Mirabelle
Die leuchtend gelbgrüne Sommerfrucht ist eine Unterart der Pflaume. Die kleinen kirschgroßen, kugeligen Mirabellen bestechen durch feinen Duft und fruchtig würziges Aroma.
Herkunft
Ursprünglich stammen die Mirabellen aus Asien. Die Pflaumenart entstand durch verschiedene Kreuzungen. Im 16. Jahrhundert gelangte die Frucht über Persien nach Europa. Durch die idealen klimatischen Bedingungen wurde sie schnell heimisch.
Saison
Ende Juli bis September werden die saftigen Früchte überall angeboten.
Geschmack
Mirabellen schmecken feinwürzig, süß und herrlich erfrischend. Das Fruchtfleisch lässt sich leicht vom Stein lösen.
Verwendung
Pur schmecken die gelbgrünen Früchte vorzüglich. Ein großer Teil der Mirabellen wird zu Likören oder Obstbränden verarbeitet. Eingelegt mit Gewürzen wie Sternanis und Zimt, als Kompott, Konfitüre oder Belag für Kuchen oder Torten – Mirabellen-Rezepte wie das für unsere Mirabellen-Clafoutis schmecken einfach immer köstlich.
Aufbewahrung
Mirabellen nach dem Kauf möglichst sofort verarbeiten bzw. genießen. Vollreife Reste lassen sich beispielsweise für Mirabellen-Essig nutzen.
Haltbarkeit
Mirabellen verderben recht schnell. Im Kühlschrank aufbewahrt, bleiben die Früchtchen bis zu zwei Tage lang frisch.