Sind eingelegte Oliven gesund oder eher nicht?

Antwort in aller Kürze

Ob eingelegte Oliven gesund sind, hängt stark von ihrer Verarbeitung ab. Sie werden praktisch nur verarbeitet gegessen, denn roh sind sie schlicht zu bitter. Erst das Einlegen in Salzlake, Öl oder Lauge reduziert die Bitterstoffe. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung ist es durchaus sinnvoll, Oliven zu essen, da sie ungesättigte Fettsäuren sowie Vitamin E liefern. Wichtig ist lediglich, den Salzgehalt im Blick zu behalten.

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Warum werden eingelegte Oliven verarbeitet?

Der direkte Weg vom Olivenbaum in den Mund ist eine Enttäuschung. Die rohe Frucht ist hart und so bitter, dass sie sofort wieder ausgespuckt wird.

Erst traditionelle Methoden machen eingelegte Oliven zu der beliebten Kleinigkeit, die wir kennen.

Gängige Verfahren sind:

  • Einlegen in Salzlake

  • Trocknen mit Salz

  • Fermentation

Dabei verlieren die Früchte ihre Bitterkeit und entwickeln ihr mild-würziges Aroma.

Je nach Sorte und Herkunft unterscheiden sich die Methoden leicht. Schwarze Oliven sind voll ausgereift, wohingegen die Ernte grüner Oliven früher stattfindet. Beide Varianten benötigen Zeit in der Lake, um genießbar zu werden.

Eingelegte Oliven
Erst durch das Einlegen in Lake werden Oliven genießbar und aromatisch.

Wie gesund sind eingelegte Oliven wirklich?

Viele fragen sich, wie gesund eingelegte Oliven tatsächlich sind. Kulinarisch sind sie aus der mediterranen Küche nicht wegzudenken, entscheidend ist aber ihr Nährstoffprofil. Oliven enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren und sind eine Quelle für Vitamin E.

Wichtig ist der Salzgehalt. Da Oliven meist in Salzlake konserviert werden, können sie recht salzreich sein. Im Salat, auf der Pizza oder pur gegessen passen sie gut in eine ausgewogene Ernährung, solange die Portion stimmt.

Wie erkennt man, ob eingelegte Oliven noch gut sind?

Damit du auf der sicheren Seite bist, lohnt sich ein genauer Blick auf die Qualität und Lagerung des Lebensmittels. Auch eingelegte Oliven können verderben, besonders wenn sie nicht richtig gelagert werden.

Achte auf folgende Punkte:

  • Lake überprüfen: Ist die Flüssigkeit trüb oder milchig, obwohl es sich nicht um fermentierte Sorten handelt, kann das ein Warnzeichen sein.

  • Geruch: Ein intensiver, unangenehmer Geruch deutet auf Verderb hin.

  • Optik: Schimmel ist ein klarer Grund für die Entsorgung.

  • Lagerung: Angebrochene Gläser gehören in den Kühlschrank. Entnimm eingelegte Oliven immer mit sauberem Besteck, damit sie nicht verderben.

Tipp: Wenn du Oliven selbst einlegen möchtest, brauchst du Geduld. Frische Oliven werden mehrere Wochen gewässert, das Wasser solltest du dabei täglich wechseln. Anschließend legst du sie in eine gewürzte Salzlake oder in Kräuteröl ein.

Schale mit Fetakäse, Olivenöl und Rosmarin auf einem Holztisch, daneben ein Teller mit gemischten Oliven.
Als Teil einer ausgewogenen Ernährung liefern eingelegte Oliven ungesättigte Fettsäuren und Vitamin E.

Rezepte mit Oliven

FAQ – Sind eingelegte Oliven gesund?

Rohe Oliven enthalten große Mengen des Bitterstoffs Oleuropein. Dieser sorgt für einen stark bitteren, zusammenziehenden Geschmack. Ohne Wässern oder Einlegen in Salzlake sind Oliven deshalb kaum genießbar.

Grüne und schwarze Oliven liefern vergleichbare Nährstoffe. Schwarze Oliven reifen länger am Baum und enthalten deshalb meist etwas mehr Öl. Der wesentliche Unterschied zeigt sich im Geschmack und in der Textur, gesundheitlich sind die Abweichungen gering.

Sind dir die Oliven zu salzig, kannst du sie kurz unter kaltem Wasser abspülen. So entfernst du überschüssiges Salz von der Oberfläche. Das Aroma bleibt dabei weitgehend erhalten.

Geschwärzte Oliven sind ursprünglich grün geerntete Früchte, die durch Oxidation dunkel gefärbt werden. Dabei kommen Eisen-II-Gluconat oder Eisen-II-Lactat zum Einsatz. Auf der Verpackung ist dies entsprechend gekennzeichnet. Geschwärzte Oliven sind oft etwas fester und milder als natürlich gereifte schwarze Oliven.

Oliven liefern vor allem Vitamin E. Dieses fettlösliche Vitamin trägt dazu bei, Körperzellen vor oxidativem Stress zu schützen. Weitere Vitamine sind enthalten, jedoch nur in kleineren Mengen.

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