Gemüse immer vollständig von Salzlake bedeckt ist.
Tipp: Je nach persönlichem Geschmack kann unser Grundrezept für fermentierten Blumenkohl durch Gewürze wie Kurkuma, Senfkörner, Chili oder Kreuzkümmel verfeinert werden.
Zu welchen Gerichten passt fermentierter Blumenkohl?
Fermentierter Blumenkohl ist ein kulinarischer Allrounder, denn mit seiner Kombination aus feiner Säure, knackiger Textur und Umami-Note passt er zu vielen verschiedenen Gerichten. Ganz klassisch kannst du ihn zum Verfeinern von Bowls und Salaten verwenden: Hier harmoniert der Blumenkohl besonders gut mit cremigen Komponenten wie Avocado, Hummus oder einem Tahini-Dressing. Seine Säure peppt dabei Zutaten wie Quinoa oder Kichererbsen auf. Auch in der warmen Küche sorgt der fermentierte Blumenkohl nach unserem Rezept für das gewisse Extra. Er sollte jedoch am besten erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt werden, um sowohl die Milchsäurekulturen als auch den Biss zu erhalten. Sogar als Topping zu mildem Curry oder asiatischen Reisgerichten passt dein selbst fermentierter Blumenkohl ideal. Ebenso lässt er sich wunderbar in herzhafte Sandwiches, Wraps oder Tacos integrieren. Kombiniert mit gegrilltem Fleisch, Tofu oder Halloumi sorgt er für eine frische Säure und Genuss auf ganzer Linie!
Übrigens: Vesper- oder Brotzeitfans ergänzen mit fermentiertem Blumenkohl Käseplatten oder ein kräftiges Sauerteigbrot mit Butter. Du kannst den Blumenkohl sogar fein hacken und als geschmackliches Extra in eine Remoulade oder einen Dip mischen, damit traditionelle Soßen noch raffinierter schmecken. Deiner Kreavitität sind keine Grenzen gesetzt!