Clafoutis mit Mirabellen stammt aus der französischen Küche. Dabei trifft frisches Obst auf einen flüssigen Teig, der beim Backen eine weiche, fast puddingartige Struktur entwickelt. Die süßen Mirabellen sorgen für fruchtige Akzente und passen besonders gut zur warm servierten Süßspeise. Backe das unkomplizierte Clafoutis mit Mirabellen nach und genieße zuhause ein Stückchen Frankreich.
Zubereitungszeit
20 min.
Gesamtzeit
50 min.
Schwierigkeit
Leicht
Kalorien / Portion
393 kcal
Ernährungsform
Vegetarisch
Springe zum Bereich
Zutaten
Portionen
Mengenangaben beziehen sich auf
4
Portion(en).
4
400
g
Mirabellen
3
Eier
80
g
Zucker
1
TL
Vanilleextrakt
1
Prise
Salz
100
g
Weizenmehl, Type 405
1
TL
Backpulver
50
g
Mandeln, gemahlen
300
ml
Milch
20
g
Butter
Außerdem:
Butter, zum Einfetten
Zubereitung
Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen. Auflaufformen buttern.
Mirabellen waschen, halbieren und entsteinen. Eier, Zucker, Vanilleextrakt und Salz glatt verrühren. Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln einarbeiten und die Milch langsam unterrühren.
Mirabellen gleichmäßig auf die Auflaufformen verteilen. Teig gleichmäßig auf die Früchte gießen und 25-30 Minuten goldgelb backen. Die Clafoutis sind ideal, wenn die Teigmitte gerade eben gestockt ist. Herausnehmen und leicht mit Butter bestreichen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.644 kj (20 %)
Kalorien
393 kcal (20 %)
Kohlenhydrate
48 g
Fett
17 g
Eiweiß
11 g
Bewertung
Wie hat es dir geschmeckt?
Was ist Clafoutis und wie wird sie zubereitet?
Die französische Süßspeise Clafoutis ist ein süßer Auflauf aus dem Ofen: Sie wird aus einem Eierteig gebacken und wird warm serviert. Der Teig besteht, ähnlich wie ein deutscher Pfannkuchenteig, aus Eiern, Milch, Mehl und einer Prise Salz. Daher ähnelt Clafoutis geschmacklich auch dem deutschen Pfannkuchen stark, ist aber etwas fester in der Konsistenz. In unserem Rezept für Mirabellen-Clafoutis geben wir noch gemahlene Mandeln dazu. Das Fett in den Mandeln sorgt für eine extra saftige Konsistenz. Unser Rezept orientiert sich am Original-Clafoutis-Rezept aus der Region Limousin in Frankreich.
Tipp: Die Clafoutis gelingt saftig, wenn du sie bei mittlerer Hitze (170-180 Grad) nur so lange backst, bis der Kern noch leicht feucht ist. Für mehr Feuchtigkeit im Teig sorgen auch Früchte aus dem Glas, die du nicht ganz abtropfen lässt und mit dem Teig vermischst.
Mit welchen Früchten lässt sich eine Clafoutis backen?
Für eine Clafoutis eignen sich alle Früchte, die beim Backen ihre Form behalten. Neben Steinobst wie Kirschen oder Aprikosen eignen sich auch Stachel- oder Blaubeeren. Auch Äpfel sind denkbar. Wir verwenden goldgelbe Mirabellen. Sie gehören zur Familie der Pflaumen und werden zwischen Juli und September geerntet. Ist die Saison für die Steinfrüchte schon vorbei, kannst du für das Clafoutis-Rezept mit Mirabellen auch gefrorene Früchte verwenden. Gib sie direkt aus dem Eisfach in die Backform, da sie aufgetaut zu viel Saft verlieren.
Ja, die französische Leckerei lässt sich ausgezeichnet einfrieren, am besten Stück für Stück in Gefrierbeuteln. Zum Auftauen legst du die Stücke direkt auf das Backblech, backst sie ein paar Minuten durch und servierst sie warm. Auf diese Weise schmeckt die Clafoutis fast wie frisch zubereitet.
Allgemein ist eine Clafoutis zwei bis drei Tage im Kühlschrank haltbar. Gib sie dafür in eine gut verschließbare Dose. Wenn doch etwas übrig bleiben sollte, ist Einfrieren eine gute Option.