Papa a la Huancaína ist ein peruanisches Gericht aus gekochten Kartoffeln mit einer cremigen, würzigen Käse-Sauce. Serviert mit Ei und Oliven ist es ein beliebter Vorspeisenklassiker Perus. Die Kombination aus milden Kartoffeln und scharfer Sauce macht dieses Gericht so besonders.
Zubereitungszeit
25 min.
Gesamtzeit
50 min.
Schwierigkeit
Leicht
Kalorien / Portion
464 kcal
Ernährungsform
Vegetarisch
Springe zum Bereich
Zutaten
Portionen
Mengenangaben beziehen sich auf
4
Portion(en).
4
1
kg
Kartoffel, festkochend
4
Eier
200
g
Hirtenkäse
150
ml
Milch
2
EL
Aji Amarillo Paste
1
Zwiebel, rot
1
Knoblauchzehe
2
EL
Olivenöl
6
Cracker
1
Prise
Salz
1
Prise
Pfeffer
4
Blätter
Kopfsalate, groß
16
Oliven, geschwärzt
Zubereitung
Kartoffeln waschen und in einem Topf mit ausreichend Salzwasser 20-25 Minuten garkochen. Abgießen, kurz abdampfen lassen und schälen. In dicke Scheiben schneiden.
Inzwischen die Eier in einem Topf mit ausreichend Wasser 8-10 Minuten hart kochen. Abgießen, kalt abschrecken und abkühlen lassen. Pellen und der Länge nach halbieren.
Hirtenkäse grob zerbröseln und zusammen mit der Milch und der Chilipaste in einen Standmixer geben. Zwiebel und Knoblauch pellen, grob würfeln und mit Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen. Kurz abkühlen lassen und zusammen mit den grob zerkleinerten Salzcrackern zu den übrigen Zutaten in den Mixer geben. Alles fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Salatblätter waschen, trockenschleudern und dekorativ auf großen Tellern platzieren. Mit Kartoffelscheiben, Eierhälften und Huancaína-Soße anrichten, mit jeweils 4 Oliven toppen und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.941 kj (23 %)
Kalorien
464 kcal (23 %)
Kohlenhydrate
36 g
Fett
29 g
Eiweiß
14 g
Bewertung
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Was ist Papa a la Huancaína?
Papa a la Huancaína ist ein traditionelles Gericht aus Peru und zählt zu den bekanntesten Klassikern der peruanischen Küche. Im Mittelpunkt stehen gekochte Kartoffeln, die mit einer cremigen, leicht pikanten Huancaína-Soße serviert werden. Typisch ist die Kombination aus weichen Kartoffelscheiben, frischem Salat und Ei – einfach, aber geschmacklich ausdrucksstark.
Ein Papa-a-la-Huancaína-Original überzeugt durch seine ausgewogene Mischung aus milder Schärfe und cremiger Konsistenz. Besonders beliebt ist das Gericht als Vorspeise, es lässt sich aber ebenso gut als leichte Hauptspeise genießen. Wenn du dich für weitere Inspirationen interessierst, lohnt sich ein Blick in die vielfältige peruanische Küche.
Woher kommt Papa a la Huancaína?
Die Wurzeln von Papa a la Huancaína liegen in Peru, genauer gesagt in der Region rund um die Stadt Huancayo. Der Name bedeutet sinngemäß „Kartoffeln nach Huancayo-Art“. Das Gericht entstand vermutlich als einfache, sättigende Speise für Reisende und Arbeiter. Heute gilt Papa a la Huancaína traditionell als fester Bestandteil der peruanischen Esskultur und wird häufig bei festlichen Anlässen oder als Vorspeise serviert. Seine Beliebtheit reicht weit über Peru hinaus und macht es zu einem Symbol der südamerikanischen Küche.
Was macht Papa a la Huancaína so besonders?
Das Herzstück jedes Papa-a-la-Huancaína-Rezepts ist die Soße. Die Huancaína-Soße besteht klassisch aus gelben Chilis (Ají Amarillo), Frischkäse oder Milch, Öl und Gewürzen. Daraus entsteht eine samtige Creme mit intensiver Farbe und charakteristischem Geschmack. Die Basis bilden Kartoffeln, die du gleichmäßig garst. Tipps, wie das am besten geht, findest du in unserem Lebensmittelwissen zum Thema Kartoffeln kochen.
Möchtest du Papa a la Huancaína peruanisch interpretieren, kannst du die Schärfe individuell anpassen. Die Soße sollte weder zu flüssig noch zu fest sein: Sie umhüllt die Kartoffeln idealerweise gleichmäßig. Wenn du Lust hast, weitere Varianten mit Kartoffeln zu entdecken, findest du eine große Auswahl in unseren Kartoffel-Rezepten.
Auch außerhalb des klassischen Rezepts lässt sich die Huancaína-Soße vielseitig einsetzen, etwa als Dip zu Gemüsesticks, als Begleiter zu gekochtem Mais oder als würzige Komponente in einer Bowl mit Reis, Bohnen und Kartoffeln. Auch zu gebratenem Gemüse, Sandwiches oder gefüllten Teigtaschen passt sie hervorragend. Wenn du die Soße etwas flüssiger zubereitest, kannst du sie zudem wie ein Dressing verwenden und kalte Vorspeisen damit verfeinern. Ihre besondere Würze, die cremige Konsistenz und die markante Farbe machen sie zu einem echten Highlight in der Küche.